ZUR INFO AN ALLE SPENDER DES VEREINS:

Zur Zeit verschicken wir wieder die Spendenquittungen für 2018 ab einem Betrag von 100,- Euro. Sollten Sie Ihre bis Ende Januar 2019 nicht erhalten haben, melden Sie sich bitte bei unserer Kassenwartin.




Gedanken zur Kastra-Aktion ...

AM 20.03.2019

Während der Kastra-Aktionen kommen immer wieder auch Tiere zu unseren Ärzten, die wirklich schlimm aussehen. Entweder gezeichnet durch Krankheiten, Verletzungen und Unfälle, aber auch offensichtlich misshandelte Tiere finden ihren Weg zu uns durch die fleißigen Fängerteams.

Diese Bilder lassen niemanden kalt und oft sind wir sprachlos, wütend oder einfach geschockt. Ist man dann wieder bei Sinnen, kommen einige Fragen auf:

"Wie konnte die Katze überhaupt damit überleben? Wer hat ihr das angetan? Warum machen Menschen sowas?" All' das fragt man sich natürlich immer wieder und wenn wir manche Bilder teilen, was wir übrigens aus Rücksicht nur gefiltert tun, sind die Leute ebenso geschockt, traurig und wütend. Bei allen negativen Gefühlen, die solche Bilder in uns allen auslösen, gibt es allerdings etwas Gutes, was wir immer wieder darin sehen und was uns die Kraft gibt, das immer wieder zu ertragen.

Was das denn wohl sein könnte, wenn man das Leid der Tiere sieht, fragen sich nun vielleicht viele ... die Antwort darauf ist einfach:

Sie kamen zu uns und wir konnten ihnen durch unsere Aktion helfen. Sie wurden endlich gefunden und zu uns gebracht, um ihnen die Schmerzen zu nehmen. Es kümmert sich endlich jemand um sie. Sie werden versorgt, gepflegt und manchmal auch von ihrem Leid erlöst.

Ich finde, genau den Tieren helfen zu können, die sonst keiner gefunden hätte und die draußen noch einen langen Leidensweg gehabt hätten, ist ein unglaublich schönes und auch befriedigendes Gefühl.

Es ist ein Nebeneffekt, denn wir kommen ja um zu kastrieren, aber ohne solche Aktionen, wo die Helfer Gegenden durchkämmen um Katzen zu finden und so auch diese Einzelschicksale auf der Suche entdecken, würden sie nie den Weg zu einem Tierarzt finden!

Wir sind jedesmal so dankbar dafür, dass wir genau diesen Tieren helfen konnten – hoffen aber gleichzeitig, dass es nicht zu viele solcher Schicksale geben wird.

Vielleicht hilft das dem einen oder anderen der das liest, auch um die Bilder auf der Homepage, Facebook und Co. aus einem anderen Blickwinkel zu betrachten, denn selbstverständlich wurden alle Katzen die wir hier zeigen, medizinisch versorgt und wenn nötig so lange gepflegt und gepäppelt, bis sie wieder auf eigenen Beinen stehen können. Im Einzelfall muss dann entschieden werden, ob der Weg am Ende wieder zurück in die "Freiheit" führt oder doch besser in menschliche Obhut.

LG Andrea Wegner

 

 

Hier also die kastrierten Tiere der zweiten Arbeitswoche:

 

KATZEN (insgesamt. 222 Tiere):

119 Kätzinnen und 103 Kater

 

HUNDE (insgesamt. 27 Tiere):

13 Hündinnen und 14 Rüden

 




Es gibt tolle Neuigkeiten zum Kater "Broc" ...

AM 12.03.2019

Am 23.02. hatten wir über den mit Räude befallenen Kater berichtet – wenn Sie die Bilder gesehen haben, werden Sie sich mit Sicherheit daran erinnern! Schon da war nach 14 Tagen eine deutliche Besserung sichtbar. Aber jetzt – nochmal knappe 3 Wochen später – sieht er fast aus, als wäre nie irgend etwas gewesen! Klar, sein Fell ist noch kurz am Kopf aber es ist nachgewachsen.

 

Er wird aber erneut in die Klinik müssen, denn sein rechtes Ohr muss noch behandelt werden. In dem Zuge wird er dann auch gleich kastriert und deshalb wären wir für Ihre Unterstützung bei den Arztkosten sehr dankbar! Für den Fall, dass Sie mithelfen möchten, geben Sie bitte einfach unter Verwendungszweck "HILFE FÜR BROC" an, damit die Spende dann auch richtig zugeordnet werden kann.

 

 

Wir legen die Bilder in die vorhandene Galerie von Broc, die wieder über den Button li. erreichen können.

 

 




Start in die erste Kastrationswoche ...

AM 12.03.2019

Die erste Woche der 14. Kastra-Aktion ist nun vorbei. Deshalb bekommen Sie nun die ersten Zahlen und auch Fotos der vergangenen Tage ... 

Soweit läuft alles wie geplant und schon in diesen Tagen sind einige schlimme Fälle dabei gewesen! Trotz aller Bemühungen sind uns zwei winzige Katzenbabys leider verstorben – vielleicht haben Sie es auf Facebook verfolgt. Sie waren einfach noch viel zu klein – sie hatten noch nicht einmal die Augen auf, also waren sie nur ein paar Tage alt. Wir hatten das schon befürchtet, denn die Chance zu überleben, wenn sie so früh von der Mutter getrennt werden, ist wirklich gering. Aber: manchmal klappt es auch, weshalb ja auch alles versucht wurde. Im Abstand von wenigen Tagen sind die beiden dann ins Regenbogenland umgezogen.

 

Hier also die kastrierten Tiere der ersten Arbeitswoche:

 

KATZEN (insgesamt. 181 Tiere):

118 Kätzinnen und 63 Kater

 

HUNDE (insgesamt. 8 Tiere):

6 Hündinnen und Rüden

 




Die Zeit rennt ...

AM 28.02.2019

... das, liebe Mitglieder und besonders die "Rhodos-Projekt-Unterstützer", ist eine Tatsache! Darum sind es nun wieder nur noch einige Tage bis die nächste Kastrationsaktion auf Rhodos startet –  in altbekannter Zusammenarbeit mit dem Tierärztepool der Arche Noah Kreta. Man hat das Gefühl, der letzte Einsatz war doch gerade gestern … aber es wird Zeit, die 14te Aktion zu starten, bevor es wieder zu viele trächtige Tiere gibt!

 

Es geht nun also wieder los, mit Antonia unserer Tierärztin, begleitet von Marga, einer weiteren Tierärztin, dazu Sabrina und Julia als Unterstützung im OP. Vorher wird geputzt, geschrubbt und Equipment vorbereitet. Termine werden vergeben, es wird versucht alles ablauftechnisch zu optimieren, Material muss neu beschafft werden und die Helfer werden rund um den OP eingeteilt. Das alles geschieht weitestgehend von hier aus, denn wir können ja leider selbst nicht immer vor Ort sein.

Wir haben also alle gerade gut zu tun um alles bestmöglich zu organisieren, denn nur dann kann eine so große Aktion, vom 04.03.-12.04.2019,  also eine Dauer von knapp 6 Wochen, erfolgreich sein. Schöne und nicht so schöne Ereignisse werden uns alle wieder erwarten. Diese teilen wir gerne wieder mit unseren Unterstützern bei Facebook und auf unserer Homepage mit Bildern und Berichten. Viele Anfragen von dortigen Tierschützern und Einheimischen haben wir schon bekommen und wir hoffen, wir müssen nicht zu viele enttäuschen, weil die Termine natürlich nur begrenzt vorhanden sind.

 

Wer uns dabei unterstützen möchte, weil er Kastrieren von Streunern auch als die wichtigste Aufgabe im Tierschutz sieht, kann das wieder über unser Konto tun mit dem Vermerk "Kastra Rhodos". Die Bankverbindung oder den PayPal-Button finden Sie unten auf dieser Seite!

An dieser Stelle sage ich auch schon mal "DANKE" an alle, die in den letzten Wochen bereits dafür gespendet haben. Dieser Einsatz wird wieder geschätzte 20.000 EUR kosten, was gerechnet auf etwa 1.000 Operationen ein recht geringer Betrag für die OP eines einzigen Tieres ist, aber für uns im Ganzen wieder eine Riesensumme die wir neben den laufenden Kosten des Vereins zu stemmen haben.

 

Dennoch: Wir sind sicher, dass wir das auch diesmal wieder schaffen, denn zusammen mit Ihnen und den "Rhodos-Hunden", die sich auch wieder an den Kosten beteiligen, ist es machbar, so viele Tiere wie möglich zu kastrieren.

 

Also, wir sind bereit …! Sie auch? :o)

 

LG Andrea Wegner  




Broc – Das Hobbiton ist seine letzte Hoffnung

AM 23.02.2019

Aus den angegebenen Gründen gibt es für diese Bilder keine Mini-Vorschau damit Sie selbst entscheiden können.

Über den Button gelangen Sie dann zu den Fotos.

Diesmal möchten wir Ihnen die Geschichte von Broc, dem ehemals stolzen weißen Kater erzählen, stellvertretend für all' die anderen Katzen, die ihre oft letzte Zuflucht im Hobbiton finden. Doch anders als die meisten Katzen hat Broc selbst den Weg ins Hobbiton gefunden.

 

Werner Arenz, der Leiter der Katzenauffangstation Hobbiton kennt den Kater schon seit einigen Jahren, als eine der Streunerkatzen, die man nur als huschende, verängstigte Schatten wahrnimmt. Er trieb sich in dem Ort herum, in dem auch Familie Arenz und ihre Schützlinge wohnen. Ab und an, wenn es ihm ungefährlich erschien und der Hunger zu groß war, schaute er im Hobbiton vorbei um etwas von dem Futter zu ergattern, das extra für die Streunerkatzen aufgestellt wird. Dabei war er aber immer sehr darauf bedacht nicht mit den Menschen in Kontakt zu kommen. Eine Zeitlang kam er dann nicht mehr, so dass man davon ausging, dass der Kater abgewandert oder ihm schlimmeres widerfahren sei.

Doch vor einigen Wochen hörte Werner plötzlich ein jämmerliches Schreien vor seiner Gartentür, die eigentlich für eine Katze kein Problem zum Überspringen darstellt. Als er auf die Straße trat um dem Geräusch nachzugehen, sah er Broc als Häufchen Elend vor der Tür sitzen. Es ging ihm ausgesprochen schlecht, den Broc hatte sich mit Räude infiziert und sah wirklich schlimm aus! Sein gesamter Kopf, einschließlich der Ohren, war von dicken schwarzen, blutigen Krusten bedeckt, seine Augen waren eitrig verklebt und die Ohren vom vielen Kratzen zerfleddert. Broc konnte sich kaum noch auf den Beinen halten. Der Kater hätte auf der Straße sicher nur noch ein paar Tage überlebt. Da die Hautkrankheit äußerst ansteckend ist, kam Broc in Quarantäne und bekam bzw. bekommt eine sehr aufwendige und intensive Behandlung. Aber es hat sich wie die Bilder zeigen gelohnt. Die Krusten sind langsam abgefallen und die Wunden verheilt. Dort wo die Haut nun rosa und nackt herausschaut wird bald wieder sein schönes längeres, weißes Fell nachwachsen. Wenn alles abgeheilt ist, wird er noch geimpft, auf Infektionskrankheiten getestet und kastriert. Ob er jemals seine Scheu vor den Menschen verliert ist noch nicht klar, zumindest toleriert er die Behandlungen und scheint zu verstehen, dass zumindest im Hobbiton Menschen leben, die ihm nichts Böses wollen. 

 

Broc steht mit seiner Geschichte stellvertretend für die Katzen, die im Hobbiton mit viel liebe, Zeit und auch Geld wieder aufgepäppelt werden, denn das Hobbiton ist einer der wenigen Orte wo für Katzen wie Broc, mit schweren Krankheiten oder Verletzungen gekämpft, gebangt und gesorgt wird. 

Wir haben das alles bildlich festgehalten – auch um den Fortschritt bei seiner Genesung festzuhalten – aber sagen vorab: die Fotos sind nichts für empfindliche Menschen und schon garnicht für Kinder. 

 

Wir wären sehr dankbar, wenn uns der ein oder andere bei dieser kostenintensiven Behandlung unterstützen würde. Für diesen Fall geben Sie bitte einfach unter Verwendungszweck "HILFE FÜR BROC" an, damit die Spende dann auch richtig zugeordnet werden kann.




Alte und neue Gesichter auf Fuerte ...

AM 10.02.2019

Liebe Mitglieder, Paten, Freunde und Unterstützer,

 

endlich konnte ich mal wieder die Hobbits besuchen. Wenn es hier kalt und ungemütlich ist, ist die beste Zeit für einen Besuch auf der Sonneninsel.

Etliche Gesichter sind ja bekannt und man wird gewohnt herzlich begrüßt. Neue Gesichter gibt es natürlich auch und so war es wieder sehr schön, sich von der allgemeinen Situation ein Bild zu machen und natürlich auch über Probleme zu sprechen. Dieser persönliche Austausch mit Fam. Arenz ist immer sehr wichtig für uns.

Die Lage hat sich mittlerweile etwas entspannt, da viele Katzen in den letzten Monaten glücklicherweise ein Zuhause gefunden haben und die vielen Katzen, die im Gang waren, mittlerweile frei auf dem Grundstück laufen können.

Dennoch kamen natürlich wieder neue Notfälle dazu und so hoffen wir weiterhin auf viele Menschen, die sich für unsere Hobbits interessieren und ganz besonders auch für die älteren Katzen.

Denn wieder einmal konnte ich hautnah erleben, wie unglaublich gerne die Katzen ein richtiges Zuhause hätten, mit Menschen, von denen sie Zuwendung und Liebe bekommen und die ihnen ein schönes Katzenleben ermöglichen. 

 

Die Katzen, die in den nächsten Wochen fliegen, konnten wir selbst noch für die Ausreise vorbereiten – Dank unserer zweiten Vorsitzenden, denn sie arbeitet ja in einer Tierklinik und konnte somit die nötigen Maßnahmen auch durchführen.

Hier noch ein paar Eindrücke und vielleicht findet ja so eine der liebenswerten Fellgesichter noch seinen Menschen. 

 

LG von Andrea Wegner,

Vereinsvorstand der flying cats

 





Auch 2019 lassen wir uns nicht hängen und starten gleich mal durch!

AM 24.01.2019

NACH einer Kastra-Aktion ist einfach nur VOR der nächsten ... 

 

denn das Ziel ist ja nicht "alle paar Jahre mal einige Katzen zu kastrieren" sondern wir wollen sie alle haben – erstmal nur auf Rhodos ;o) Es ist natürlich etwas Größenwahnsinnig zu glauben, dass wir nach Rhodos noch irgendwelche anderen Ziele in Angriff nehmen könnten! "Aber: Man muss das Unmögliche versuchen, um das Mögliche zu erreichen", lautet ein wahres Sprichwort. Also dann ...

 

Die nächste Kastrationsaktion – mittlerweile die 14te – ist für Anfang März 2019 geplant. Das genaue Datum haben wir noch nicht aber da sagen wir noch bescheid.

Wir freuen uns darauf und hoffen, dass auch Sie wieder mit dabei sind, um dem "Möglichen" näher zu kommen.

 

Eine Sache haben wir da übrigens noch: Und zwar sind wir zukünftig auf der Insel auch mobil! Denn irgendwie müssen wir ja die Katzen einfangen oder bei jemandem abholen und später dann auch wieder dorthin zurückbringen ... ohne Auto ist das schwer und sehr umständlich bzw. kostet Geld, welches wir lieber in die Aktion stecken möchten. Also haben wir ab sofort ein kleines, blaues "flying car" als Helfer an der Seite! :o)

 

 

Ihre flying cats




AM 02.01.2019

Wir hoffen, dass Sie alle gut in das neue Jahr gerutscht sind und freuen uns, dass Sie wieder bei uns reinschauen!

Haben Sie auch das Gefühl, dass die Zeit nur noch so an einem vorbei fliegt? Manchmal hat man doch wirklich das Gefühl, die Weihnachts-Deko einfach stehen lassen zu können, weil es ja sowieso bald wieder soweit ist... ;o) Das ist natürlich etwas überzogen, denn auch in diesem Jahr haben wir wieder einiges vor und würden uns freuen, wenn Sie uns dabei begleiten möchten, denn wir sind mit unseren Kastrationsaktionen auf Rhodos noch längst nicht am Ende angelangt.

 

Das sich die Situation der Streuner mittlerweile – laut der Inselbewohner – deutlich verbessert hat, gibt uns den nötigen Auftrieb und die Kraft auch in diesem Jahr wieder voller Tatendrang loszulegen. Wir hoffen, dass dieser kleine Erfolg auch Ihnen den Schub gibt, uns weiterhin dabei zu helfen, ein besseres Leben für die Streuner auf Rhodos zu schaffen. 

Denn: ohne Sie brauchen wir in diesem Jahr nicht mal mit der Planung anzufangen – das alles ist als kleiner Verein, ohne Unterstützung von "Gleichgesinnten", einfach nicht machbar.

 

Darum wäre es wirklich toll, wenn Sie alle wieder mit dabei wären und uns durch die "Hoch's und Tief's" begleiten, die jedes Jahr ausreichend vorhanden sind. Mit Ihnen teilen wir gerne auch weiterhin jede herzerwärmende Geschichte, weil diese dadurch einfach doppelt so schön wird – aber genauso auch jede noch so traurige, weil es dann nur noch halb so schlimm ist.

 

Wir sind gespannt, was das neue Jahr an Überraschungen bereit hält und hoffen für uns alle, dass die meisten davon ein glückliches Ende finden. 

 

Abschließend möchten wir nur noch folgendes sagen:

Bleiben Sie einfach so, wie Sie sind und dann starten wir alle zusammen in das Jahr 2019!

 

 

Ihre flying cats