AM 20.12.2023

vorweihnachtszeit im hobbiton


Liebe Mitglieder und flying cats Freunde!

 

Frauke Thies und Michael, zwei unserer Mitglieder, die regelmäßig das Hobbiton auf Fuerteventura besuchen, waren gerade wieder vor Ort. Hier ein kleiner Bericht für Euch über den Besuch und die Situation im Hobbiton:

 

Anfang Dezember haben wir eine Woche auf der Insel verbracht und waren, wie immer Dauergäste im Hobbiton.

Mit Michael zusammen wurden die Futter- und Streubestände aufgefüllt, denn zu viert macht ja bekanntlich alles viel mehr Spaß und geht leichter von der Hand.

 

Im Moment beherbergt das Hobbiton rund 80 Katzen, und wir

hatten alle Hände voll zu tun, die Katzen mit Streicheleinheiten

zu verwöhnen. In manchen Gehegen wurde man von allen

Insassen stürmisch begrüßt und regelrecht belagert, wie immer eine schöne Erfahrung.

Einige Schicksale berühren einen besonders stark, uns ging es so mit Katze Lizzy. Lizzy zog kurzerhand mitsamt ihrer 6köpfigen Familie bei Nadine und Peter ins Ferienhaus ein. Die beiden sind ganz liebe Menschen und brachten die sieben vorübergehend im Hobbiton unter. Jetzt sind die beiden wieder auf der Insel und nehmen die ersten Katzen mit nach Deutschland, um ihnen ein tolles Zuhause zu bieten. Davon werden euch aber Nadine und Peter selbst berichten. Inzwischen ist Lizzy kastriert und es wurden zwei Kugeln entfernt. Die Arme war angeschossen worden.

Duquessa wurde schwer verletzt gefunden und in der Tierklink abgegeben. Der Oberschenkelbruch wurde versorgt und so kam sie ins Hobbiton. Duquessa ist eine Traumkatze.

Irgendwann wurde es unruhig im Hobbiton, die Katzen versammelten sich am Eingang. Naja, Katzen haben eine innere Uhr und die besagt, dass gleich Fütterungszeit ist. Schaut euch einfach die Bilder an, dann seht ihr, was ich meine. Werner kam kurze Zeit später mit einem Schwung Tellerchen aus der Futterkammer und servierte gekonnt das Abendessen.

Ein frohes Weihnachtsfest und einen guten Start ins neue Jahr.

Thies und Frauke


AM 31.10.2023

Kastraaktion Oktober/November 2023- abschlussbericht


Liebe Mitglieder und flying cats Freunde!

 

Etwas verspätet kann ich nun endlich noch den Abschlussbericht unserer letzten Kastrationsaktion schicken und gleichzeitig darüber berichten, was noch alles passiert ist.

Dieses Mal haben wir mit einem neuen OP-Team des Tierärztepools gearbeitet, da unsere Antonia zu dieser Zeit ein zauberhaftes Baby zur Welt gebracht hat.

Julia, Tierärztin, und Lisa, OP-Schwester, haben sich aber schnell eingelebt, und wir wurden schnell ein eingespieltes Team, was Vorbereitung und Ablauf anging.

Die eigentliche Aktion ging 2 Wochen, und davon hatten wir noch für knapp 1 Woche Unterstützung von unserer Tierärztin Yvonne, die uns schon jahrelang ehrenamtlich als Assistenz unterstützt und nun endlich ihre nötige griechische Erlaubnis hat, um auch tatkräftig mit zu operieren.

Das bedeutet, dass an vielen Tagen bis zu 60 Tiere kastriert werden konnten.

Ich war lange vorher da, um alles vorzubereiten, aber auch um vorab schon mit Tierschutzfreunden von der Insel einige von Urlaubern gemeldete Katzenspots abzufahren und an einigen Plätzen schon vorab Katzen zu fangen und zum Kastrieren zu unserer Tierärztin vor Ort zu bringen.

Da unser Kastra Terminkalender randvoll war, konnten wir so einige Termine vorher abarbeiten. Zum Start der Aktion war dann auch unser Helferteam aus Deutschland vor Ort, die nach jahrelanger Erfahrung den reibungslosen Ablauf sicherstellen.

Mit Sandra, Eva, Claudia, Jana, Kathrin mit einer neuen Helferin Xenia, Karla, unserer Helferin vor Ort und meiner Wenigkeit waren alle Aufgaben außerhalb und innerhalb der Klinik gut abgedeckt und so vergingen die Tage wieder wie im Flug.

Für das leibliche Wohl der Helfer und des OP-Teams sorgte der Mann unserer lieben Karla. Michalis kochte und brutzelte leckere vegetarische Gerichte und viele unserer griechischen Freunde, die Katzen zum Kastrieren brachten, versorgten uns mit süßen Sachen und Gebäck für die Nerven ;))

Am Ende hatten wir 343 Katzen und 259 Kater, also insgesamt 602 Tiere kastriert. 109 sonstige Operationen waren zusätzlich nötig.

Vor sowie nach der Aktion haben wir ca. 75 weitere Tiere bei unserer Partnertierärztin vor Ort kastrieren können.

Sie ist auch immer diejenige, die unsere Notfälle nach der Aktion aufnimmt und pflegt.

Bei zwei weiteren Partnertierärzten haben wir einen Beinbruch und eine Hernie operieren lassen.

Beides verunfallte Kater, denen es jetzt wieder gut geht, die aber noch weiter gepflegt werden müssen.

Dies war die dritte Kastrationsaktion auf Rhodos in diesem Jahr und insgesamt wurden während der 3 Aktionen 1.567 Tiere kastriert und mit weiteren 237 anderen Operationen geholfen werden.

Weitere rund 400 Katzen haben wir über das Jahr bei unserer Partner-Tierärztin kastrieren und versorgen lassen. 

Gefühlt waren wir dieses Jahr im Dauereinsatz. Hunger, Krankheiten, Feuer auf Rhodos usw. Überall haben wir versucht mit unseren Mitteln zu helfen.

Auch auf Fuerteventura im Hobbiton waren einige Hilfen nötig und es wurde von Mitgliedern mit angepackt.

All diese Hilfen kosten Geld und fressen einen großen Teil der Spenden auf. Auch jetzt werden wir immer wieder um Hilfe besonders um Futter gebeten.

Über den Sommer füttern viele Einheimische Reste aus Restaurants und Tavernen. Diese fallen im Winter natürlich weg, weil so ziemlich alles abgeschlossen ist. Für Dosen und Trockenfutter fehlt ihnen das Geld.

Wir versuchen auch jetzt über den Winter zu helfen, so gut wir können, und kaufen beim ansässigen Futterhändler per PayPal ein, damit sich die örtlichen Tierschützer dort Futter abholen zu können.

Parallel dazu planen wir die nächste Kastrations-aktion. Ich kann mich nur wiederholen. Es gibt keinen effektiveren Tierschutz als zu kastrieren. Das hat Auswirkungen auf die gesamte Situation.

Weniger Streuner bedeutet mehr Lebensqualität für alle.

Größeres Nahrungsangebot, weniger verletzte und tote Tiere durch Unfälle und Krankheiten, gesündere Tiere durch weniger Revierkämpfe usw.

Mit Euren Spenden können wir so viel Gutes tun und wir sind sehr dankbar, dass wir so tolle Unterstützer haben. Wer also jetzt zur Weihnachtszeit noch überlegt, ob er seiner Katze ein weiteres neues Spielzeug oder Bettchen kaufen sollte, denkt auch bitte kurz an die vielen Streuner da draußen, die sich einfach über ein gesichertes Schälchen mit Futter freuen, die die Einheimischen täglich an den vielen Futterstellen mit selbstgebauten Wetterschutz-häuschen verteilen.

Bei uns gibt es keine black Weeks und Fridays die mit Prozenten locken für Dinge, die man eigentlich gar nicht braucht.

Wir versprechen Euch dagegen, dass wir mit Eurer Unterstützung unsere Arbeit weiterführen um bei so vielen Tieren wie möglich Leid zu lindern und zu verhindern.

Ein großes Dankeschön im Namen der Streuner für das vergangene Jahr und allen ein frohes gemütliches Weihnachtsfest sowie einen gesunden guten Start ins neue Jahr.

 

Euer flying cats-Team


AM 31.10.2023

Kastraaktion Oktober/November 2023- Teil 2


Liebe flying cats-Freunde!

Die dritte Kastraaktion in diesem Jahr läuft nun seit 9 Tagen. 

Es ist wieder ein voller Erfolg, und ich wollte mal einen Zwischenstand geben.

Die Zahlen nach Tag 9: 153 Katzen, 156 Kater, die kastriert wurden.

Bevor die eigentliche Aktion begann, haben wir auch schon unterwegs und konnten 27 Katzen bei unserer lokalen Tierärztin kastrieren lassen. 

Wir sagen Danke an alle unsere Mitglieder und Unterstützer!

LG Andrea Wegner

 

 


AM 23.10.2023

Kastraaktion Oktober/November 2023 - Teil 1


Liebe Mitglieder und flying cats-Freunde!

Aufgeben ist keine Option. Trotz immer währender Kittenfluten oder gerade deswegen....

AUFGEBEN IST KEINE OPTION

Unter diesem Motto startet am 22.10. Unsere dritte diesjährige Kastraaktion.

Für 2 Wochen werden unsere ehrenamtlichen Helfer wieder alles geben.

Fangen, kastrieren, freilassen.

Versorgen, untersuchen und verarzten.

Der Terminkalender war wie gewohnt schnell voll.

Da ich schon vor Ort bin, um alles vorzubereiten, haben wir hier beschlossen, schon vorher ein paar Katzenplätze zu sichten und im Vorfeld schon einige Katzen vor dem Start bei unserer lokalen Tierärztin machen zu lassen, um unser eigentliches Programm zu entlasten.

Morgen fangen wir in einem größeren Hotel an.

Dort wurden die letzten Jahre viel kastriert, aber es sind wieder 2 Mütter mit Kitten und ein paar Jungkatzen dort.

Die letzten 2 Tage konnten wir so nebenbei schon mal 1 Hotelkatze und einen Kater fangen. So zum warm werden quasi ;)

Der Katze Nr.2 entpuppte sich als kastrierter Kater ohne Ohrcut ,(

Aber es war nicht umsonst, die Tierärztin konnte ein paar schlechte Zähne ziehen.

Morgen kann er wieder ohne Zahnschmerzen draußen fressen ;))

Ansonsten gibt es täglich Meldungen von Touristen und Tierschutzfreunden von Kitten in Not oder verletzte.

Es ist uns schlichtweg nicht möglich überall zu helfen, und solange unsere Schützlinge in den Pflegestellen in Deutschland nicht vermittelt sind, können wir keine anderen Notfälle aufnehmen, auch wenn uns das sehr schwer fällt.

Wir können Euch nur versichern, dass wir weiter kastrieren, soviel uns finanziell möglich ist.

Bitte teilt fleißig unsere Aktionen und unterstützt uns mit jedem Cent, der möglich ist. Die hohen Arztkosten in Deutschland und auch die medizinische Versorgung hier frisst unser Budget auf :(

Danke im Voraus für Eure Treue.

Jede kastrierte Katze rettet Leben.

LG Andrea Wegner


AM 26.08.2023

Hoffnung ist immer da, wo es Menschen gibt, die sich nicht dem Schicksal ergeben.


Es hat etwas gedauert, aber ich möchte ich mich endlich herzlich bei allen Spendern bedanken, die uns bei dem Projekt Hilfe für die Wildtiere von Rhodos so toll unterstützt haben.

Wir sind nach wie vor in Kontakt mit den einheimischen Freunden, die uns berichten, dass man beobachten kann, dass das Wild sich auf den Weg in die Gebiete macht, wo das Feuer nicht gewütet hat um wieder ihre gewohnte Nahrung zu finden.

Das ist eine gute Entwicklung.

Dennoch werden immer wieder welche mit Wildtierkamera Nahe der Dörfer gefilmt, wo ihnen Futter und Wasser zur Verfügung gestellt wird.

Wir haben den Grossteil der Spenden bereits weitergeleitet und somit können sie vor Ort selber entscheiden, wann neue Ballen bestellt werden müssen. Bisher ist noch ein Vorrat da, der verteilt werden kann. Sie werden uns berichten, wenn es eine neue Lieferung gibt.

Einen anderen Teil werden wir verwenden, um Futter für Streuner zu kaufen, die nach dem Feuer wieder an den Futterplätzen aufgetaucht sind, und es gibt nun einige Mäuler mehr zu stopfen, da einige neue dazu kamen.

Dieses Bild, welches nach nur ein paar Wochen nach den Bränden entstanden ist und im Netz gezeigt wurde, ist für mich der Inbegriff der Hoffnung. 

Es ist unglaublich wie die Natur aus der verbrannten Erde wieder den Weg freikämpft und sich nicht unterkriegen lässt.

Einfach unfassbar.

Auch wenn es auf Rhodos derzeit keine Waldbrände gibt, ist es nicht vorbei.

Es gibt immernoch unzählige Brände in Griechenland, die soviel Land und Natur zerstören. Tiere töten und den Menschen ihr Zuhause nehmen, dass es einfach nur grausam ist, besonders wenn man bedenkt, dass das ganze durch Menschenhand entsteht. Egal ob nun vorsätzlich oder einfach gedankenlos.

Danke nochmal im Namen der Tiere für Eure Hilfe.

LG Andrea und das flying cats-Team


AM 28.07.2023

Die Wildtiere von Rhodos brauchen Hilfe


 

 Liebe flying cats Mitglieder, Freunde!

 

Die schlimmen Bilder von den Waldbränden auf unserer Insel Rhodos sind wahrscheinlich an keinem vorbei gegangen.

Das Feuer wurde nach 10 Tagen zwar in die Knie gezwungen und nun hoffen wir, dass es endgültig aufgehört hat.

Da von dem Brand, der ca. 190.000 Hektar in Schutt und Asche verwandelt hat, zum grössten Teil Wälder betroffen sind, trifft es am härtesten die Wildtiere. Das auf Rhodos berühmte Dama Dama Wild, aber auch Ziegen und alle anderen Kleineren Arten. Viele sind elendig in den Flammen verbrannt.

Aber etliche haben es geschafft und kommen nun langsam in die Nähe der Menschen und in die Gebiete die nicht verbrannt wurden auf der Suche nach Nahrung.

Viele der Bewohner sind auch unterwegs, um die vielen Jungtiere zu retten und erstmal in Sicherheit zu bringen. Es gibt Hilfe von vielen Ehrenamtlichen und der Stadt, um allgemeines Wildtierfutter Futter zu beschaffen, sodass man davon ausgehen kann, dass davon genug vorhanden sein wird.

Wir wurden von vielen lieben Menschen gefragt, wie sie helfen können und zeitgleich wurden wir von einer unserer Tierärztinnen gefragt, ob wir helfen können, spezielles Wildtierfutter zu besorgen.

Da unsere Schützlinge zum Glück nicht betroffen sind, helfen wir gern denen, die es am härtesten getroffen hat.

Es handelt sich um Futter, welches in Ballen aus bestimmten Blättern und Blüten und Kräutern selbst hergestellt wird bei einem Fachmann. Das fressen alle Tiere dort normalerweise in den Wäldern und auf Feldern, und ist laut ihrer Aussage wichtig für diese Tiere, die sich ausschliesslich von Blättern, Kräutern Triebe junger Bäume ernähren.

Wir haben nun die ersten Balllen bestellt und wir würden uns freuen, wenn ihr uns bei diesem Projekt unterstützt. Die Tiere der niedergebrannten Wälder werden noch sehr lange Hilfe mit Futter brauchen, insofern kann da nicht zuviel helfen.

Wer das Projekt „ Wildtierfutter für Rhodos „ unterstützen möchte, kann dies unter unserer bekannten Paypaladresse tun, oder über unser Spendenkonto

Danke für Eure Anteilnahme und die vielen guten Wünsche von Euch allen.

LG

www.flying-cats.de

Spendenkonto

flying cats e.V.

IBAN:DE19 2505 0180 0910 1229 20

BIC :SPKHDE2HXXX


AM 24.07.2023

lage auf rhodos


Aus aktuellem Anlass möchte ich allen danken, die sich erkundigen und die sich Sorgen machen und nachfragen ob wir bzw. unsere Schützlinge auf Rhodos in Sicherheit sind.

Da unsere Tierschutzpartner, Tierärzte und Freunde sich alle auf der anderen Hälfte der Insel befinden, ist bisher Niemand in Gefahr.

Ich kann sagen, dass wir alle zutiefst betroffen sind und ich bin eigentlich 24/7 am Handy und hoffe dauernd, es kommt mal eine gute Nachricht, aber das passiert leider nicht.

Dieses unfassbare Inferno ist trotz übermenschlichem Einsatz der Feuerwehr und freiwilligen Helfern nicht zu stoppen, weil der Wind seit Tagen mit bis zu 40 km immer wieder alle Löscharbeiten zunichte macht.

Über die Menschen, die ihr Hab und Gut verlieren und die Evakuierung der betroffenen Touristen wird genug berichtet, aber was ist mit den Tieren?

Natürlich kann sich jeder ausmalen, dass hunderte oder mehr Wildtiere verbrannt sind.

Befreundete Tierschützer fangen langsam an in die Gebiete zu fahren, aber da fast alle Straßen noch gesperrt sind, können sie nicht überall hin, solange das Feuer nicht unter Kontrolle ist.

Sie suchen nach Überlebenden, verletzten und nach Hunden die noch irgendwo angekettet sind.

Wir dürfen nicht daran denken, wieviele Katzen, Hunde, Esel, Pferde und andere Haustiere getötet wurden. Das macht auch keinen Sinn.

Die Helfer konzentrieren sich darauf, wem noch geholfen werden kann.

Bisher können wir nur warten und auf Standby sein. Wenn sie unsere Hilfe brauchen, werden wir es mit den Mitteln, die wir haben, auch tun.

Wir sind mit allen Vor Ort in Kontakt.

Unsere Hoffnung liegt nun darauf, dass endlich der Wind nachlässt in den nächsten Tagen.

Nur dass kann das Feuer kontrollierbar machen.

Traurige aber hoffnungsvolle Grüße,

 

 

Andrea Wegner und das flying cats-Team



AM 27.06.2023

Update noe


Liebe flying cats -Freunde,

 

heute schicke ich gute Nachrichten und ein dickes Dankeschön im Namen von Noe.

 

Endlich geht es aufwärts mit ihm.

 

https://www.youtube.com/watch?v=jqWPXnP9EDA

 

Er frisst seit gestern Abend wieder und ist viel besser drauf.

Danke, dass er durch Euch die nötige Behandlung bekommen kann.

 

Wir sind sehr froh, dass die Medikamente anschlagen.

 

LG Andrea Wegner

 



AM 23.06.2023

noe vom flughafen


Wir wissen nicht, wie der weiße, freundliche Kater da gelandet ist.

Vielleicht hat er wegen seiner offensichtlichen Hauptprobleme Schutz vor der Hitze draußen gesucht, oder Jemand hat ihn dort ausgesetzt.

Jedenfalls war er plötzlich da und wir wurden um Hilfe gebeten.

Eigentlich waren wir froh, gerade keine weiteren Katzen aufnehmen zu müssen, da die finanzielle Lage nicht mehr viele Notfelle zulässt, aber Noe war nun mal ein weisser Kater und diese Katzen sind sehr gefährdet durch die extreme Sonne auf Rhodos jetzt im Sommer.

Also wurde er zu unserer Tierärztin gebracht, um zu checken was er hat. Was danach kommt wird man sehen.

Zunächst lief alles super. Noe war ein unglaublich lieber Kater, in den sich sofort die ganze Praxis verliebte. Tests ergaben: kein Virus, keine Parasiten nur seine kleinen Wunden an der Haut.

Also prima, etwas Zeit, etwas Behandlung, kastrieren und dann finden wir einen guten Platz für ihn......von wegen.

Vor 2 Tagen dann schlechte Nachrichten......Noe atmet komisch und frisst nicht mehr.

Sein Zustand ließ keine lange Wartezeit zu.

Er musste dringend zum Röntgen und Ultraschall.

Gestern Abend ist dann unsere Tierärztin noch mit ihm zu einem Kollegen gefahren und dabei stellte sich heraus, dass seine Lunge voller Flüssigkeit ist, seine Leber entzündet ist und er eine Pankreatitis hat.

Zu allem Übel kann man auch 3 Luftgewehr Geschosse sehen.

Ich finde keine Worte für sowas ohne mich strafbar zu machen.

Jedes Mal wieder frage ich mich, wie verroht muss man sein um sowas zu tun und vermutlich noch Spaß dabei empfindet.

3 !!! Mal auf ein Lebewesen zu schießen, welches sich vermutlich nicht mal wegbewegt hat, weil es so freundlich ist und Menschen vertraut. Allerdings haben diese Geschosse nichts mit seinem momentanen Zustand zu tun. Also wird nun alles getan um diesem gebeutelten zauberhaften Kater zu helfen.

Wer Noe dabei helfen möchte....Ihr kennt unsere Einstellung. Jeder Euro hilft.

Danke im Namen von Noe

 

www.flying-cats.de

Spendenkonto

flying cats e.V.

IBAN:DE19 2505 0180 0910 1229 20

BIC :SPKHDE2HXXX


AM 20.05.2023

das ende und doch kein ende in sicht


Liebe Mitglieder und flying cats-Freunde,

am 16.5. wurde die Mai-Kastraaktion nach 14 Arbeitstagen beendet.

439 Tiere wurden dabei unfruchtbar gemacht, etliche Zahn und Augen Operationen nebenbei gemacht.

Viele Mütter wurden samt Babys gebracht und so wurde auch auf die Babys ein Blick geworfen, etwas Augensalbe verteilt und eine leckere Portion Kittenfutter bekamen sie auch.

Es war herzerwärmend zu sehen, wie sie sich sofort wieder an die Mama kuschelten, nachdem diese von der OP zurück kam.

Natürlich ist es wundervoll, die Kleinen zu beobachten wie sie zusammen eine kleine Einheit sind, eine Familie und wohlbehütet von Mama ins Leben starten.

Doch der Schein trügt. Diese Tage der Unbeschwertheit sind gezählt.

Es ist hart, da draußen die Kitten grosszuziehen.

Von überall kommen jetzt die Meldungen von kranken Babys, von Babys, deren Mutter überfahren wurde, und ausgezehrten Müttern ohne Kraft.

Natürlich nehmen auch wir welche auf, und viele Orgas hier auf der Insel ebenso.

Aber die Kapazitäten sind begrenzt und jetzt schon gibt es keine freien Plätze mehr.

Darum sind wir sehr froh, dass wir wieder soviele ungewollte Schwangerschaften verhindern konnten.

Soviel hormongesteuerten mit Wunden übersähten Katern durch die Kastration üble Kämpfe ersparen und somit auch die Verbreitung von Viruskrankheiten eindämmen, die damit einhergehen.

Solange wir Eure Unterstützung haben und weiterhin die Kraft dazu, werden wir diese Arbeit weiterführen.

Für die, die wir in unsere Obhut genommen haben suchen wir ein Zuhause.

Z.B. der unglaublich verschmuste Aris, dessen Wunde gut heilt.

Er hatte schon zuviel Pech da draußen und würde in Zukunft lieber ein richtiges Zuhause haben. Bei Interesse meldet Euch gern bei uns. Die genaue Aufteilung des Endergebnisses seht ihr auf den Bildern.

Wir sagen Danke an alle die uns helfen zu helfen.

LG Andrea Wegner und das flying cats-Team


25.04.2023

Liebe Mitglieder und flying cats-Freunde, 

heute Nacht ist Nicola Arenz ihrem Krebsleiden erlegen.

Ihr halbes Leben hat sie den Katzen gewidmet. Unzähligen das Leben gerettet.

Das Hobbiton, welches sie zusammen mit ihrem Mann Werner Arenz unterhielt, war und ist für die Katzen von Fuerteventura einzigartig.

In Gedanken sind wir bei Werner.

RIP liebe Nicola. Du bleibst in unseren Herzen.

In aufrichtiger Anteilnahme

 

Andrea und das flying cats-Team.


AM 12.04.2023

wir sind soweit


Liebe Flying cats-Freunde,

die nächste Kastrationsaktion steht in den Startlöchern.

Seit Wochen wird wieder geplant, organisiert und Kisten verschickt, Flüge gebucht usw.

Von einem Hotel haben wir wieder aussortierte Handtücher gespendet bekommen, Einlagen für die Boxen sind gekauft und Bestandsaufnahme von allem was man so braucht ist gemacht.

In den nächsten Tagen wird der Terminkalender von unserer Tine Clemens wieder geöffnet und verwaltet.

Wir sind also bereit, und es ist vor Ort alles soviel angenehmer und leichter vorzubereiten, dank unserer Räumlichkeiten der Stadt. Kein mühsames Auto voll packen, um das ganze Equipment hin und her zu fahren und unzähliges Kisten schleppen im Vorfeld, bis auf die Sachen die man halt jedesmal neu braucht.

Wir freuen uns, dass wir vom 01.05. - 14.05. mit unserer Antonia wieder loslegen können.

Die hüpft schon wieder von einem Einsatz zum nächsten, und viel Zeit dazwischen zum Erholen bleibt ihr nicht.

Jede Unterstützung von Euch dafür ist natürlich mehr als willkommen und ich werde Euch wieder soviel wie möglich live berichten von unserem Einsatz.

Das nächste Kapitel von "Make Rhodos a better Place for Strays" beginnt.

LG Andrea Wegner und das Flying cats-Team.



AM 05.04.2023

hoffung für kisha


Ihr Name bedeutet Hoffnung für Leben.

Kisha hat die letzten Monate viel Schmerz erleiden müssen. Sie wurde in einem Zustand gefunden, der einen fassungslos macht, und es kaum glauben kann, dass ein Lebewesen damit überhaupt für sicherlich einige Wochen überleben konnte.

Kisha hatte eine Gebährmuttervereiterung, die sie ohne OP nicht überleben konnte, aber zusätzlich muss sie einen Unfall gehabt haben, durch den sie einen offenen Bruch am Hinterbein erlitten hatte. Ihre Schmerzen müssen unfassbar gewesen sein.

So wurde sie bei unserer Tierärztin vor Ort eingeliefert. Wie immer wurde natürlich alles erdenkliche getan um ihr kleines Leben zu retten. Kisha ist noch jung, vielleicht 10 Monate alt, also versucht man erstmal das Bein zu retten.

Jetzt nach 3 Wochen Behandlung, täglicher Wundversorgung, Operation ect., geht es Kisha sichtlich besser.

Aus ihren wunderschönen Augen, die selten sind, weil sie ein grünes und ein blaues hat, sieht sie voller Hoffnung auf Leben jeden Tag ihre Pflegemama Mina an und lässt alles mit sich machen, was nötig ist, als wüsste sie, dass dies sein muss um zu überleben.

Aber obwohl sie das Bein noch bewegen kann, ist es ehrlich gesagt fraglich, ob sie es behalten kann. Leider ist die Prognose eher schlecht, dass die Haut sich dort wieder so bildet, dass man von einer Heilung sprechen kann.

Wahrscheinlich wird sie in den nächsten Tagen wieder operiert und das Bein amputiert werden müssen.

Damit wird sie besser leben als mit einem ständigen Infektionsherd leben zu müssen.

Wir möchten Kisha weiterhin helfen und würden uns über finanzielle Hilfe für ihre Behandlungen freuen.

Jedes Mal, wenn wir solche Fälle haben, belastet es finanziell unsere Kastrationsprojekte. Darum hoffen wir auf den einen oder anderen Euro.

Wenn Kisha endlich wieder schmerzfrei ist und alles überstanden hat, suchen wir für dieses tapfere Mädchen ein Zuhause. Wir berichten über sie in regelmässigen Abständen.

Wer ihr helfen möchte, kann das via Paypal oder unser Konto unter dem Stichwort Kisha tun.

 

Vielen Dank im Voraus, Andrea Wegner

 

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AM 29.03.2023

 

kastras und co im februar und märz


Liebe Flying Cats-Freunde,

 

im Februar und März wurden ca. 175 Katzen von unseren Partner-Tierärzten auf Rhodos kastriert. Besonders grossartig ist dieses Ergebnis, weil es überwiegend schwangere Kätzinnen waren. 

 

Nebenbei konnten auch wieder viele verletzte, kranke und verwundete Katzen behandelt werden. Von vereiterter Gebärmutter über Geschosse, die entfernt wurden, bis zu entzündeten Wunden war alles dabei. 

 

Was für ein Glück, wenn solche Fälle zufällig mitgefangen werden, und diese Katzen nun wieder eine gute Chance draussen haben. 

 

Liebe Grüße, Andrea Wegner und das Flying Cats-Team


AM 15.03.2023

 

das große ganze


Wir sind bei unserem Kastraprojekt ja ein gut eingespieltes Team. Die jahrelange Arbeit bringt es mit sich, dass man keine Abläufe mehr erklären muss, und die Arbeit vor, im und nach dem OP Raum, geht ohne viel Worte und wie eine Kette aus Mensch und Tier, die ineinander greift. 

Es gibt aber auch noch andere Menschen, die zu dem Team gehören und die möchte ich heute mal erwähnen.

Sie sind da draussen vor Ort. Nicht nur wenn wir da sind, sondern das ganze Jahr. Bei jedem Wetter und egal ob Feiertag oder vor oder nach der Arbeit.


 

Sie füttern, säubern den Platz, beobachten die Streuner, ob sie fit sind oder Hilfe brauchen.

 

Immer wieder werden neue Katzen ausgesetzt an diversen Futterplätzen. Meistens an Mülltonnenplätzen , die es allerorts zu Hauf gibt. Niemand weiss, wie sie dahin kommen, denn das passiert meistens im Schutz der Dunkelheit.

Man kann aber ganz gut unterscheiden, ob es Streuner sind, die einfach von selbst auftauchen und meist auch wieder gehen. Diese Sorte Katze ist in der Regel sehr scheu und nur auf der Durchreise um Futter zu finden.

Die andere Sorte Katzen sind die, die entweder noch winzig klein sind und unmöglich selbst dorthin gelangen können, oder man merkt, dass sie schon mit Menschen Kontakt hatten,  sind somit nicht so scheu und offensichtlich ausgesetzt.

Da ist es natürlich wichtig, sie nicht unkastriert dort zu lassen. Was aber, wenn sie auch mal krank sind ?

Sie haben ja keine Besitzer, die sie zum Arzt bringen oder pflegen können.

 

So wie diese junge Dame hier, die zum Glück nur ein Langzeitantibiotikum brauchte.

Katze vorher

Katze nachher


Auch darum kümmern sich diese so wichtige Menschen.

Wie z. B. gerade hier im Video zu sehen. 

An diesem Müllplatz z.B. waren jetzt etliche neue, unkastrierte Katzen. Einige wurden gleich gefangen und zum kastrieren gebracht, aber unter den Neuen waren auch 3, die offensichtlich sehr verschnupft waren.

Da in diesem Zustand eine OP ihre Gesundheit noch verschlimmern würde, müssen sie also erstmal täglich mit Tabletten versorgt werden.


Natürlich sind sie nicht total zutraulich, aber mit Futter kommt man an sie ran. Bewaffnet mit Katzenleberwurst oder besonders leckerem Futter bekamen sie also erstmal täglich ihr Medikament, bis es besser wurde.

Heute konnten dann auch sie zur Kastration gebracht werden.

Die nächsten Tage werden sie weiterhin besonders gut beobachtet, wenn sie wieder am Futterplatz sind.

Wir können nur unterstützen, indem wir die eine oder andere Futter oder Tierarztrechnung bezahlen, damit der unglaubliche Einsatz dieser Menschen da draussen nicht auch noch ihr Portemonaie noch mehr belastet als sowieso schon üblich.

Wir sind so dankbar und froh über dieses Netzwerk von Menschen, denn wir sind nur ein Teil von dem Grosssen Ganzen.

Danke ihr lieben Helfer da draussen, überall auf der Insel.

Liebe Grüße, Andrea Wegner und das Flying Cats-Team

 

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AM 14.03.2023

 

Konstantina - update


Liebe Flying cats-freunde,

Ihr erinnert Euch sicher alle an die große Kämpferin Konstantina vom Oktober letztes Jahr.

Soviele Operationen hatte sie über sich ergehen lassen.

Soviele Menschen haben sie gepflegt und liebevoll versorgt.

Soviel Hoffnung hatten wir, dass am Ende alles gut sein wird.

Konstantina hatte nie aufgehört zu kämpfen und das wurde belohnt.

Alle ihre Wunden verheilten, ihr schönes Fell wuchs darüber und sie passte sich einfach dem neuen Leben an.

Mit drei Beinen, ohne Schwanz und trotzdem ein fröhliches Katzenmädchen.

Aber wer adoptiert denn so eine Katze ?

Das wurde ich öfter gefragt.

Aber ganz ehrlich, müsste sie nicht gerade wegen ihrer Geschichte viele Anfragen haben?

Ist es nicht total toll, so einer Kämpferin am Ende ein Zuhause zu geben?

Sie ist gesund und munter, geht aufs Klo und hat Spaß am Leben.

Wird sie vielleicht später Arthrose bekommen? Oder wird sie andere Schwierigkeiten bekommen aufgrund der Vorgeschichte?

Keine Ahnung, was mal irgendwann kommt, aber all das kann auch bei jeder 4 beinigen Katze passieren.

Aber die Anfragen blieben aus, und wir konnten nur weiter hoffen, dass da draußen Jemand ist, den ihre Schönheit und ihr Mut so beeindruckt, dass er sich meldet.

Wieder wurde unsere Hoffnung belohnt.

Es kam die richtige Anfrage, genau der Mensch, der ihre Größe sah, nicht ihre 3 Beine.

Diese Woche reiste Konstantina nach 4 Monaten Pflege mit Hilfe einer Freundin von uns aus und kam in ihr neues Zuhause.

Wir sind alle sehr glücklich für unsere süße Konstantina und wünschen ihr von  ein langes glückliches Katzenleben.

Eure Andrea Wegner


AM 23.02.2023

 

kastrationen


Liebe flying cats-Freunde,

Bei unserer Arbeit bedeutet Stillstand immer neues Leid und Rückschritt.

Darum tun wir uns immer schwer damit, die Kastrationen eine Weile ruhen zu lassen, oder Anfragen von Leuten die Katzen kastrieren lassen wollen abzulehnen.

Andererseits müssen wir das auch finanzieren können.

Es ist also immer ein bischen wie Engelchen und Teufelchen.

"Komm schon, mach doch, das packen wir schon." Sagt Engelchen

"Naaa pass lieber auf, Du weißt nie, was noch kommt und dann fehlt das Geld." Sagt Teufelchen

So muss man sich das vorstellen ;)

Zumindest im Januar, Februar hab ich mich für Engelchen entschieden und weiter kastrieren lassen.

Von den Partnertierärzten wurden im Januar, Februar bisher wieder ca.80 Katzen kastriert.Wunden versorgt usw. Weitere Termine sind bereits gemacht und so geht es weiter......bis Teufelchen sich wieder meldet.

Im Anhang mal wieder ein paar Fotos von den Katzen und die Freilassung am nächsten Tag in einer Hotelanlage.

Danke für Eure Unterstützung. Nur so wird die Stimme von Engelchen lauter sein, als die von Teufelchen.

LG Eure Andrea Wegner

 

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AM 11.02.2023

 

unsere notfälle - update


Liebe flying cats-Mitglieder und -Freunde!

 

Wieder in Deutschland angekommen, möchte ich Euch ein kurzes Fazit der letzten Kastra-Aktion und ein Update zu unseren Notfällen geben.

 In 15 Tagen wurden wieder 526 Katzen und Kater kastriert. Diese Aktion wurde extra früh angesetzt, um schwangere Katzen zu vermeiden.

Das war auch eine gute Entscheidung, denn es gab zu unserer Freude nur sehr wenige die schon tragend waren. Allerdings gibt es wetterbedingt im Winter dann auch andere Herausforderungen.

 Natürlich sind die Temperaturen auf Rhodos nicht mit unseren hier im Winter zu vergleichen und die Sonne scheint auch während dieser Monate sehr viel.

 Dennoch gibt es Regen, Sturm ect. und somit kann es gesundheitliche Konsequenzen haben, wenn frisch operierte Katzen einen Tag später wieder nach draussen müssen.

Es müssen also andere Massnahmen getroffen werden, als im Frühjahr oder Herbst. Wir haben mit Heizlüftern, warmen Decken über Nacht und dicken Pappen als Unterlagen darauf achten müssen, dass die operierten Katzen, die eine Nacht bei uns bleiben, nicht auskühlen.

Zum Glück gab es nicht viele Tage mit schlechtem Wetter während der Aktion. Ein paar kleine Katzen wurden uns dennoch später nochmal gebracht, weil es ihnen nicht gut ging und sie etwas Hilfe brauchten.

 Ein solcher Fall war auch die kleine getigerte Katze, die wir nun Cecilia nennen. Sie hatte das Pech, durch ein Unwetter was kurz nach ihrer OP kam, krank zu werden.

Aber unsere umsichtigen Cat Spot Beobachter brachten sie dann kurz vor Ende der Aktion wieder zu uns.

Ein paar Tage stand auch ihr kleines Leben auf der Kippe. Als sie dann das fressen einstellte, nahm unsere liebe Freundin und Helferin Karla sie zu sich nach Hause. Cecilia brauchte neben Medikamenten auch menschliche Nähe und Wärme. Einfach für ihre kleine Seele.

Tatsächlich besserte sich ihr Zustand schon wenige Tage später durch die liebevolle Pflege. Wenn sie alt genug ist und geimpft, werden wir auch für sie eine Familie suchen.

Nicht alle unsere Notfälle haben es geschafft. Zu schlecht war ihr Allgemeinzustand. Auch das gehört leider dazu. Aber gekämpft wird um jedes kleine Leben.

Den aktuellen Gesundheitsstatus kennen wir natürlich nie vorher, wenn man es ihnen nicht schon äusserlich ansieht. Darum wurden auch von Antonia zu kleine oder sehr unterentwickelte Katzen im Vorfeld aussortiert, wenn sie das Risiko einer nachträglichen Erkrankung durch eine Kastration durch die Gegebenheiten für zu gross hält.

Sie bekamen von uns etwas Wärme, Futter und eine Untersuchung, konnten dann später von den Fängern wieder mitgenommen werden.

So ein Fall war auch Mozart, der schon am zweiten Tag mit seinen Geschwistern gebracht wurde. Da seine Schwestern schon grösser waren als er, wurde auch er "aussortiert".

Der Plan war eigentlich, dass er am nächsten Tag zusammen mit seinen kastrierten Schwestern, die nicht so freundlich waren wie ihr Bruder ,wieder an seinen Platz zurück sollte.

Aber er war so ein witziger, entspannter süsser Kerl, der um uns rum wuselte, zu jedem auf den Arm wollte und gern seinen Schlafplatz unter dem Vorbereitungstisch belegte.

Er hatte eine Art, sich sofort in jedes Herz zu schleichen, und so wurde auch ich, die sonst immer versucht streng zu bleiben und nur gesundheitliche Notfälle in Obhut zu nehmen, in Sekunden butterweich und ich hörte meine eigene Stimme Antonia fragen:

"Können wir ihn nicht behalten ? Wir suchen ein schönes Zuhause. " Schwupps, da hatte ich es gesagt. Also echt jetzt mal.....das kam aus meinem Mund. ;))

So blieb also die kleine süsse Mozartkugel bei uns. Den ganzen Tag hatte er genug Action und nachts schlief er in der Küche. Bald fliegt er nach Deutschland in eine Pflegestelle und sicher findet er schnell seine Familie.

Ich bewundere jedesmal, mit welchem fachmännischen Blick die Katzen vor der OP begutachtet werden. Schwester C. sieht sofort, ob etwas nicht stimmt mit dem Tier. Ist die Atmung gut, liegen gesundheitliche Einschränkungen vor, was machen die Zähne, fühlt sich der Bauch oder das Bein komisch an usw.

Das sind natürlich Erfahrungswerte, und diese Informationen sind sehr hilfreich für Antonia als Operateurin.

Auch die Pflege, die die Katzen erfahren dürfen, ist jedesmal mit Freude zu sehen.

Die Ohren werden gesäubert, verfilztes Fell wird entfernt und das oft lange Fell sorgfältig gebürstet.

Schlimm verschmutzte Katzen werden gesäubert und riechen dann wie ein Babypopo ;)) Erst dann erfolgt die OP.

Der blinde Andi fand eines Abends auch den Weg zu uns mit unserer Meisterfängerin Katerina ;) Klar müssen wir solche Tiere dann bei uns aufnehmen. Nur drei Tage später gesellte sich ein weiterer Blindfisch dazu. Alex kann aber wenigstens noch etwas sehen, darum wird er seine Augen behalten.

Am Ende jeder Aktion steht jedesmal die Entscheidung, wohin mit den aufgenommenen Notfällen, wenn wir weg sind.

Viel überlegen, viel telefonieren. Einige, die unbedingt weiter tierärztliche Betreuung brauchen, können wir zu unserer örtlichen Tierärztin bringen. Aber natürlich sind die Plätze begrenzt.

Mozart, Cecilia, Andi, Alex und die ältere Katzendame Granny, ebenfalls ein Notfall der zu uns kam, hatten also Glück und sind nun alle zur Pflege untergebracht, bis sie ausreisen können. Wieder geschafft, für alle Plätze finden.

Mein Fazit zu dieser Aktion.....tolle Zusammenarbeit, tolles eingespieltes Team, tolle Verpflegung durch unseren lieben Michali der uns mit selbstgemachten Köstlichkeiten verwöhnt hat, tolles Fängerteam, tolles Ergebnis.

Mehr gibts dazu nicht zu sagen.

Danke Mädels, für die schöne Zeit und Danke Euch liebe Mitglieder und Freunde für Eure Spenden.

Eure Andrea Wegner 

PS: Wenn unsere Finanzen es zulassen, werden wir schon Im Mai wieder vor Ort sein um weiter an unserem Ziel zu arbeiten.

 

to make Rhodos a better Place for Strays

 

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AM 10.01.2023

 

Weihnachtswunder


Liebe flying cats-Freunde, 

 

 im Dezember hatten wir ja einige Weihnachtswunderwünsche ;)) Ja, ich gebe zu, es waren schon ein paar mehr als sonst, aber wir hatten so bezaubernde Katzen in den Pflegestellen, die schon so lange auf ein richtiges Zuhause gewartet haben. 

 

Heute kann ich Euch sagen, dass es mit den kleinen Wundern geklappt hat. Bestimmt auch, weil ihr uns fleissig unterstützt habt und immer wieder die Süssen geteilt habt.

 

Erst konnten Stevie und seine Freundin Rania, unsere kleine Wackelkatze, zusammen in ein tolles Zuhause ziehen.

 

Dann folgten die kleine blinde Semra zusammen mit ihrer Freundin Mini, und jetzt ist auch der kleine Ragnar von unserer letzten Kastraaktion, der schon als Minibaby eine Hernienoperation überstanden hat, in sein neues Zuhause gezogen.

 

Alle sind nun endlich richtig angekommen und wir freuen uns sehr darüber.

 

Nur einer wartet nun noch auf sein Wunder, und das ist unser bildschöner 2,5 jähriger Coonmix, Charakterkater Alex. Er ist kein Kitten mehr, und er braucht ein bisschen Zeit, um neuen Menschen und Situationen zu vertrauen. Er mag eben keine anderen Katzen in seinem Zuhause und möchte Alleinherrscher sein, aber es muss doch irgendwo da draussen katzenerfahrene Menschen geben, die diesem tollen Kerl einen Sofaplatz geben möchten.

 

Vielleicht hilft ihm ja auch die geballte flying cats-Freunde-Power dabei, dass sich dieser Wunsch nun endlich erfüllt.

 

Ich danke Euch, LG Andrea 

 

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