Schon wieder 10 Kitten gefunden ...!

AM 24.05.2019

Dieses mal vor der Hauptbuszentrale in Puerto del Rosario – eine sehr stark befahrende Straße. Einige sind dazu noch sehr krank und müssen dringend behandelt werden! Alle sind ca. 6 Wochen alt.

Insgesamt sind jetzt 42 Kitten im Hobbiton und nochmal 25 in privaten Pflegestellen ...! Die Bildergalerie unserer Katzenbabies finden Sie unter >>Katzen suchen...>> Fuerte 1<<

 

Das ist kaum mehr zu schaffen für Werner! Man darf ja nicht vergessen, dass zu den Kleinen ja auch das Hobbiton noch voll mit erwachsenen Katzen ist ... 

 

So schnell kann es gehen, dass man auf Hilfe angewiesen ist. Wir sind dankbar für jede noch so kleine Spende und freuen uns über jeden der helfen kann und möchte!




Es gibt sie wirklich ... diese "außergewöhnlichen Ereignisse"!

AM 23.05.2019

 

Persönliche Anmerkung:

Es gibt viele ähnliche Geschichten über Tiere, die sich in ihrer Not dem Menschen zuwenden, obwohl sie zuvor noch nie Kontakt zu ihnen hatten. Woher also wissen die Tiere das? Ich glaube, sie wissen viel mehr als wir Menschen uns vorstellen können und haben genau deshalb entschieden, es für sich zu behalten … das lässt einen jetzt irgendwie dumm dastehen, oder? ;o)

Viola

Manchmal erlebt man Dinge, die sich nicht erklären lassen und doch geschehen sie in der Tierwelt. Ich bin gerade auf Rhodos. Hier in unserer Straße sind natürlich einige Katzen ansässig. Unter anderem ein lieber Ataxi-Kater den wir Wackel-Hans getauft haben. Wir kennen ihn seit letztem Jahr und er kommt gern tägl. kurz zu Besuch. Manchmal verscheuche ich andere Kater, wenn sie ihn ärgern und ich Zuhause bin. Jedenfalls ist er freundlich und sozial. Ein jüngerer, ca. 8 Monate alter, getigerter Kater gesellte sich im letzen Herbst dazu. Leider sehr scheu und noch nicht kastriert. Wir beschlossen ihn jetzt mal anzufüttern um ihn dann zum Tierarzt bringen zu können. Er nahm gern Futter, aber näher kommen…? Fehlanzeige! Trotzdem hat er ab und zu auf unserer Terrasse genächtigt ;o)

 

Doch gestern passierte dann diese wirklich traurige Geschichte:

Ich kam nachmittags nach Hause, wie immer öffnete ich die Terrassentür zu unserer kleinen Straße. Wackel-Hans tauchte 5 Minuten später auf und brachte den Tiger-Kater mit. Sie kamen rein und mir stockte der Atem …! Der junge Kater musste einen schlimmen Unfall gehabt haben … die Wirbelsäule war gebrochen und konnte sich nur noch vorne bewegen!

Er sah mich an und ich wusste sofort, dass er mit letzter Kraft und der Hilfe seines Freundes die Stufe zu unserer Terrasse geschafft hatte – Wackel-Hans hatte ihn offensichtlich zu uns gebracht.

Er lehnte sich immer wieder an seinen Freund und beide schauten mich an. Ich kann nicht beschreiben, was das für ein Gefühl war. Ich schloss langsam die Tür und holte Näpfe und Futter. Beide fraßen und ich rief eine Freundin an, die sofort mit einer großen Box vorbeikommen wollte. Wir wussten, dass wir ihm nur noch durch eine Erlösung helfen konnten …

So lange lagen beide Kater hier ganz ruhig und als wir einige Minuten später den Kater behutsam in die Box packten, um ihn zum Tierarzt zu bringen, stellte sich Wackel-Hans wieder an die Tür, schaute mir erneut in die Augen, ich öffnete und er ging ruhig hinaus.

Nachdem der junge Kater erlöst war, konnte ich nur Dankbarkeit empfinden dafür, dass er uns in seiner Not vertraut und sich nicht irgendwo draußen verkrochen hat, wo man ihn nicht gefunden hätte … und dafür, dass sein Freund „wusste“, wer ihm helfen wird.

 

Vielleicht sagen einige, alles Zufall, oder sowas gibt's nicht … Ich bin kein Esotherik-Freak, aber wenn man diese Dinge erlebt, spürt man etwas sehr Besonderes zwischen Mensch und Tier.

Andrea Wegner