Neue Regelung bei Spendenquittungen

Die Spendenquittungen für das Jahr 2020 werden ab Anfang Januar an Sie verschickt. Bisher haben wir diese ab einer Spende von 100 Euro versendet. Für das vergangene Jahr bleibt es auch dabei.

 

Ab dem Jahr 2021 gilt folgendes:

Für Ihre Spende ab 200 Euro erhalten Sie von uns eine Spendenquittung, die Sie mit Ihrer Steuererklärung beim Finanzamt einreichen können. Bei einer Spende bis zu           200 Euro benötigen Sie keine Spendenquittung. Das Finanzamt akzeptiert den Bankbeleg. Bei einer Spende ab 200,01 Euro schicken wir Ihnen automatisch eine Spendenquittung für Ihre Steuererklärung zu.

Die gesetzliche 200-Euro-Regelung ermöglicht es uns, Versand- und Verwaltungskosten zu sparen – das bedeutet: Wir haben mehr Geld zur Verfügung, um Tieren in Not zu helfen. Sollten Sie vereinzelt dennoch eine Quittung unter diesem Betrag wünschen, werden wir das natürlich tun. Bitte schreiben Sie uns in diesem Fall eine Mail mit Ihrer vollständigen Adresse an katrin.evans@hotmail.de

Dies gilt auch im Falle, dass Sie bis Ende Januar keine Quittung von uns erhalten haben oder Fragen zu Ihrer erhaltenen Quittung haben.

 

Viele Grüße

Ihr flying cats Team



Liebe Mitglieder und flying cats-Freunde

AM 20.12.2020

 

 

 

... es wird Zeit für einen kleinen Rückblick auf dieses verrückte Jahr 2020. Jetzt ist die Zeit alle Zahlen zu addieren, alle Schwierigkeiten, Unwegsamkeiten, Probleme, Trauer aber auch Erfolge und Freude revue passieren zu lassen.

 

Während wir im Frühjahr noch dachten, dass dieses Jahr im Zeichen von Corona einen herben Rückschritt unserer Arbeit sein würde, müssen wir nun feststellen, dass es das Jahr wurde, wo wir sogar Fortschritte gemacht haben.

Das ganze Jahr waren wir mehr oder weniger damit beschäftigt irgendetwas zu planen, wieder zu verwerfen, neu zu planen und wieder umzuwerfen.

 

Das zehrt an den Nerven und ist eigentlich nicht wirklich effektiv, aber wenn ich mir jetzt ansehen kann, dass wir trotz ständig gestrichener Flüge doch noch insgesamt 116 Katzen ausfliegen konnten, die bis auf sehr wenige alle ein schönes Zuhause gefunden haben, ist das echt beachtlich, zumal die Flugsaison sehr kurz war.

 

Durch die Zusammenarbeit mit einem örtlichen Tierarzt auf Rhodos, der nun das ganze Jahr für uns kastriert und unsere 2 Aktionen (im März durch Corona nach 10 Tagen abgebrochen) haben wir in diesem Coronajahr 2020 weit über 3000 !!! Tiere kastrieren lassen können.

Wir haben viele Notfälle bei unseren lokalen Partnertierärzten und Tierschutzpartnern auf Rhodos gesund pflegen lassen können, konnten notwendige, lebensrettende Operationen durchführen lassen und den minikleinen und hilflosen Kitten gute Pflege zukommen lassen.

Und das alles während im Hintergrund ein Virus die ganze Welt lahmgelegt hat. Wir sind tatsächlich mega stolz darüber, was wir dieses Jahr erreicht haben und der ganze Stress und Nervenkrieg den sowas mit sich bringt, hat sich gelohnt.

 

Nun kommen wir zu der Frage, wie wir das denn überhaupt finanziell schaffen konnten. Es stand immer wieder mal auf der Kippe, ob wir eine weitere Aktion schaffen würden, geschweige denn die weiteren Kosten zu stemmen, aber dies ist all unseren Mitgliedern, Freunden und sonstigen Spendern da draußen zu verdanken, denn wir können uns noch viel abrackern, ohne Geld kann man all'  das nicht verwirklichen!

 

Wir wissen genau, wie schwer es für viele momentan ist, die plötzlich weniger Geld zur Verfügung haben und sich vielleicht das Leben plötzlich total verändert hat.

Um so mehr möchte ich mich im Namen all'  unserer Schützlinge und unserem gesamten Team bei Ihnen allen ganz herzlich bedanken und sagen, ohne jeden einzelnen von Ihnen wäre so ein verrücktes Jahr niemals so ein Erfolg geworden!

 

Im Anhang sehen Sie ein paar unserer Notfälle, die es leider bisher nicht geschafft haben auszufliegen, durch den erneuten Lockdown. Aber auch für sie ist gesorgt, bis es irgendwann endlich heißt ... auf in ein neues, besseres Leben.

Wir sind sicher, es lohnt sich, auf sie zu warten und auch sie werden ihre Familien finden.

 

Wir wünschen allen eine schöne Weihnachtszeit und trotz vieler Einschränkungen etwas Spaß und Freude mit Ihren lieben 4- und 2- Beinern.

 

 

Andrea Wegner

und das flying cats-Team




Es ist mal wieder geschafft!

AM 21.11.2020

 

 

Unsere zweite Kastraaktion in Coronazeiten ist beendet. Nachdem wir im März schon nach wenigen Tagen alles abrupt beenden mussten, hatten wir dieses Mal mehr Glück.

Ein erneuter Lockdown in Griechenland kam erst nach 22 Arbeitstagen. Somit war das meiste geschafft und dieses Mal haben uns die Einschränkungen nicht kalt erwischt. Auch wenn wir wieder Pläne ändern mussten und nicht wie geplant alle Helfer bis zum Ende bleiben konnten, wird es keinen plötzlichen Abbruch geben, denn  Antonia wird alle Termine noch abarbeiten, die schon vorher vereinbart waren.

 

Selbst ein Lockdown kann Antonia nicht aufhalten und so wird sie die restlichen Tage mit der griechischen Helferin Dimitra und einigen unserer einheimischen Helfer und Freunde nutzen. 

 

Die Zahlen der letzten 25 Arbeitstage bis Dato belaufen sich auf 622 Katzen, 475 Kater, 39 Hündinnen, 25 Rüden. Insgesamt sind das 1.161 Tiere! 

Stand 12.11.20

 

Die letzten Tage kommen dann später noch dazu. Von den nebenbei geleisteten Operationen, bei denen auch die lokalen Tierärzte geholfen haben, (Augen-OP, Zahnbehandlungen, Verletzungen, Tumore etc.) will ich gar nicht schreiben, denn das sind dieses Mal besonders viele!

Ich glaube, es bedarf keiner weiteren Ausführung, was wieder geleistet wurde und wir sind mehr als glücklich über dieses unglaubliche Ergebnis.

Wenn unsere Finanzen es zulassen, werden wir auch für den Rest des Jahres weiterhin mit dem lokalen Kollegen kastrieren. Diese Zusammenarbeit festigt unseren Stand, sie ermöglicht die Kastration außerhalb unserer Marathoneinsätze und wir können monatlich bis zu weiteren 100 (durchschnittlich) Kastrationen verzeichnen. 

 

2020 konnten wir also insgesamt rund 3.300 Tiere unfruchtbar machen. Über die Zahl der Nicht-geborenen schweige ich absichtlich. Das können Sie selbst nachrechnen, denn dann bin ich mir sicher, dass Sie genauso mitfiebern, wie wir alle. Wir sind noch lange nicht fertig, brauchen gerade jetzt Ihre Unterstützung, weil wir wissen, dass es einen nachhaltigeren Tierschutz nicht geben kann!

 

Ob mit Lockdown oder ohne, ob davor, dazwischen oder danach, keiner von uns gibt nicht eher auf, bis wir die Insel unter Kontrolle haben. Noch gibt es Hotspots, an denen viele Tiere leben, die wir noch kastrieren müssen. Aber es gibt endlos viele Stellen, an denen das Leben lebenswert ist und nicht Jahr für Jahr sinnlos vernichtet wird.

 

Danke an alle, die uns bei diesem Großeinsatz wie immer unter die "Flügel" gegriffen haben!