Neue Regelung bei Spendenquittungen

Die Spendenquittungen für das Jahr 2020 werden ab Anfang Januar an Sie verschickt. Bisher haben wir diese ab einer Spende von 100 Euro versendet. Für das vergangene Jahr bleibt es auch dabei.

 

Ab dem Jahr 2021 gilt folgendes:

Für Ihre Spende ab 200 Euro erhalten Sie von uns eine Spendenquittung, die Sie mit Ihrer Steuererklärung beim Finanzamt einreichen können. Bei einer Spende bis zu 200 €  benötigen Sie keine Spendenquittung. Das Finanzamt akzeptiert den Bankbeleg. Bei einer Spende ab 200,01 € schicken wir Ihnen automatisch eine Spendenquittung für Ihre Steuererklärung zu.

Die gesetzliche 200-Euro-Regelung ermöglicht es uns, Versand- und Verwaltungskosten zu sparen – das bedeutet: Wir haben mehr Geld zur Verfügung, um Tieren in Not zu helfen. Sollten Sie vereinzelt dennoch eine Quittung unter diesem Betrag wünschen, werden wir das natürlich tun. Bitte schreiben Sie uns in diesem Fall eine Mail mit Ihrer vollständigen Adresse an katrin.evans@hotmail.de

Dies gilt auch im Falle, dass Sie bis Ende Januar keine Quittung von uns erhalten haben oder Fragen zu Ihrer erhaltenen Quittung haben.

 

Viele Grüße

Ihr flying cats Team



Das Katzenhaus-Projekt auf Rhodos

AM  07.08.2021

 

 

Liebe flying cats-Freunde, 

 

Siga, Siga (langsam, langsam) nimmt das Projekt "Katzenhäuser für die Streuner" Formen an.

 

Endlich wurden sie geliefert – nach weiteren 2 Wochen hatten wir dann auch die Aufkleber zum kennzeichnen auf der Insel und unsere liebe Tierschutzfreundin Satu ist in das Lager des Händlers gefahren um sie für uns zu bekleben.

Dickes Danke für die Hilfe :)

 

Nun wurden sie von der Stadt abgeholt und in das eigene Lager gefahren. Eine Liste, wo man wieviel der Häuser aufstellen sollte haben wir an die Mitarbeiter weitergegeben, mit denen wir nun in engem Austausch stehen. Aufgrund der aktuellen Hitzewelle ist es derzeit nicht eilig die Häuser fertig zu stellen.

 

Es wird nun gerade nach der besten Möglichkeit gesucht wie die Häuser auf Paletten oder Platten in kleinen Gruppen sicher fixiert werden können, damit sie nicht einfach so entfernt werden können. Denn es gibt immer wieder Menschen, die den Tieren schaden wollen – immer und überall.

 

Für uns ist auch klar, dass sie nur an betreuten Plätzen aufgestellt werden, wo täglich die einheimischen Tierschützer einen Blick drauf haben.

 

Ich kann mir vorstellen, dass unsere Spender für dieses Projekt schon auf Neuigkeiten gewartet haben, darum hier nun ein paar Bilder.

 

Danke an alle die uns geholfen haben die ersten 30 Häuser zu beschaffen!

 

 

 

LG Andrea Wegner

 




Neues von der "Kastra-Front" auf Rhodos

AM  07.08.2021

 

 

Liebe flying cats-Freunde, 

 

auch im Juli wurde natürlich wieder fleißig kastriert! Die Zahlen sind folgende:

 

KATZEN = 112

KATER = 39

 

dazu kommen noch 3 Zahn-OP's.

 

 

LG Andrea Wegner

und das flying cats-Team




Die Geschichte von Maui ...

AM  31.07.2021 

 

... oder wie uns Katzen manchmal sagen, dass wir sie falsch verstanden haben.

 

Ende des Jahres 2019, bekam ich von einem unserer Tierschutzpartner Fotos von mehreren Katzen die auf einer Art Bauernhof auf Rhodos mit sehr vielen anderen Katzen lebten. (Foto1)

Alle Katzen dort kamen irgendwann krank, zu klein, verletzt ect. auf verschiedenen Wegen zu ihnen und werden dort gut versorgt, aber dennoch müssen manchmal welche vermittelt werden, denn auch dieser Platz ist begrenzt und sonst können keine neuen Notfälle aufgenommen werden. Im Laufe der Jahre haben wir schon einige von dort gut vermitteln können und so nahmen wir diese Katzen in die Vermittlung auf. Drei von ihnen hatten schnell ihre Besitzer gefunden. Maui, war der letzte der noch keine Interessenten hatte. Dann endlich Ende 2020 kam ein Anruf für ihn.

 

Anhand der Beschreibung unserer Tierschützerin, war es der perfekte Platz für ihn. Sie kannte ihn gut und war sicher, er wäre froh endlich allein einen Platz für sich zu haben, denn eigentlich war der 2jährige Kater gern für sich und unter all den anderen hatte es oft den Anschein, dass es ihm zuviel war. Maui hat eine Sehbehinderung aber er ist ein sehr verschmuster Kerl, der sich bestimmt freuen würde, wenn er eine eigene Familie hätte.

So wurde alles in die Wege geleitet, allerdings coronabedingt sollte es noch Monate dauern, bis ein Flug gefunden war. Seine neue Familie war sehr geduldig und hätten sich sogar selbst auf den Weg gemacht, wenn sich keiner gefunden hätte. Aber dann gab es im Mai die Gelegenheit, dass er endlich ausreisen konnte. Vorher aber wurde Maui zum Tierarzt gebracht um nochmal einen Gesundheitscheck zu machen zu lassen – so wie immer wenn Tiere ausfliegen. Selbst der Tierarzt war überrascht wie unglaublich relaxt er ist. Maui war soweit gesund, aber sein Blutcheck ergab dann leider „FIV positiv“.

 

Nachdem ich die nicht so schöne Nachricht den neuen Haltern überbracht hatte, die Bedingungen aber dort passend waren, weil er ja Einzelkatze sein würde und es dazu einen gesicherten Garten gab, zögerten die Menschen nicht und sagten er dürfe natürlich trotzdem kommen. Wir freuten uns alle sehr für den lieben Katermann. Sein Blutwerte und Zähne und sein allgemeiner Zustand waren ausgezeichnet. Die letzten Wochen wohnte er dann auch Zuhause bei der Tierschützerin und nicht mehr auf dem Hof. Dort fühlte er sich dann auch sehr wohl.

 

Sein großer Tag kam und die Reise verlief problemlos, auch wenn er natürlich etwas gestresst war. Auf der Heimfahrt im Auto gab er schon Köpfchen (Foto 4) und dann endlich konnte er seine Box verlassen und alles erkunden. Doch damit veränderte sich dann alles...

 

Er war total unruhig und schrie die ganze Nacht. Auch am nächsten Tag zeigte er seine Unsicherheit in der neuen Umgebung und bis auf wenige Stunden, wo er erschöpft schlief, maunzte er die ganze Zeit. Er fraß gut, er ging aufs Klo, er nutzte auch die für ihn angeschafften Katzenmöbel aber er saß fast nur am Fenster, rief und maunzte weiter und er sah dort andere Katzen und er wollte unbedingt raus zu ihnen. (Foto 2) Das war allerdings nicht möglich. Erstens war nicht vorgesehen dass er Freigang bekommen sollte und zweitens waren die Nachbarkatzen sehr dominant und agressiv und er hätte als neuer keine Chance gehabt.

 

Zusammen mit den Haltern tauschten wir viele Tipps aus und dachten alle, er braucht eben Zeit und egal wie lange es dauern sollte, sie waren bereit ihm diese Zeit zu geben und das laute Maunzen zu ertragen... Tag und Nacht... 

Die Wochen vergingen, aber bis auf wenige Ausnahmetage, (Foto 3) wo wir dachten, jetzt kommt die Wende, wurde es nicht besser. Maui wurde einfach sichtlich immer unglücklicher und wir ahnten nun langsam, dass ihm auch der inzwischen völlig gesicherte Garten nicht reichen würde. Er versuchte sogar auch dort Lücken zu finden um evtl. doch noch den Weg in die Freiheit zu finden, wo die anderen Katzen waren, denn er zeigte immer mehr, dass er doch seine Katzenkumpel vermisste.

 

Die Option eine zweite Katze dazu zu holen, kam natürlich auch auf, aber leider zeigten Mauis neue Halter Anzeichen einer Katzenallergie und sie waren sich einig, dass sie Maui deswegen nicht abgeben würden, aber weitere Katzen kamen daher einfach nicht in Frage. Dann kam der Moment, wo uns allen gemeinsam klar wurde, dass wir nun handeln müssen um schlimmeres zu verhindern. Wir wollten nicht, dass Maui noch mehr leiden musste. Emotional war die Entscheidung unglaublich schwer für Mauis neue Familie, die ihn trotz allem in den vergangenen 6 Wochen so ins Herz geschlossen hatten. Er war ja ein toller Kater, der kein besseres Zuhause und keine besseren Menschen hätte finden können, aber er sagte ganz deutlich: "das ist nicht das, was ich brauche".

 

So mussten wir uns eingestehen, dass es für ihn das Beste ist, dieses tolle Zuhause wieder zu verlassen. Zum großen Glück, erklärte sich eine unserer Pflegestellen bereit Maui schnell aufzunehmen und so kam er dann dort an. Seine Autofahrt war ruhig und entspannt, als würde er sagen, "na endlich habt ihr es kapiert nun macht es aber bitte diesmal richtig".

Seine Lieblings-Kratztonne kam auch mit und so konnte er erstmal in Ruhe ankommen und das tat er auch. Natürlch maunzte Maui auch dort noch, aber er merkte auch schnell, dass er dort wenn er wollte runter gehen kann um die dortigen Hauskatzen kennenzulernen und nach und nach tat er das auch und erstaunlicherweise hatte auch der Chefkater im Haus nichts gegen ihn und liess ihn gewähren. Selbst mit dem Hund kam Maui gut zurecht und sein maunzen wird nun immer weniger. Er hat sich zum "Leidwesen" ;)) der Pflegestelle so gut integriert, dass diese nun beschlossen hat, Maui muss nicht nochmal umziehen. Er darf als Dauerpflegekatze bleiben. (Foto 5+6)

 

Das Fazit dieser Geschichte ist, dass egal wie lange man schon Tiere vermittelt und wie sicher man sich ist, das richtige Zuhause gefunden zu haben, man immer noch damit rechnen muss, dass einer unserer Schützlinge andere Pläne hat und man immer bereit sein muss für sie da zu sein. Da wir Maui nun dauerhaft unterstützen, er besonders gutes Futter sowie immer wieder mal eine Immunsystem stimulierende Behandlung bekommen soll würden wir uns über Patenschaften für den lieben Kerl freuen.

Wer ihn unterstützen möchte, kann das mit Verwendung Maui gern auf unser Pay Pal- oder Vereinskonto tun.

 

Nun fragen sich bestimmt einige Leser, wie kann man denn einen FIV positiven Kater mit den gesunden Katzen mitlaufen lassen? Dazu kann ich sagen, dass es mittlerweile überholt ist, dass FIV positive Katzen ihr Leben in Einzelhaft verbringen müssen. Die Gefahr einer Übertragung in einer harmonischen Katzengruppe ist so gut wie nicht vorhanden. Das Virus überträgt sich durch den Speichel des infizierten Tieres, wenn es in den Blutkreislauf des gesunden Tieres gelangt. Das bedeutet, bei richtigen Beißereien, oder beim Deckakt von Kater auf Katze (durch den Nackenbiss) besteht diese Gefahr, aber nicht über Fressnäpfe z.B. denn das Virus ist in der Außenwelt nur Sekunden überlebensfähig.

Leben also FIV positive – natürlich kastrierte! – Katzen harmonisch mit nicht FIV positiven Katzen zusammen, wird das nicht passieren.

Da es aber bei Freigängern nicht auszuschließen ist, dass dort auch mal mit anderen Katzen gekämpft wird, können diese Tiere keinen uneingeschränkten Freigang bekommen. Wer mehr darüber wissen möchte, kann dies z. B. hier auf unserer Seite nachlesen und einfach auf den oberen Button klicken oder unter den anderen genannten Links nachschauen.

 

 

Andrea Wegner




Update Beba – tapfer kämpft sie um ihre beine

AM  13.07.2021

 

 

Liebe flying cats-Freunde, 

 

es gibt endlich Neuigkeiten von Beba. Am 10.6. wurde das erste Bein operiert. Es war eine schwierige OP aber sie hat es gut überstanden. Beba musste sich nun erstmal davon erholen und das Bein musste abschwellen. Sie hat aber brav ihre Medikamente genommen und auch gefressen.

Am 26.6. wurde dann das andere noch schlimmere Bein operiert. Es war eine Herausforderung für die Ärzte und sie haben alles gegeben. Der Knochen musste gekürzt werden um ihn wieder in Position zu bringen. Auch am zuerst operierten Bein, wurde nochmal etwas nachoperiert. Am Abend kam dann die Nachricht, dass Beba es wieder gut überstanden hat und man abwarten muss, ob es erfolgreich war. 

 

Erleichterung bei allen Beteiligten ... aber auch nur verhalten, denn diese Katze muss noch jede Menge Hürden nehmen und es wird ein langer Weg, von dem man noch nicht weiß, welche Steine dort noch im Weg liegen. Beba ist zur Versorgung bei der Ärztin Ines Zuhause und so kam am nächsten Morgen die Nachricht die uns dann wirklich sehr froh machte:

Beba steht zum ersten mal auf allen Beinen und frisst!

 

Unbeschreiblich dieses Glücksgefühl wohl wissend, dass es noch nicht überstanden ist, aber dennoch so großartig wie Beba das alles macht und so dankbar, den Ärzten Ines und Kollegen, die das vollbracht haben.

Wer Bebas Behandlung unterstützen möchte, der kann das gern über Paypal und Spendenkonto tun. Wir sind für jeden Taler dankbar, der uns hilft die Rechnungen zu bezahlen.

Danke an alle die uns helfen, dass wir solche Einzelschicksale nicht im Stich lassen müssen.

 

LG Andrea Wegner und das flying cats-Team





Die verspäteten NEWS des Monats Juni ...

AM  05.07.2021

 

 

Liebe Mitglieder und Freunde,

 

es wird mal wieder Zeit für ein paar neue Nachrichten. Nach dem endlosen Winter und allen Widrigkeiten wegen der Pandemie, mit der wir ja alle zu tun haben, geht es nun doch langsam wieder los mit Flügen und wir freuen uns darüber, dass über den Sommer doch alle unsere Pfleglinge nach und nach kommen können. 

Zumindest hoffen wir auf weniger Stornierungen und Änderungen als bisher... das die Katzen im Hobbiton nicht wie gewohnt ab und zu mal Besuch von Flugpaten oder Mitgliedern bekommen konnten, merken wir doch sehr, wenn sie hier in den Pflegestellen ankommen. Sie kennen ja nur Werner Arenz, der sie immernoch betreut und sind dadurch doch um einiges gestresster und ängstlicher mit allem neuen als zuvor. Bis auf wenige brauchen sie einfach etwas Geduld und Zeit, bis sie in ein neues Zuhause umziehen können.

Wir hoffen, auch dort werden bald wieder mehr Freunde und Bekannte hinfliegen können. Inzwischen sind leider auch wieder etliche Kitten dort in die Obhut gekommen, die ausgesetzt wurden und einige verletzte mussten versorgt werden und werden hier in Deutschland operiert, was viel Planung, Nerven und Geld kostet, aber unumgänglich ist.

 

Durch unsere zuverlässigen Mitglieder und Paten war es uns aber immer möglich das Hobbiton weiter zu unterstützen, wofür ich von Herzen Danke sage!

 

Auf Rhodos wurde fleißig weiter kastriert und so konnten mit unseren Tierarztpartnern vor Ort monatlich immer 150-200 Katzen kastriert werden.

Das Projekt mit den privaten Hundekastrationen, welches wir ins Leben gerufen haben läuft erst schleppend an, aber wir freuen uns auch über jeden einzelnen Hund, der gebracht wird. Ich konnte selber sehen, dass wieder sehr viele Welpen bei den Organisationen in Pflege waren und hoffe sehr, dass das Projekt noch bekannter wird.

Derzeit haben wir insgesammt 19 Kitten im Alter von 7-9 Wochen in verschiedenen Pflegestellen auf der Insel. Alles ausgesetzte kleine Seelchen die sich aber gut entwickeln und die im Sommer ein Zuhause suchen.

 

Das Projekt Katzenhäuser für die Stadtkatzen von Rhodos gestaltet sich auch schwierig, denn die Firma wo wir sie bestellen meldet sich nicht zurück und wir haben nun 30 kleine und 25 grosse über einen Futterhändler bestellt, aber auch da gibt es anscheinend Lieferprobleme. Eigentlich sollten sie schon längst da sein und wir wollten sie schon aufgestellt haben, aber leider verzögert sich alles, auch der geplante Termin mit der zuständigen Tierschutzbeauftragten von Rhodos... griechisch eben ...! Wir bleiben dran und hoffen, dass wir bald Bilder schicken können, von den ersten von Ihnen gespendeten aufgestellten Häuschen.

 

Sie sehen, es gab auch im ersten Halbjahr der Pandemie keinen Grund sich zurückzulehnen, denn das Tierleid steht nicht still. Wir hoffen, es geht Ihnen allen gut und wünschen einen schönen Sommer.

 

Im Anhang ein paar Impressionen von unseren Schützlingen.

 

LG Andrea Wegner und das flying cats Team




Wenn's kommt, dann Kommt's dicke!

AM  04.07.2021

 

 

In den letzten 3 Wochen hatten wir gleich 3 Katzen, die dringend eine grössere OP benötigten. Die erste Nachricht kam aus Fuerteventura:

Eine Unfallkatze, vom Besitzer in der Klinik abgegeben und kein Geld für die OP, also wollte er sie nicht mehr. Tinka musste im Hobbiton wochenlang in einem Käfig ruhiggestellt werden, weil die dortige Klinik nicht die richtigen Schrauben für die nötige Bein-OP vorrätig hatte.

Davon erfuhren wir leider erst später. Jedenfalls, als es dann soweit war, wurde das Bein dort so verpfuscht, dass wir sie kurzentschlossen nach Deutschland ausgeflogen haben, damit sie in hier vorgestellt werden kann. Das Bein war nicht zu retten und somit wurde es amputiert. Das es teuer werden wird, war uns klar, aber es gab ja keine andere Wahl.

Tinka ging es sofort nach OP gut und sie kommt prima mit 3 Beinen in ihrer Pflegestelle zurecht. Wir denken, sie hat das erste mal seit Monaten keine Schmerzen mehr und Dank eines langjährigen Mitglieds, konnten wir die rund 1200 € Rechnung bezahlen... was wären wir ohne Sie? Danke!! :) 

 

Nur kurz darauf eine neue Hiobsbotschaft: Eine kürzlich vermittelte Katze fing an zu humpeln und soll laut dem Tierarzt in Deutschland eine "Patella Luxation" haben. (Die Kniescheibe springt immer wieder aus der Halterung, wodurch meist Gelenkkapsel und Band reißen). OP natürlich unumgänglich und finanziell im gleichen Bereich wie beim ersten Fall :( Dazu muss ich sagen, es ist äußert selten, dass bei Katzen sowas vorkommt und wir es auch in 25 Jahren noch nie hatten – bei Hunden hört man das schon öfter mal.

Wir beschlossen, Tamara zu uns zurück zu holen um das ganze selbst zu regeln. Wir sind noch nicht sicher, ob es das tatsächlich ist und werden das nochmal prüfen lassen aber Dank der Hilfe der Ärztin Ines vom Tierärztepool, werden wir die kleine Katze Ende Juni zu ihr in die Praxis bringen und wenn diese OP tatsächlich nötig ist, wird sie die auch durchführen.

 

Dafür sind wir sehr dankbar und auch dafür, dass die jetzige Pflegestelle von Tamara sofort bereit war, sie die rund 240 km zu fahren und auch nach ein paar Tagen wieder abzuholen... was wären wir nur, ohne unsere immer bereiten Pflegestellen?? Danke!! :)

 

... und wie war das? Aller guten (und offenbar auch schlechten Dinge ) sind drei? Während ich noch mit Ines wegen dieser Katze versuchte eine Lösung zu finden, kam der nächste Fall um die Ecke: Bei unserer Tierschutzfreundin auf Rhodos wurde eine ihrer am Haus lebenden Katzen schwer verletzt und hatte sich vermutlich ein Bein gebrochen. Durch eine Fehldiagnose saß auch sie ruhiggestellt in einem Käfig, weil man darauf hoffte, dass es so zusammenwächst.

 

Als ich vor Ort war, fragte sie mich, ob ich evtl. diese Katze mit nach Deutschland nehmen könnte, denn sie vermutet, dass die Katze, nachdem alles zusammengewachsen ist, Probleme beim Laufen haben wird und nicht mehr draußen leben kann. Wir ließen ein Röntgenbild machen, um zu wissen, ob das tatsächlich so bleiben kann.

 

Aber mit diesem Ausmaß an Brüchen hatte sie wohl nicht gerechnet. Das Röntgenbild zeigte ein einziges Desaster (siehe Bilder li.)! Fest stand: Ohne OP würde Katze Beba nicht mehr weiterleben können. Leider war seit dem Unfall schon viel Zeit vergangen!

Der Zeitpunkt ist in so einem Fall extrem wichtig, weil sich (laienhaft ausgedrückt) täglich mehr Gewebe um den Bruch entwickelt und die Muskulatur schwinden lässt.

 

Nach erneuter Absprache mit Ines, wollte sie auch dieser Katze helfen, aber es war nun Eile geboten, um sie so schnell es geht auszufliegen. Zum Glück flog eine Tierschutzfreundin eines anderen Vereins ein paar Tage später in die Richtung wo sich die Praxis befand, in der Beba operiert werden sollte.

 Also schnell die Box gebucht und alles vorbereitet. Wieder kam uns ein Mitglied zur Hilfe und erklärte sich bereit, die Katze am Flughafen abzuholen und in die Praxis zu fahre... Ich wiederhole es auch gerne noch zum dritten Mal: Was wären wir ohne euch?

 

Beba wurde sofort am nächsten Tag am ersten Bein operiert. Es war wie zu erwarten äußerst schwierig und die Ärzte haben alles gegeben. Beba erholt sich nun von der ersten OP. Die zweite, noch schwierigere OP am anderen Bein, soll möglichst noch in diesem Monat stattfinden. Wir wissen noch nicht, ob es ein Erfolg wird und ob sie irgendwann wieder laufen wird aber wir wissen, dass wir sie in die besten OP Hände gegeben haben und es noch ein langer Weg wird. Wir hoffen und bangen mit ihr.

 

 

Andrea Wegner

und das flying cats-Team


Die kleine TINKA ...

... und die kleine BEBA

 




April, April der macht was er will ...

AM  25.05.2021

 

 

Liebe Freunde, Mitglieder und sonstige Follower,

 

Glaubten wir vor kurzem noch, dass wir mal durchatmen können, weil wir es geschafft hatten, mit viel Kosten und Aufwand endlich alle unsere Notfellchen auszufliegen und mit unseren lokalen Partner-Tierärzten so fleißig die ganze Zeit weiter zu kastrieren, hatten wir die Rechnung ohne Mutter Natur gemacht ...

So kamen quasi über Nacht gleich 9 lauthals protestierende, hungrige Fellchen in die Obhut unserer Tierschutzfreunde. Erst vor ein paar Wochen, lagen 3 neugeborene Kitten an einer der betreuten Futterplätze, für die man leider nichts mehr tun konnte, außer sie in „die Welle“ zu schicken, weil sie einfach schon zu lange dort lagen.

Vor 4 Tagen wollte unsere Corinna nun an einem anderen Futterplatz Katzen einfangen und zum Kastrieren bringen, doch sie wurde von 4 hungrigen, ausgesetzten Kitten empfangen, die ca. 2 Wochen alt sind. Gestern fand sie nochmal 3, allerdings neugeborene, natürlich kaum lebensfähig. (Noch keine Fotos) Bei der Tierärztin angekommen, berichtete diese, dass sie ebenfalls 2 ca. 2 Wochen alte Kitten gefunden habe.

 

Was soll ich sagen…? Der Plan ist nun ihnen die Lebenschance zu geben, ohne Gewähr ob das gelingt und mit dem Wissen, es werden lange anstrengende Monate werden.

Die Chance von Kitten in dem Alter ohne Mutter zu überleben ist 50/50 egal wieviel Mühe man sich gibt und der Aufwand, sie alle paar Stunden zu füttern, eine Herausforderung wird. 

Da alle aber bisher gesund und lebenswillig sind, ist dies die einzige Option. Wir werden sehen, wie sie sich entwickeln und drücken von hier alle Daumen, dass die ganze Arbeit und Mühe belohnt wird. Unsere Tierschutzpartner haben nun den ganzen Kindergarten Zuhause und geben ihr Bestes, denn in der Praxis wären sie die ganze Nacht ohne Fütterung und das schaffen sie noch nicht. 

 

Wir können nur hoffen, dass dies nun nicht jede Woche passiert, denn wir haben keine Kapazitäten für solche Fälle und wer könnte bei solchen Plüschbomben schon hart bleiben.

Danke, lieber April, wir hätten dann jetzt genug Babys und das gilt auch für Mai, Juni , Juli …

 

Die Vorteile einer solchen Aktion sind ein weiterer Schritt zu einer noch besseren Zusammenarbeit mit den lokalen Tierärzten und wenn es funktioniert, eine weitere Entlastung unserer Partner Tierschutzvereine vor Ort. Denn selbst wenn wir nur 20% der Besitzer erreichen, die unser Angebot gern nutzen möchten, sind das eine Menge weniger Welpen, die sie sonst aufnehmen, versorgen und vermitteln müssten.

 

Gerade heute bekam ich ein Video von einer lokalen Tierschützerin zugeschickt. Innerhalb von 3 Tagen wurden 7 ca. 5 Wochen alte Welpen an der betreuten Katzenfutterstelle und an einer Mülltonne entsorgt. Alle sind sehr freundlich und offensichtlich an Menschen gewöhnt, was darauf hinweist, dass sie in einem Zuhause geboren wurden. Hier kommen wir zu spät, was natürlich nicht heißen soll, dass die Kleinen das Leben nicht verdient hätten! Sie können ja nichts dafür. Aber wir hoffen mit unserem neuen Projekt etwas dazu beitragen zu können, dass die Welpenflut langfristig weniger wird.

 

 

Andrea Wegner

und das flying cats-Team




flying cats auf dem "next Level" der Kastrationen

AM 23.04.2021

 

 

Liebe Freunde, Mitglieder und sonstige Follower,

 

Sie wissen längst, dass für uns der Tierschutz nicht auf Katzen reduziert ist. Das wir versuchen immer da zu helfen wo es nötig ist, ist auch bekannt. Ja, wir sind ein Verein der Katzen vermittelt und keine Hunde, aber wir kastrieren seit Beginn unserer Kastrationsaktionen auch Hunde, anfangs sogar mehr als Katzen, da die zu Beginn der Aktionen leichter zu bekommen waren, als Katzen. Dies hat sich natürlich längst geändert und Katzen stehen in den letzten Jahren während der Aktionen im Vordergrund, was auch gut und richtig ist, denn die Population ist eben immens hoch und sie sind überall verteilt.

 

Die vielen ungewollten Hundewelpen, die die lokalen Vereine jedes Jahr aufnehmen müssen neben den ausgesetzten unkastrierten erwachsenen Hunden ist uns allerdings nicht egal! Mittlerweile sind die meisten "entsorgten" Welpen tatsächlich offensichtlich das Ergebnis unkastrierter Tiere aus Privathaltung. Dies sieht man schon allein an der Rasse. Nun sind uns aber rechtlich die Hände gebunden, was die Kastrationen von Privat-Tieren angeht. Somit müssen wir rigoros Leute abweisen, die gern ihren Hund bei uns kastrieren lassen würden, aber nicht in der Lage sind, bei lokalen Tierärzten den regulären Preis zu bezahlen.

 

Diese Situation war immer sehr unbefriedigend und schon länger war ich auf der Suche nach einer rechtskonformen Lösung, aber erstens fehlten die Mittel und zweitens fiel mir einfach nicht ein, wie wir da helfen könnten. Unser Partnerverein "Arche Noah Kreta" hatte da aber die passende Lösung schon gefunden und da ich diese Idee genial fand, überlegte ich mir, ob wir das als kleiner Verein nicht auch umsetzen könnten.

 

Da wir mittlerweile einen guten Stand auf der Insel Rhodos haben, lag es einfach nah es auszuprobieren. Der Plan ist, private Hundehalter mit einem Zuschuss zu unterstützen, wenn sie bei ihrem lokalen Tierarzt ihr Tier kastrieren lassen. Durch eine größere Spende eines befreundeten Tierschutzvereins, können wir diesen Plan nun umsetzen. Wir werden vorerst mit ein paar lokalen Tierärzten auf der Insel in dieser Weise zusammenarbeiten. Mit einem Plakat (siehe li.) welches gut sichtbar in deren Praxen aushängt, werden seine Kunden auf die Aktion aufmerksam gemacht.

 

Die Leute können sich unter einer griechischen Telefonnr. ihren Gutscheincode von uns holen. Mit diesem machen sie einen Kastrationstermin bei ihrem Tierarzt. Dieser gibt uns anschließend den Code (welchen es natürlich nur einmalig gibt) bekannt und rechnet mit seinem Kunden seinen Preis, minus den Rabatt von uns, ab. So hat dieser keinen Verlust und der Hundebesitzer freut sich über einen Preisnachlass.

Nun könnte man meinen, "ach das wird doch nicht viel bringen, die Besitzer müssen ja trotzdem noch eine grössere Summe bezahlen und bekommen es nicht gratis...". So dachte ich anfangs, als ich von der Idee erfuhr. Aber es wurden innerhalb von ca. zwei Monaten rund 400 Gutscheine auf Kreta von der Arche eingelöst! Das hat mich überzeugt, dass wir es zumindest auf Rhodos auch versuchen sollten. Derzeit informieren wir einige Partnertierärzte darüber, verteilen die Poster und sobald alles geregelt ist, starten wir dieses neue Projekt.

 

Die Vorteile einer solchen Aktion sind ein weiterer Schritt zu einer noch besseren Zusammenarbeit mit den lokalen Tierärzten und wenn es funktioniert, eine weitere Entlastung unserer Partner Tierschutzvereine vor Ort. Denn selbst wenn wir nur 20% der Besitzer erreichen, die unser Angebot gern nutzen möchten, sind das eine Menge weniger Welpen, die sie sonst aufnehmen, versorgen und vermitteln müssten.

 

Gerade heute bekam ich ein Video von einer lokalen Tierschützerin zugeschickt. Innerhalb von 3 Tagen wurden 7 ca. 5 Wochen alte Welpen an der betreuten Katzenfutterstelle und an einer Mülltonne entsorgt. Alle sind sehr freundlich und offensichtlich an Menschen gewöhnt, was darauf hinweist, dass sie in einem Zuhause geboren wurden. Hier kommen wir zu spät, aber wir hoffen mit unserem neuen Projekt etwas dazu beizutragen, dass die Welpenflut langfristig weniger wird.

 

 

Andrea Wegner

und das flying cats-Team




Kastra-Zahlen der lokalen Partner-TÄ auf Rhodos

AM 23.04.2021

 

 

Die Zahlen aus dem Monat März sind Grund für gute Laune! Mit jeder einzelnen kastrierten Katze und jedem Kater werden unendlich viele Geburten verhindert. Es wären Nachkommen, die von vornherein schlechte bis garkeine Chancen zum Überleben gehabt hätten. In dieser Zeit, wo ja quasi alles still gelegt ist, sind wir froh über jede Hilfe vor Ort, denn die Katzen interessiert Corona nur wenig und sie geben sich recht viel Mühe, dass uns die Arbeit nie ausgeht ... ;o)

 

Kätzinnen = 135

Kater = 75

 

und dazu noch weitere OP's und andere Behandlungen, wie:

1 Euthanasie, 4 Zahn-OP's,  1 Schwanzamputationen, 1 Abszess

 

 

Andrea Wegner

und das flying cats-Team




Kastra-Zahlen der lokalen Partner-TÄ auf Rhodos

AM 20.03.2021

 

 

Auch das Ergebnis aus dem Monat Februar ist beachtlich – denn zum einen ist es nur ein TA und zum anderen hat dieser ja auch noch eine ganz normale Praxis mit Sprechstunden ...

 

Kätzinnen – 148

Kater – 94

 

und dazu noch weitere OP's und andere Behandlungen, wie:

2 Euthanasien, 7 Zahn-OP's,  3 Schwanzamputationen, 1 Durchbruch in der Bauchhöhle

 

 

Andrea Wegner

und das flying cats-Team




Das Kätzchen von Rhodos

AM 02.03.2021

 

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... ist eine Geschichte, die so oder ähnlich von vielen Touristen erlebt wird. Man kann sehr gut nachvollziehen, dass diese Hilflosigkeit dem ein oder anderen auch mal den Urlaub verdirbt. 

Immer wieder fragt man sich, warum wir Menschen das einfach nicht in den Griff kriegen, wir können doch sonst auch alles ;o) Aber was den Tierschutz angeht, scheitern wir kläglich – und das auf der ganzen Welt – obwohl das eigentlich völlig selbstverständlich sein sollte.

 

Raimond Ray Strauß berichtet über seine ganz eigenen Erfahrungen auf der Insel und wie auch er feststellen muss, kann es passieren, dass ein winziges Kätzchen, welches gerade mal auf die Handfläche passt und dem man eigentlich nur kurz begegnet ist, sich direkt im Herzen breit macht und einen nie mehr loslässt. 

 

Einfach auf den Button klicken und die Geschichte herunterladen!

 

 

PS: Aus gegebenem Anlass weisen wir darauf hin, dass unten auf der Seite ein "Leitfaden für Urlauber" zum download bereit steht!

 




Das Leben kann ein Arschloch sein ...

AM 02.03.2021

 

 

Es tut weh, es fühlt sich so falsch an, es ist ungerecht und es macht einen hilflos... man hat alles getan und es gab diese Zeit wo man dachte, nun ist er über den Berg und alles kämpfen hat sich gelohnt aber dann kommt es wie eine Abrissbirne auf einen zu und man kann nichts dagegen tun!

 

Harry, du warst ein Kämpfer und Du hattest die beste Pflege und du hattest 4 wundervolle Monate mit Spaß und Freunden. Ich denke, du hast es genossen aber nun hatte jemand andere Pläne für dich, als wir sie hatten.

Bald hättest du mit deinen beiden kleinen Kumpels in ein tolles Zuhause ziehen sollen aber nun bist du in der Welle verschwunden. Es hat nicht sollen sein und wieder einmal müssen wir feststellen, dass man nicht immer gewinnen kann. Du lerntest zu laufen, du lerntest wie man spielt und wurdest ein kräftiger, kleiner Kerl in den letzten Monaten. Dass du blind warst konnte man nicht mehr merken, weil du damit super umgehen konntest.

 

Aber irgendetwas was wir nicht wissen, muss in deinem kleinen Kopf gewesen sein.

Es ging schnell... nur 3 Tage in denen deine Anfälle immer schlimmer wurden. Diesen Kampf konntest du dann nicht mehr gewinnen aber deine dir bekannten Menschen waren da und haben es dir (hoffentlich) erleichtert.

Nun haben wir dich gehen lassen und wissen, dass jeder Tag den du leben durftest ein toller Tag für dich war und das wir jedem deiner Kumpels immer wieder diese Chance geben werden, wenn sie den Weg zu uns finden.

 

Machs gut kleiner Harry, du warst ein besonderer Kater.




Kastra-Zahlen der lokalen Partner-TÄ auf Rhodos

AM 01.03.2021

 

 

Diese Zahlen vom Monat Januar können sich durchaus sehen lassen! Immerhin geht es hier um einen einzigen Tierarzt ...

 

Kätzinnen – 141

Kater – 103

 

und dazu noch weitere OP's und andere Behandlungen, wie:

4x Euthanasie, 3 Augen OP's, 8 Zahn OP's,  1 Schwanzamputatio, 1 Amputation Bein

 

 

Andrea Wegner

und das flying cats-Team




Spende als rettender Anker für das Hobbiton

AM 06.02.2021

 

 

"Das Geld kam genau zur richtigen Zeit, wegen Rechnungen von Tierklinik und Zooplus.  Bitte meinen Dank ausrichten an diejenigen, die hierfür gespendet haben!"

Fam. Arenz

 

Das war die Antwort von Werner aus dem Hobbiton auf meine gute Nachricht: Im Dezember war dank mehrerer toller Spender unseres Vereinsmitglieder – aber auch außerhalb des Vereins – eine wahnsinnige Summe von 3000,- € zusammen gekommen, die allein für das Hobbiton bestimmt war!

Nun hat Werner uns einige Bilder zukommen lassen. Aufgrund der mehr als schwierigen  Corona-Situation konnte ja nun seit langer Zeit niemand mehr von uns dort hinfliegen. Es konnten auch nur sehr wenige Katzen ausfliegen und somit ist die Lage natürlich nicht besonders gut. Dennoch können wir dankbar sein, dass alle pelzigen Hobbits wenigstens in Sicherheit sind und gut versorgt werden.

 

Auch ein paar neue Notfälle mussten aufgenommen werden, wie z. B. ein Unglücksrabe, der einen sehr schweren Bruch seines Hinterbeins sowie andere Verletzungen erlitten hat – vermutlich durch einen Unfall. Er muss nun also als nächstes in die Klinik zur Operation ...

 

Sie sehen also, liebe Spender, es hört einfach nie auf und wir werden einfach immer wieder Ihre Hilfe brauchen, um dann wiederum den Fellnasen helfen zu können.

 

Im Namen von Fam. Arenz und den "Hobbits", richte ich hiermit ein "HERZLICHES DANKESCHÖN!" aus. 

 

 

 

Andrea Wegner

und das flying cats-Team




Liebe Mitglieder und flying cats-Freunde

AM 20.12.2020

 

 

 

... es wird Zeit für einen kleinen Rückblick auf dieses verrückte Jahr 2020. Jetzt ist die Zeit alle Zahlen zu addieren, alle Schwierigkeiten, Unwegsamkeiten, Probleme, Trauer aber auch Erfolge und Freude revue passieren zu lassen.

 

Während wir im Frühjahr noch dachten, dass dieses Jahr im Zeichen von Corona einen herben Rückschritt unserer Arbeit sein würde, müssen wir nun feststellen, dass es das Jahr wurde, wo wir sogar Fortschritte gemacht haben.

Das ganze Jahr waren wir mehr oder weniger damit beschäftigt irgendetwas zu planen, wieder zu verwerfen, neu zu planen und wieder umzuwerfen.

 

Das zehrt an den Nerven und ist eigentlich nicht wirklich effektiv, aber wenn ich mir jetzt ansehen kann, dass wir trotz ständig gestrichener Flüge doch noch insgesamt 116 Katzen ausfliegen konnten, die bis auf sehr wenige alle ein schönes Zuhause gefunden haben, ist das echt beachtlich, zumal die Flugsaison sehr kurz war.

 

Durch die Zusammenarbeit mit einem örtlichen Tierarzt auf Rhodos, der nun das ganze Jahr für uns kastriert und unsere 2 Aktionen (im März durch Corona nach 10 Tagen abgebrochen) haben wir in diesem Coronajahr 2020 weit über 3000 !!! Tiere kastrieren lassen können.

Wir haben viele Notfälle bei unseren lokalen Partnertierärzten und Tierschutzpartnern auf Rhodos gesund pflegen lassen können, konnten notwendige, lebensrettende Operationen durchführen lassen und den minikleinen und hilflosen Kitten gute Pflege zukommen lassen.

Und das alles während im Hintergrund ein Virus die ganze Welt lahmgelegt hat. Wir sind tatsächlich mega stolz darüber, was wir dieses Jahr erreicht haben und der ganze Stress und Nervenkrieg den sowas mit sich bringt, hat sich gelohnt.

 

Nun kommen wir zu der Frage, wie wir das denn überhaupt finanziell schaffen konnten. Es stand immer wieder mal auf der Kippe, ob wir eine weitere Aktion schaffen würden, geschweige denn die weiteren Kosten zu stemmen, aber dies ist all unseren Mitgliedern, Freunden und sonstigen Spendern da draußen zu verdanken, denn wir können uns noch viel abrackern, ohne Geld kann man all'  das nicht verwirklichen!

 

Wir wissen genau, wie schwer es für viele momentan ist, die plötzlich weniger Geld zur Verfügung haben und sich vielleicht das Leben plötzlich total verändert hat.

Um so mehr möchte ich mich im Namen all'  unserer Schützlinge und unserem gesamten Team bei Ihnen allen ganz herzlich bedanken und sagen, ohne jeden einzelnen von Ihnen wäre so ein verrücktes Jahr niemals so ein Erfolg geworden!

 

Im Anhang sehen Sie ein paar unserer Notfälle, die es leider bisher nicht geschafft haben auszufliegen, durch den erneuten Lockdown. Aber auch für sie ist gesorgt, bis es irgendwann endlich heißt ... auf in ein neues, besseres Leben.

Wir sind sicher, es lohnt sich, auf sie zu warten und auch sie werden ihre Familien finden.

 

Wir wünschen allen eine schöne Weihnachtszeit und trotz vieler Einschränkungen etwas Spaß und Freude mit Ihren lieben 4- und 2- Beinern.

 

 

Andrea Wegner

und das flying cats-Team




Es ist mal wieder geschafft!

AM 21.11.2020

 

 

Unsere zweite Kastraaktion in Coronazeiten ist beendet. Nachdem wir im März schon nach wenigen Tagen alles abrupt beenden mussten, hatten wir dieses Mal mehr Glück.

Ein erneuter Lockdown in Griechenland kam erst nach 22 Arbeitstagen. Somit war das meiste geschafft und dieses Mal haben uns die Einschränkungen nicht kalt erwischt. Auch wenn wir wieder Pläne ändern mussten und nicht wie geplant alle Helfer bis zum Ende bleiben konnten, wird es keinen plötzlichen Abbruch geben, denn  Antonia wird alle Termine noch abarbeiten, die schon vorher vereinbart waren.

 

Selbst ein Lockdown kann Antonia nicht aufhalten und so wird sie die restlichen Tage mit der griechischen Helferin Dimitra und einigen unserer einheimischen Helfer und Freunde nutzen. 

 

Die Zahlen der letzten 25 Arbeitstage bis Dato belaufen sich auf 622 Katzen, 475 Kater, 39 Hündinnen, 25 Rüden. Insgesamt sind das 1.161 Tiere! 

Stand 12.11.20

 

Die letzten Tage kommen dann später noch dazu. Von den nebenbei geleisteten Operationen, bei denen auch die lokalen Tierärzte geholfen haben, (Augen-OP, Zahnbehandlungen, Verletzungen, Tumore etc.) will ich gar nicht schreiben, denn das sind dieses Mal besonders viele!

Ich glaube, es bedarf keiner weiteren Ausführung, was wieder geleistet wurde und wir sind mehr als glücklich über dieses unglaubliche Ergebnis.

Wenn unsere Finanzen es zulassen, werden wir auch für den Rest des Jahres weiterhin mit dem lokalen Kollegen kastrieren. Diese Zusammenarbeit festigt unseren Stand, sie ermöglicht die Kastration außerhalb unserer Marathoneinsätze und wir können monatlich bis zu weiteren 100 (durchschnittlich) Kastrationen verzeichnen. 

 

2020 konnten wir also insgesamt rund 3.300 Tiere unfruchtbar machen. Über die Zahl der Nicht-geborenen schweige ich absichtlich. Das können Sie selbst nachrechnen, denn dann bin ich mir sicher, dass Sie genauso mitfiebern, wie wir alle. Wir sind noch lange nicht fertig, brauchen gerade jetzt Ihre Unterstützung, weil wir wissen, dass es einen nachhaltigeren Tierschutz nicht geben kann!

 

Ob mit Lockdown oder ohne, ob davor, dazwischen oder danach, keiner von uns gibt nicht eher auf, bis wir die Insel unter Kontrolle haben. Noch gibt es Hotspots, an denen viele Tiere leben, die wir noch kastrieren müssen. Aber es gibt endlos viele Stellen, an denen das Leben lebenswert ist und nicht Jahr für Jahr sinnlos vernichtet wird.

 

Danke an alle, die uns bei diesem Großeinsatz wie immer unter die "Flügel" gegriffen haben!