Wenn auf Rhodos viele Menschen mit T-Shirts der "flying Cats" zu sehen sind, kann das nur eins bedeuten...

AM 08.11.2019

 

  

 

Seit 10 Tagen wird auf Rhodos wieder fleißig "das Skalpell geschwungen" ;o) und man kann den Miezen auf manchen Fotos die – sagen wir mal – "begrenzte Freude" für die Fangaktion deutlich ansehen... :o)

Da wir aber schon vorher wissen, dass für die meisten Katzen nach der Kastration das Leben besser und etwas einfacher wird, sehen wir mal großzügig über die jammernden und wenig begeisterten Fellnasen hinweg...

 

Hier schon mal einige Fotos von den letzten Tagen und der Stand der Dinge 

nach 1 Woche:

 

KATZEN gesamt: 268 / davon 158 Kätzinnen und 110 Kater

HUNDE gesamt: 40 / davon 18 Hündinnen und 22 Rüden




Um hilfe gebeten – 11 Katzen suchen dringend ein Zuhause ...

AM 07.11.2019

 

  

 

... ein schönes Zuhause suchen natürlich all unsere Miezen ;o) aber in diesem Fall hat uns eine Frau um Hilfe gebeten, die auf Rhodos lebt – zumindest jetzt noch. Und genau da liegt das Problem: sie ist dort seit 4 Jahren Zuhause aber die Lebensumstände haben sich so sehr verändert, dass sie im Jahr 2021 die Insel verlassen muss. Sie lebt in einem kleinen Dorf auf Rhodos (Malona) und als sie damals dorthin zog, war dort eine riesige Katzen-Kolonie vor Ort. Sie erzählte, dass es den meisten Katzen dort sehr schlecht ging und viele krank waren. Rachel (so heißt die Frau) hat dann die Katzen so gut sie konnte ärztlich versorgen und kastrieren lassen, so das nach und nach eine übersichtliche und gesunde Gruppe entstand – von den flying cats erfuhr sie erst später. 

Jedenfalls werden die Katzen seit 3-4 Jahren bei ihr versorgt, bekommen zwei Mahlzeiten am Tag und sie bietet ihnen Unterschlupf in Teilen ihres Hauses an. Die Miezen sind zutraulich, sehr lieb und möchten immer in der Nähe von Menschen sein. 

Sie sagt, dass einige davon sicher auch ohne sie gut leben könnten, da sie ohnehin meistens draußen unterwegs sind – deshalb bleiben die Katzen auch einfach dort. Aber ein paar der Pfleglinge kämen ganz allein in Freiheit nicht zurecht und das macht ihr verständlicherweise große Sorgen. Fünf der Katzen und zwei Hunde nimmt sie mit aber mehr geht einfach nicht. Die Miezen, die nun eine neue Bleibe brauchen – 11 an der Zahl – stellen wir nun mit Kurzbeschreibung vor.

Noch zur Info: Wir haben den Text oben ein wenig überarbeitet bzw. verständlicher gemacht, damit Sie erstmal verstehen können worum es geht – das Deutsch von Rachel ist einfach etwas "holprig" :o) Die Beschreibungen zu den Katzen haben wir aber im Original belassen – ist lustig zu lesen aber man versteht schon was sie sagen will ...

 

Die Kontaktdaten lauten wie folgt:

Rachel O'Donnell

Malona, Rhodes, Greece

rachelodonnell4@gmail.com

Tel: 0030 6942216157

 

Bitte nehmen Sie bei Fragen direkten Kontakt zu ihr auf, da sie Ihnen mit Sicherheit am besten weiterhelfen kann.

 

In der folgenden Galerie stellen wir Ihnen nun die Katzen mit Bild, Namen und charakterlichen Eigenschaften (oder Eigenheiten ... ;o) vor.

 

 

Das flying cats-Team

 




15. Astra-Aktion auf Rhodos gestartet ...

AM 03.11.2019

 

  

 

 

... und gleich nach den ersten erfolgreich kastrierten Katzen-Patienten bahnte sich ein "Tief" an. Das sind die unerfreulichen Geschichten am Rande dieser Aktionen, die uns aber immer wieder daran erinnern sollen, warum wir das alles machen:

 

Es ist Vormittag.wir sind mit leeren Boxen beladen auf dem Weg zum Tierheim. Die Aktion ist gestartet, alles läuft gut. Mitten im Dorf an der Hauptstraße sitzt sie plötzlich: klein, abgemagert, krank – das konnte man schon aus der Entfernung sehen.

Die Autos rasen an ihr vorbei, Mopeds und auch Menschen, die sie garnicht beachten oder überhaupt zur Kenntnis nehmen :o( Wir fahren sofort rechts ran – gut dass wir Boxen dabei haben!  

Vorsichtig gehen wir zu ihr "...bitte lauf jetzt nicht auf die Straße..." hoffen wir in Gedanken,  wir wollen dir helfen! Sie geht langsam, kann sich kaum auf den kleinen Beinchen halten, dennoch muss man behutsam sein, aber dem Futter kann auch sie nicht widerstehen.

Sie frisst gierig, wir packen sie und ab in die Box. Schnell ins Tierheim, wo Antonia unsere Ärztin, nach ihr schauen soll. Erste Diagnose: schlecht zu ertastender Darm, schwere Atmung, vermutlich ein Zwerchfell-Riss. Das wäre ihr Ende. Zur Sicherheit brauchen wir aber ein Röntgenbild ... also sofort zum nächsten Tierarzt, da wir ja so ein Gerät nicht haben.

Vielleicht hat sie ja doch Glück? Sollte es sich nicht bestätigen, könnten wir sie stationär aufnehmen, pflegen und päppeln und wenn es gut läuft finden wir ein Zuhause für die Kleine...

Nach dem Röntgen ist es dann gewiss ... der Riss im Zwerchfell wird bestätigt – wahrscheinlich ausgelöst durch einen Tritt oder Unfall mit einem Moped. Sie hat keine Chance zu überleben. In dem Zustand ist keine OP möglich und hier sowieso nicht. Wir können nur noch eins für sie tun ...

 

Sie kam erst vor ca. 3 Monaten zur Welt und von da begann ihr Leidensweg auf den Straßen von Rhodos.

Schlaf ein meine Süße ... du hast was besseres verdient! Und obwohl es zum Heulen traurig  ist und das kleine Katzenmädchen nur ein paar Wochen auf der Welt verbringen durfte, so hatte sie doch trotz allem einen ganz wichtigen Job – und den hat sie auf jeden Fall erledigt:

Sie hat uns – wenn auch unter dramatischen Umständen – nochmal deutlich vor Augen geführt, warum wir hier sind und das tun, was wir tun.

 

RIP kleine Straßenkatze – wir haben verstanden und geben nicht auf – versprochen!

 

 

Das flying cats-Team

 




Aus aktuellem Anlass: Wichtige Info für alle Adoptanten (in spe)

AM 02.10.2019

 

  

 

Download
(K)eine Garantie auf Gesundheit.pdf
Adobe Acrobat Dokument 356.3 KB

Es passiert leider immer wieder mal, dass einer unserer Schützlinge kurz nach der Vermittlung krank wird. Das ist schade und auch traurig aber mit Sicherheit haben wir niemandem absichtlich eine kranke Katze vermittelt! Auch wir sind vor negativen Überraschungen nicht gefeit aber wir haben uns im Laufe der Jahre damit abgefunden, dass gewisse Dinge einfach nicht vorhersehbar sind, weil es sich nun mal um Lebewesen handelt.

 

Es mag Vereine geben, die auf die Gesundheit ihrer Schützlinge eine Garantie vergeben aber genau DAS ist eine Aussage, bei der Sie misstrauisch werden sollten ...!

Jeder muss sich nach seinen Kriterien den "richtigen" Verein aussuchen und man sollte sich für die Recherche ausreichend Zeit nehmen. 

 

Wir haben das ganze "Drumherum" ausführlich zusammengefasst und stellen Ihnen den Text zum Download bereit. 

 

Ihr flying cats-Team

 




Die 15. Astra-Aktion rückt näher ...

AM 26.09.2019

 

 

 

 

 

Hallo liebe flying cats-Freunde,

 

in knapp 5 Wochen ist es endlich wieder soweit und wir starten zum 15ten Mal eine Kastra-Aktion auf Rhodos! Vom 28.10. - 22.11.2019 werden unsere Arche-Ärztin Antonia mit Assistentin Sabrina wieder wie "festgetackert" am OP Tisch stehen. :o)

Unterstützt natürlich von vielen Helfern drum herum. Einige Mitglieder machen sich im Wechsel auf den Weg und unsere befreundeten Helfer vor Ort freuen sich auch schon wieder auf arbeitsreiche Wochen. Der Terminkalender ist schon so gut wie ausgebucht und es werden gerade die logistischen Dinge organisiert, Equipment gecheckt und Papierkram erledigt (von dem es immer eine Menge gibt ...).

 

Ich bin sicher, hier freuen sich auch schon wieder viele unserer Anhänger darauf, Nachrichten von der "Kastrafront" auf der Homepage und über Social Media zu verfolgen. Alle Beteiligten von uns wünschen uns reibungslose Abläufe, nicht zuviel Notfälle und dafür sehr viele Kastrationen, von denen mittlerweile 12.243 seit Beginn der Aktionen gemacht wurden. Wir gehen also diesmal alle gemeinsam auf die stattliche Zahl von 13.000 zu!

 

Wer uns dabei unterstützen möchte, kann das wie immer über unser Spendenkonto oder PayPal* tun. 

(*bitte darauf achten, dass der Button auf "Geld an Freunde senden" steht, ansonsten zieht PayPal eine Gebühr ab und nicht der volle Betrag wird gespendet!)

 

Das flying cats-Team sagt schon mal Danke für Ihre Mithilfe, Ihr Vertrauen und den Willen, mit uns etwas zu erreichen. 

 

 

Ihr flying cats-Team




Elliot – Kleiner Kater , großes Glück

AM 14.09.2019

 

 

 

 

 

 

Download
Elliots Geschichte.pdf
Adobe Acrobat Dokument 1.0 MB

Leider kann niemand allen Tieren auf der Welt helfen – aber wenn es wenigstens einmal gelingt, hat man ein Leben gerettet. Fest steht, man sollte unabhängig der Spezies jedem helfen, der in eine schlimme Situation geraten ist, denn wir alle haben doch nur dieses eine Leben! Das macht uns alle doch irgendwie zu Verbündeten, oder nicht? 

 

Darum freuen wir uns über die Geschichten der Menschen, die das genauso sehen und wie in diesem Fall weder Kosten noch Mühen gescheut haben, einer kleinen Katze von Fuerte die Chance auf ein schönes Leben zu ermöglichen.

 

 

Lesen und schauen Sie einfach selbst ...

 




Ein Flohmarkt gegen das Leid von Straßenkatzen

AM 18.08.2019

 

 

 

 

 

 

Wie in jedem Jahr baute Frauke Staack auch 2019 wieder ihren Stand auf dem Flohmarkt in Ingolstadt auf. Mittlerweile ist dieser ein fester Bestandteil in ihrem Leben geworden und sie schafft es jedes Mal wieder, eine beachtliche Summe einzunehmen. Am 11.08. wurde alles mögliche eingepackt, ausgepackt, Leute beraten und mit vereinten Kräften verkauft und nur weil alle Beteiligten dasselbe Ziel hatten, war es möglich, die begehrten Artikel aus "2. Hand" für ca. 750,- Euro zu verkaufen! Ein wirklich erfolgreicher Tag – aber es kam noch besser ... denn es gab ein paar Menschen, denen das Engagement zum Thema Tierschutz so gut gefiel, dass der ohnehin schon große Betrag auf 900,- Euro erhöht wurde!! 

 

>>>> DAFÜR DANKEN WIR DIR GANZ HERZLICH, LIEBE FRAUKE! <<<<

 

Jeder, der schon mal einen Flohmarkt gemacht hat, weiß, dass es viel mehr ist als mal eben einen Tisch aufzuklappen, ein paar Sachen zu drapieren und schon rollt der Rubel ... zuerst mal muss Sachen haben, die auch verkauft werden können. Die werden über Monate gesammelt, sortiert und verstaut. Aber für den Transport reicht ein Kofferraum allein schon lange nicht mehr und so muss ein Anhänger her, der in aller herrgottsfrühe mit mehreren Leuten voll gepackt wird. Am Ziel angekommen, muss aber auch alles wieder ausgepackt und ordentlich aufgestellt werden und danach beginnt ja der eigentliche Flohmarkt erst! Und dann, zu guter letzt wird das Geld das man sich schon allein durch die ganze Arbeit drumherum verdient hätte, auch noch ganz uneigennützig gespendet.

Da fragt man sich doch unweigerlich, was man eigentlich selbst dafür so tut und ob man nicht doch noch mehr machen könnte. Also mir geht es jedenfalls so ...

 

Der geliehene Anhänger musste übrigens auch nicht bezahlt werden, denn der wurde kostenlos für diesen Zweck zur Verfügung gestellt!

 

Für diese hilfreiche Aktion geht ein extra DANKESCHÖN an die Firma Hengl!

 




Zur Nachahmung empfohlen ...

AM 17.08.2019

 

Eine super Idee hatte kürzlich Silke Raffel, eine Pflegemama aus Wedemark, die unseren Miezen die nach Deutschland kommen, ein vorübergehendes Zuhause bietet. Das allein ist schon eine große Hilfe für den Verein aber ihr reichte das wohl noch nicht ;o) denn sie lud vor einigen Tagen zum "Adoptanten-Kaffee" ein :o)  – Katzenfans unter sich, die alle eines gemeinsam haben: Sie haben Fellnäschen von Fuerte und/oder Rhodos adoptiert – ein "Insider-Treffen" sozusagen. Wer spricht denn nicht gerne über seine Katze(n)?!

Man lernt sich kennen, macht sich einen gemütlichen Nachmittag und ganz nebenbei wurden noch Spielsachen für einen guten Zweck verkauft. Der "gute Zweck" ist in diesem Fall die nächste Astra-Aktion, die bald ansteht und so kamen am Ende etwa 100 Euro zusammen.

 

Wir danken dir, liebe Silke, für deinen Einsatz und deine Hilfe! 

 

 




Handfeste Unterstützung im Hobbiton

AM 18.07.2019

Im Juni sind unsere langjährigen Hobbitunterstützer Roland und Maren – wie immer voll bepackt mit nützlichem "Katzenkram" – nach Fuerteventura geflogen. Sie besuchen das Hobbiton schon seit vielen Jahren und packen gern mit an, wenn Hilfe gebraucht wird.

Hilfe wird dort ja immer gebraucht aber dieses Mal noch etwas dringender als sonst, denn schon lange war die Auffangstation nicht mehr so voll! Bei knapp 180 Katzen waren die beiden eher in einem Großeinsatz ...

So wurde gefüttert, Medikamente gegeben, gereinigt und geschrubbt, gekuschelt, fotografiert, gespielt, Katzen in die Klinik gebracht und wieder abgeholt .... und vieles mehr. 

 

Wie in dem Video zu sehen, wurde das Reinigen der Gehege von den Kitten als abwechslungsreiches Spiel betrachtet, was das Vorhaben nicht ganz einfach machte und dann natürlich auch alles noch länger dauerte – aber es ist einfach zu niedlich, da ist gar kein Platz um genervt zu sein. Es sind halt Katzenkinder, denen alles was sie auf diese Art spielerisch kennenlernen, im späteren Leben helfen könnte, besser zurecht zu kommen. Je mehr sie mitbekommen umso leichter fällt ihnen der Alltag.

Wenn man im Hobbiton nur zwei Hände besitzt, hat man schon ein handfestes Handicap! Aber in der "Not" kommen ja bekanntlich die besten Ideen und so hat Maren dann eine eigene Technik entwickelt, um viele Kitten gleichzeitig mit leckerer Paste zu beglücken ... :o)

 

Die drei Wochen vergingen wie im Flug und die beiden kehrten, zusammen mit 4 Kitten im Gepäck, nach Hause zurück und lieferten das Quartett in der Pflegestelle ab.

So, und jetzt ist erstmal Urlaub angesagt ...! :o)))

 

Wir sagen ein herzliches Danke, für so viel Einsatz!

Im Namen der Hobbits sollen wir ausrichten:

"Das war super! Bitte kommt doch bald wieder ...!"





Sommerfest bei Frauke ist für viele Katzenliebhaber ein fester Termin im Kalender ...

AM 30.06.2019

Liebe  Katzenfreunde, Salatköche, Grillmeister und fleißige Helfer,

 

ganz herzlichen Dank, dass ihr dazu beigetragen habt, dass unser Sommerfest wieder so ein Erfolg geworden ist! Durch eure Hilfe und eure großzügigen Spenden sind in diesem Jahr insgesamt € 756,50 für die Katzen im Hobbiton zusammen gekommen!

Außerdem haben wir ganz viele, wunderschöne Katzenbettchen und Baldriankissen bekommen die wir wieder verkaufen können.

 

Das Hobbiton beherbergt dieses Jahr schon über 65 Kitten – dabei nicht zu vergessen sind nochmal genauso viele erwachsene Katzen, die ja ebenso versorgt werden müssen! Da können Nicola und Werner wirklich jeden Cent brauchen!




Felix hat endlich sein Zuhause gefunden und es kommt noch besser: der kranke Miko ebenso! :o)

AM 25.06.2019

Wie das manchmal so ist – erst passiert ewig überhaupt nichts und dann gleich nacheinander! Felix, der schwarz-weiße Kater in einer unserer Pflegestellen, wollte einfach kein Zuhause finden, es war zum Verzweifeln! Und das obwohl er ein wunderschöner Kater mit ganz glänzendem Fell ist und dazu noch ziemlich intelligent. Vor ein paar Tagen hat's dann endlich geklappt ... nach 3 ganzen Jahren Wartezeit! Aber besser spät als nie – wer weiß schon wofür das gut war ... 

 

Und der nächste im Bunde ist Miko, der hübsche, graue Kater mit einer seltenen Form der Diabetes (unter Fuerte Katzen). Trotzdem wir bei ihm echte Zweifel hatten, ob es überhaupt jemanden gibt der sich das zutraut, musste er – zur Überraschung aller – noch nicht mal lange warten! Und das Beste kommt zum Schluss: Das neue Frauchen ist selbst Ärztin (Neurologin für 2-beiner) und was glauben Sie wohl, wo der Schwerpunkt ihrer Arbeit liegt? Richtig, Diabetes!! Und sie hat obendrein auch schon Erfahrungen machen können mit dieser speziellen, seltenen Form, wie Miko sie hat ...!

 

Darüber freuen wir uns riesig und dachten, wir erzählen es gleich mal allen ... :o)

 




Unsere kleine "Scarface" hat sich gut erholt!

AM 11.06.2019

Erinnern Sie sich noch an die kleine schwarz-weiße Maus, die auf Rhodos von einem Auto mitgeschliffen wurde? Mit schwersten Verletzungen im Kopfbereich wurde sie während der letzten Astra-Aktion zu uns gebracht. Keiner war sich sicher, ob sie das überhaupt überleben würde aber das fragt man sich erst später – generell geht man immer davon aus, dass jedes Tier mit etwas Hilfe und einer Portion Glück überlebt. Dafür wurden wir von der Natur und den Heilungskräften eines Körpers schon zu oft überrascht, als das wir da vorzeitig aufgeben würden.

Und auch dieses Mal war es richtig daran zu glauben! Wir hatten ja nach der Aktion schon berichtet, dass alles gut abheilt. Aber der Mieze selbst schien es nicht richtig gut zu gehen. Eigentlich sollte sie vermittelt werden, auch weil ja keiner voraussagen konnte, wie und ob sie allein zurecht kommen würde. Aber so ging das natürlich nicht. 

Dann kam der Verdacht auf, dass es am Umfeld liegen könnte, denn medizinisch war alles o.k. Und so wurde sie kurzerhand nach Kalithea gebracht, wo sie sich frei bewegen konnte, man aber trotzdem noch ein Auge auf sie hatte. Und siehe da – nach einigen Tagen erholte sie sich prächtig und mittlerweile ist auch die Wunde gut verheilt. Sie hatte einfach nur großen Stress in der Praxis in der sie versorgt wurde, mit den ganzen Menschen, vielen anderen Tieren und nicht zuletzt wegen des eingesperrt seins. Das war ihr alles zuviel und zu nah dran. Bei so einem Trauma kann man ja nicht gleich erkennen, wie der Charakter ist, das ist ja eine besondere Situation, in der auch die vertrauenswürdigste Katze ganz schnell mal zum ängstlichen Häufchen Elend wird.

Jedenfalls wissen wir jetzt, sie ist eine sehr scheue Katze, die ihre Freiheit braucht und die wir ihr nun zurück gegeben haben. Es scheint als wäre sie dankbar dafür und bleibt immer in der Nähe ...

 




Mehr als 40 (!) Kitten im Hobbiton!

AM 22.05.2019

MAI 2019 – Kaum zu glauben aber trotzdem (leider) wahr: im Moment sind mehr als 40 (!!) Kitten im Hobbiton und nochmal 25 in privaten Pflegestellen untergebracht. Teilweise mit und teilweise ohne Mama. Im Mai und Juni gibt es immer etwas mehr Nachwuchs aber sooo viele?! Zum Teil noch so winzig, dass sie nicht mal die Augen geöffnet haben ... Da die Kleinen natürlich rund um die Uhr versorgt werden müssen, helfen uns zum Glück engagierte Tierschützer im Umkreis der Auffangstation – sonst wäre das garnicht zu schaffen! Genauso kann es sein, dass trotz der Bemühungen nicht alle überleben ... da können wir nur unser Bestes geben und hoffen. Wie gesagt, im Moment sind alle viel zu klein zum Ausreisen aber mit 16 Wochen kann es losgehen, sofern wir ein Zuhause für sie finden können ... für alle wohl nicht aber für die Mehrheit wäre das schon toll.

Die Fotos trudeln nach und nach ein und so langsam bekommen auch alle einen Namen (wenn vorhanden, steht dieser im Bild wenn Sie darauf klicken) ... wir werden sie dann gleich zur Ansicht auf die Homepage stellen, denn Umschauen können Sie sich ja schon mal nach einem zukünftigen Liebling ;o) Im Moment gibt es ansonsten noch nicht viel zu den Kleinen zu sagen – ihr Lebensinhalt ist schlafen, trinken und quieken (mit einem Miau hat das noch nicht viel zu tun ;o) Bei den etwas "älteren" kommt noch Spielen und Toben dazu. 

Sobald der erste Ansturm sich etwas gelegt hat, stellen wir Ihnen die Kleinen auch einzeln oder in kleinen Gruppen vor – dann aber unter >>Katzen suchen>>Fuerte. Erstmal müssen aber alle Babies untersucht, versorgt und untergebracht werden, bevor wir uns dann mehr als 40 Namen ausdenken müssen ...!  Wenn Sie auf der Suche nach Katzenbabies sind, schauen Sie einfach von Zeit zu Zeit auf die Homepage. Es müsste ja mit dem Teufel zugehen, wenn bei der Auswahl keine passende dabei wäre!

Wir bitten Interessenten einfach mit uns direkt Kontakt aufzunehmen (>>flying cats>>Kontakte) und wir geben Ihnen gerne nähere Auskünfte, sofern wir welche haben. Ansonsten stehen wir ja aber mit dem Hobbiton in Verbindung und können für Sie dort alles nachfragen, was Sie wissen möchten. Vermittelt wird wenigstens im 2er-Pack – oder auch gern mehr ... wie immer eben. :o)




Schon wieder 10 Kitten gefunden ...!

AM 20.05.2019

Dieses mal vor der Hauptbuszentrale in Puerto del Rosario – eine sehr stark befahrende Straße. Einige sind dazu noch sehr krank und müssen dringend behandelt werden! Alle sind ca. 6 Wochen alt.

 

Das ist kaum mehr zu schaffen für Werner! Man darf ja nicht vergessen, dass zu den Kleinen ja auch das Hobbiton noch voll mit erwachsenen Katzen ist ... 

 

So schnell kann es gehen, dass man auf Hilfe angewiesen ist. Wir sind dankbar für jede noch so kleine Spende und freuen uns über jeden der helfen kann und möchte!




Es gibt sie wirklich ... diese "außergewöhnlichen Ereignisse"!

AM 18.05.2019

 

Persönliche Anmerkung:

Es gibt viele ähnliche Geschichten über Tiere, die sich in ihrer Not dem Menschen zuwenden, obwohl sie zuvor noch nie Kontakt zu ihnen hatten. Woher also wissen die Tiere das? Ich glaube, sie wissen viel mehr als wir Menschen uns vorstellen können und haben genau deshalb entschieden, es für sich zu behalten … das lässt einen jetzt irgendwie dumm dastehen, oder? ;o)

Viola

Manchmal erlebt man Dinge, die sich nicht erklären lassen und doch geschehen sie in der Tierwelt. Ich bin gerade auf Rhodos. Hier in unserer Straße sind natürlich einige Katzen ansässig. Unter anderem ein lieber Ataxi-Kater den wir Wackel-Hans getauft haben. Wir kennen ihn seit letztem Jahr und er kommt gern tägl. kurz zu Besuch. Manchmal verscheuche ich andere Kater, wenn sie ihn ärgern und ich Zuhause bin. Jedenfalls ist er freundlich und sozial. Ein jüngerer, ca. 8 Monate alter, getigerter Kater gesellte sich im letzen Herbst dazu. Leider sehr scheu und noch nicht kastriert. Wir beschlossen ihn jetzt mal anzufüttern um ihn dann zum Tierarzt bringen zu können. Er nahm gern Futter, aber näher kommen…? Fehlanzeige! Trotzdem hat er ab und zu auf unserer Terrasse genächtigt ;o)

 

Doch gestern passierte dann diese wirklich traurige Geschichte:

Ich kam nachmittags nach Hause, wie immer öffnete ich die Terrassentür zu unserer kleinen Straße. Wackel-Hans tauchte 5 Minuten später auf und brachte den Tiger-Kater mit. Sie kamen rein und mir stockte der Atem …! Der junge Kater musste einen schlimmen Unfall gehabt haben … die Wirbelsäule war gebrochen und konnte sich nur noch vorne bewegen!

Er sah mich an und ich wusste sofort, dass er mit letzter Kraft und der Hilfe seines Freundes die Stufe zu unserer Terrasse geschafft hatte – Wackel-Hans hatte ihn offensichtlich zu uns gebracht.

Er lehnte sich immer wieder an seinen Freund und beide schauten mich an. Ich kann nicht beschreiben, was das für ein Gefühl war. Ich schloss langsam die Tür und holte Näpfe und Futter. Beide fraßen und ich rief eine Freundin an, die sofort mit einer großen Box vorbeikommen wollte. Wir wussten, dass wir ihm nur noch durch eine Erlösung helfen konnten …

So lange lagen beide Kater hier ganz ruhig und als wir einige Minuten später den Kater behutsam in die Box packten, um ihn zum Tierarzt zu bringen, stellte sich Wackel-Hans wieder an die Tür, schaute mir erneut in die Augen, ich öffnete und er ging ruhig hinaus.

Nachdem der junge Kater erlöst war, konnte ich nur Dankbarkeit empfinden dafür, dass er uns in seiner Not vertraut und sich nicht irgendwo draußen verkrochen hat, wo man ihn nicht gefunden hätte … und dafür, dass sein Freund „wusste“, wer ihm helfen wird.

 

Vielleicht sagen einige, alles Zufall, oder sowas gibt's nicht … Ich bin kein Esotherik-Freak, aber wenn man diese Dinge erlebt, spürt man etwas sehr Besonderes zwischen Mensch und Tier.

Andrea Wegner