Corona hin oder her – es muss trotzdem weitergehen!

AM 20.10.2020

 

 

Diese Kastrationsaktion steht unter einem besonderen Stern in besonderen Zeiten. Während auf der Welt die Pandemie wütet, wollen wir trotz – oder gerade – deswegen hier auf Rhodos weiter machen.

Der Abbruch unserer Frühjahrsaktion hatte große Folgen für die Straßentiere. Es wurden viele, viele Würfe geboren, die wir gerne hätten verhindern wollen. Die Inselbevölkerung leidet unter dem Wegfall der Einnahmen durch die Touristen und viele haben ihre Jobs verloren – aber auch die Tiere leiden!

Es fehlen die mitfühlenden Menschen die sie füttern, die Flugpaten und die winzige Chance für die eine oder andere kleine Seele ein neues Zuhause bei einer Touristen-Familie zu finden. Mit dem Wissen sind wir mit einem großen Team angereist! Zu unseren vielen tollen griechischen Helfern sind Judith, Jana, Steffi, Andrea, Katrin, Eva, Yvonne und Sandra am Start.

Und es gibt viel zu tun! Katzen fangen, Katzen umsetzen, Transporte, Hilfe im OP, putzen, putzen, putzen... und so vieles mehr...

Im OP ist natürlich das tolle Team Antonia und Christina vom Tierärzte Pool. Mit ganz viel Power und Idealismus wollen wir gemeinsam die Welt ein kleines bisschen besser machen – zumindest hier auf Rhodos. 

 

Das Ergebnis von 4 Arbeitstagen (der 19.10. ist noch nicht dabei):

 

104 Kater, 131 Kätzinnen, 4 Rüden und 3 Hündinnen!

 

Und das war nur möglich, weil so viele gespendet haben und das trotz der schwierigen Zeit, die viele von uns grad durchmachen (müssen). Mit Ihren Spenden ist diese Aktion überhaupt erst möglich geworden. EIN HERZLICHES DANKE AN ALLE!!

 

Anbei noch einige Fotos als Eindrücke der ersten Tage. Hier sehen Sie dann auch einige der Katzen, denen durch Ihre Hilfe zu einem besseren und entspannterem Leben verholfen werden konnte. Und es werden noch viele folgen...

 

Die aktuellen, täglichen Kastrationszahlen können Sie auf facebook verfolgen (Link ganz unten)! 




Wir legen wieder los!

AM 24.09.2020

 

 

Liebe flying cats-Freunde,

 

wir sind schon wieder soweit: Am 15.10. startet auf Rhodos die nächste Kastra-Aktion in Zusammenarbeit mit dem Tierärztepool in Form von Antonia und Christina. Wieder möchten wir weiter an unserem Motto "Leid lindern, Leid verhindern" arbeiten.

 

Dank der absoluten Großzügigkeit unserer Unterstützer ist es uns gelungen die 4 Wochen Kastrationsarbeit finanziell leisten zu können. Was es nun wieder braucht sind helfende Hände, gutes organisieren und viel Durchhaltevermögen. All das haben wir auch schon am Start. Bald gehen die Flüge (so Corona will) und die ersten Mitglieder fangen an auf der Insel alles vorzubereiten. Natürlich werden wir uns an die vorgeschriebenen Hygienemaßnahmen halten, was aber in der neuen Klinik gar kein Problem darstellt. Alle die an dieser Aktion teilnehmen und auch unsere Partner auf Rhodos freuen sich sehr auf die Zeit und hoffen so sehr, dass wir diesmal nicht wieder früh abbrechen müssen.

 

AAAABER wer es noch nicht verfolgt hat, dem möchte ich mal mitteilen, wie fleißig wir schon von Januar bis September bei einem unserer Partner Tierärzte vor Ort kastriert haben ... Es konnten bis Dato 425 Katzen und 298 Kater kastriert werden! Das bedeutet, wir konnten dadurch unsere sehr kurze Kastrationaaktion im März doch noch quasi im Laufe des Jahres nachholen. Darauf sind wir sehr stolz und dankbar aber leider gehen die Meldungen von Notfall-Kitten auf der Insel nicht aus und auch sonst sind überall hilfsbdürftige, kleine und/oder verletzte Katzen.

Es ist also nicht so, dass wir nicht mehr kastrieren müssten und vor allem müssen wir uns auch um die Notfälle weiter kümmern, von denen ganz sicher während unserer Aktion noch mehr auftauchen werden ... Darum brauchen wir auch weiter jeden Cent an Spenden um auch das nebenbei noch zu finanzieren.

 

Alle die uns so toll geholfen haben bis hierher, sagen wir dickes Danke und allen die es noch tun möchten sagen wir, wir versprechen wieder alle unser bestes zu geben!

 




Von Glücksmomenten und Netzwerken

AM 04.09.2020

 

 

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Liebe Mitglieder & Freunde der flying cats,

 

es sind wieder Monate vergangen und ich möchte mal zusammenfassen, was so alles passiert ist. Nach langen Wartezeiten und coronabedingten Ausreiseproblemen, hat sich trotz allen Widrigkeiten einiges getan. Bis auf wenige, die immernoch auf Flüge warten, konnten doch fast alle 17 Katzen von der Warteliste im Hobbiton auf Fuerteventura, nach und nach in ihr neues Zuhause fliegen, bzw. einige auch in ihre Pflegestellen. Die warten nun hier noch auf ihre neuen Familien ... (zum Weiterlesen bitte Link anklicken)

 




Auch Schutzengel können nicht überall sein ... leider .

AM 06.07.2020

 

 

Keine Touristen auf der Insel und trotzdem wieder so ein Vorfall, wo man heulen könnte. Anruf in Deutschland von einer Freundin eines jungen Mannes der auf Rhodos lebt:
Wir brauchen Hilfe, mein Freund versorgt seit Wochen 5 Kitten, die genau an einer Hauptstraße im Gebüsch leben. 3 hat er dort entdeckt – ihre tote Mutter lag daneben, 2 weitere, die er woanders fand, hat er dazu gesetzt. Aber nun verlässt er die Insel, um auf einer anderen zu arbeiten ...

Soweit die Info. Fotos und Videos zeigen 5 ca. 12 Wochen alte, leider total scheue Kitten, die definitiv in Lebensgefahr sind. Der Standort ist schnell gefunden, aber was tun? Ich verspreche zu versuchen Hilfe zu finden, um die Kitten zu fangen und für sie einen besseren Platz zu finden. Also unser Netzwerk einschalten ...

Nach mehreren ausgetauschten Nachrichten ist klar, die Kitten wurden auch schon von Tierschützern gesehen und etliche Versuche ihr Vertrauen zu gewinnen scheiterten. Der Plan ist, er holt sich Boxen von den Tierschützern und füttert sie die nächsten Tage nur darin. An demselben Tag am Abend ist leider nichts mehr möglich. Am nächsten Tag wieder eine Nachricht von der Freundin: der junge Mann war nochmal da zum füttern und musste ganz  überraschend, schon jetzt abreisen. Was für ein Mist :( so wenig Zeit um eine Lösung zu finden! Am selben Tag am Abend waren befreundete Tierschützer dann vor Ort. 1 Kitten lag bereits tot am Straßenrand. Voll erwischt – vom Auto überfahren.

 

Nach Stunden konnten sie 3 fangen aber 1 war einfach zu scheu um es zu bekommen. Traurig und erschöpft beschloss man die 3 nun mitzunehmen und am nächsten Tag erneut zu versuchen das 4te zu fangen. Ein Albtraum! Ganz allein ohne die anderen würde das verbleibende Kitten nun ängstlich dort umherirren. Aber es gibt im Moment keine andere Möglichkeit als diese. Entweder der Schutzengel hat gerade Zeit und das Kitten Glück, oder das Schicksal nimmt seinen Lauf. Momentan warte ich auf eine erlösende Nachricht.

Wissend, das solche Geschichten sich tagtäglich dort abspielen, ist dieser Fall aber bis zu uns durchgedrungen und viele frage sich wieder dieselben Fragen wie immer bei so etwas:

"Warum hat man nicht eher versucht Hilfe zu finden?"

Der junge Mann hat mit seinen Möglichkeiten alles versucht, aber natürlich selbst niemanden gefunden, den das Schicksal dieser Kitten überhaupt interessiert hätte. Außerdem sind die Menschen, die in so eine Situation geraten meistens überfordert. Ohne Hilfsmittel und Unterstützung wissen die meisten sich nicht zu helfen, außer zu füttern.

"Warum konnten die Tierschützer nicht sofort eingreifen?"

Es wird oft vergessen, dass es sich hier um ganz "normale" Menschen handelt, die arbeiten müssen (in diesen Zeiten ein großes Glück) und die nicht sofort alles stehen und liegen lassen können, um zu helfen. Das würde uns hier in Deutschland auf der Arbeit nicht anders gehen. Zumal diese und noch schlimmere Geschichten sich dort fast täglich abspielen. 

Es bringt also nichts, darüber nachzudenken, sondern ich finde, dass alle involvierten Menschen getan haben was sie konnten und was ihnen in den entsprechenden Momenten möglich war. 

Egal wie diese Geschichte ausgeht, wir sind den Mädels sehr dankbar, dass sie wie immer alles versucht haben und freuen uns, dass es überhaupt ein paar der Kleinen geschafft haben, diesem Platz der den sicheren Tod bedeutet, zu entkommen.

 

Sowas hält uns immer wieder vor Augen, wie wichtig das Kastrieren ist! Geboren werden um zu sterben, ist grausam und muss einfach aufhören! Bitte helfen Sie uns bei unseren Kastrations-Aktionen!

 

 LG Andrea Wegner

und das flying cats-Team

 

 


 

UPDATE vom 07. Juli:

... das 4. vermisste Kitten wurde endlich gefunden! Ein Glück für den Kleinen!

 




Mit Altkleidern Spenden sammeln? Das geht!

AM 02.07.2020

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

platzschaffenmitherz.de

Liebe Mitglieder und flying cats-Freunde,

 

Die letzen Monate mit Corona haben unsere Kasse extrem strapaziert. Wir möchten aber weiterhin helfen, damit unsere Partner vor Ort auch weiter Notfälle versorgen können und genug Futter haben. Auf FB und unserer Website haben wir kürzlich darüber berichtet, wie schlecht die Lage derzeit leider ist.

Wir möchten Ihnen heute etwas vorstellen, womit Sie uns sehr unterstützen können und das ohne großen Aufwand und ohne den Einsatz von Geld! Von OTTO gibt es eine super Aktion, bei der man aus seinen Altkleidern Geld – in Form von Spenden – machen kann. Diese Spende wird dann einem Verein Ihrer Wahl gutgeschrieben.

Jeder von uns mistet ja hin und wieder den Kleiderschrank aus: Einfach einen Karton packen, Paketschein auf der Seite anfordern und im nächsten Hermes-Shop abgeben. Sobald das Paket da ist, bekommt man einen "Votingcode" per Mail (ACHTUNG! Die Mails landen oft im Spam-Ordner! Bitte kontrollieren!) und damit können Sie dann die flying-cats e.V. als Spendenempfänger auswählen. Einfach auf das Herz unten klicken und Sie kommen genau auf die Seite von Otto, auf der alles genau erklärt wird – ist aber wirklich total unkompliziert! 

 

Machen Sie alle mit, es kostet Sie keinen Cent! Und für die Tiere kann diese Kleinigkeit den Unterschied zwischen Leben und Tod ausmachen. Sagen Sie es bitte auch allen Bekannten, Freunden und Ihrer Familie.

Danke im Namen der armen Seelchen, die wir so mit Ihrer Hilfe retten können!

Also ab heute... kein Container mehr, sondern alles ab zu OTTO :))

 

Natürlich sind wir weiterhin über ganz "normal" überwiesene Spende auch mehr als froh, ;o) denn es kommen wirklich fast täglich kleine, neue Notfällchen, die dringend unsere Hilfe brauchen. 

 

 

Weitere News sind, dass wir nun endlich ab Mitte Juli anfangen können, unsere Schützlinge auszufliegen! Wenn auch unter erschwerten Bedingungen und mit viel Geduld bei den Buchungen mit den Airlines...

Wir werden berichten, wenn die ersten hier ankommen.

 

 

LG Andrea Wegner

und das flying cats-Team




Kennen Sie das?

AM 04.06.2020

Liebe Mitglieder und flying cats-Freunde,

 

Der Staubsauger ist defekt und man sagt, o.k., ich ersetze das Teil, keine große Sache. Genau 2 Tage später streikt die Waschmaschine, das Auto springt nicht an und die Katze muss zum Tierarzt ... oder so ähnlich ;o) und zack, ist man an seiner finanziellen Grenze angelangt. 

So geht es uns gerade. Durch Corona (sorry, ich möchte das Wort ja eigentlich selbst nicht mehr hören) mussten wir dauerhaft unsere Partner vor Ort mit Futter unterstützen. Durch die zusätzlichen ganzjährigen Kosten für die Kastrationen beim ansässigen Tierarzt sind hohe Kosten aufgelaufen und zu allem Überfluss blieb es diesen Monat nicht bei Kastrationen, denn es gab gleich 2 verunfallte Katzen, die ihm von unseren Tierschutzpartnern gebracht wurden. Er sagte mir, er müsse ein Bein amputieren und das andere operieren, was sollen wir tun? 

Da saß ich nun ... das gesendete Foto ploppte auf ... 2 ganz junge Katzen hatte es erwischt. Rational wäre gewesen zu sagen, tut mir leid, wir können dabei nicht helfen. Aber wer bitte kann bei sowas rational entscheiden? Da steht jemand mit einer verunfallten Katze, beim Tierarzt und bittet um Hilfe. Natürlich kann man nicht von dem Tierarzt erwarten , dass er kostenlos Operationen durchführt und natürlich sage ich dann nicht, ist uns egal wir sind gerade knapp ... und so werden also auch diese beiden Unglücksraben operiert, wohl wissend, dass sich danach um sie gekümmert werden muss damit sie an ihre Plätze zurück können. Die Augen-OP von unserem Pavlos steht ja auch noch an ...

Außerdem ist die letzte große Rechnung für die 13 Katzennotfälle fällig, die vom Nov. 2019-März 2020 wochenlang bei einer weiteren Tierärztin versorgt wurden und die wir vermittelt haben. Dies schlug dann jetzt auch noch mit über 3000 € zu Buche ...

Das und noch einiges mehr, war unser Staubsauger, Waschmaschine ect. die uns nun an unsere Grenze gebracht haben. Unsere Planung für die nächste Kastra-Aktion im Oktober steht an und wir möchten auf keinen Fall erst im nächsten Jahr weitermachen!

 

Wir wissen, dass uns viele von Ihnen schon geholfen haben, bzw. es überhaupt möglich gemacht haben, mit der Futteraktion weiterzumachen und auch dabei, unsere Kleinsten zu versorgen. Damit wir besser planen können, was die Länge der Aktion angeht, ist nun die Idee, ein Spendenbarometer zu aufzubauen. Bei jeder Spende die eingeht, steigt es und wir können sehen, wenn die Materialkosten für eine Woche zusammen gekommen sind.

 

Wir würden uns freuen, wenn viele von Ihnen bei dieser Aktion mitmachen und wir es am Ende zusammen schaffen, unseren Kastratopf wieder gefüllt zu haben.

 

UPDATE am 08. Juli: Das Spendenbarometer füllt sich! Im Moment könnten wir zwei Wochen lang kastrieren, doch auch die dritte Woche ist im Anmarsch ...! :o)))

Genau verfolgen können Sie es auf unserer Facebook-Seite! 

 

 

Andrea Wegner

und das flying cats-Team




Ganz langsam erwacht die Welt wieder ...

AM 04.06.2020

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Liebe Mitglieder und flying cats-Freunde,

 

Langsam tut sich nun wieder was in puncto Flügen und wir, wie alle anderen Tierschützer auch, hoffen, dass wir endlich wieder starten können, unsere Schützlinge zu ihren Familien zu bringen oder in Pflegestellen.

 

In den letzten Wochen bzw. Monaten hat sich trotz der schwierigen Lage einiges getan und auf Fuerteventura im Hobbiton warten tatsächlich 17 Katzen auf ihre Ausreise, während hier ihre neue Familie wartet. Das wird ein Kraftakt, denn wir können im Höchstfall bei den Airlines 2-3 Boxen anmelden. Da auch alle pelzigen Passagiere älter als 6 Monate sind, können sie auch nur einzeln in der Box reisen. Aber wir denken mal positiv und sind dankbar dafür, dass ihre neuen Besitzer Verständnis für die lange Wartezeit haben. 

 

Das Hobbiton ist auch gut durch die "Coronazeit" gekommen und wir sind froh, dass Familie Arenz die letzten Monate gut überstanden hat und unsere Hobbits immer genug zu essen hatten. Die Tatsache, dass wir uns im Winter dafür entschieden hatten, alle Katzen dort kastrieren zu lassen, war ein unglaublicher Glücksfall! Ausgangssperren über Monate hätten es kaum möglich gemacht, dies nach und nach in der Klinik machen zu lassen und die Katzen wären vermutlich buchstäblich die Gitter hoch gegangen.

 

Auf Rhodos sitzen nun insgesamt 14 Kitten bei unserer Tierärztin und weitere sind in privater Pflege. Da die meisten noch sehr klein sind, haben wir etwas mehr Zeit um Flüge zu finden, was nicht bedeutet, dass wir nicht jetzt schon fleißig planen. Die ersten, etwas älteren, können voraussichtlich von dort schon im Juli ihre Koffer packen.

 

Neben dieser Aufgabe und der nächsten Kastrationsplanung für den Herbst, werden wir uns einer neuen Herausforderung stellen ...

Da wir Ihre Spenden am liebsten dafür einsetzen, weiteres Leid einzudämmen und Kastrationen auch weiterhin unser eigentliches Aufgabengebiet bleiben, kam uns ein Angebot von einem einheimischen Tierarzt auf Rhodos (der seit Anfang diesen Jahres sowieso schon nebenbei für uns kastriert)  gerade recht: 

Er wäre bereit, auch auf den kleinen, umliegenden Inseln zu kastriere, wenn wir werden dafür sorgen, dass die Materialkosten bezahlt werden können. Auf den kleinen, umliegenden Inseln, die ein beliebtes Ausflugsziel sind und nur mit Fähren von Rhodos erreicht werden können, gibt es keinerlei eigene Tierärzte! Und so ist es wichtig, die Population der Katzen dort immer unter Kontrolle zu halten, denn je mehr Katzen, je mehr Krankheiten und es ist logistisch sehr schwierig, die kranken Tiere behandeln zu lassen.

 

Sie müssen von Tierschützern mühsam mit der Fähre nach Rhodos gebracht werden. Dies klappt in Einzelfällen, aber es darf auch nicht zu oft vorkommen. Wird dort nicht kastriert, finden wieder Vergiftungsaktionen statt, wenn es zuviele werden. Die Bewohner dort wissen sich einfach nicht anders zu helfen. Es wird dann ein Abkommen geben, dass wenn wir dafür sorgen, dass dort mehr kastriert wird, so etwas der Vergangenheit angehört.

Wir hatten bereits im Oktober 2019 die Insel Chalki besucht und uns dort mit dem kleinen Verein "Tierhilfe Chalki" getroffen um zu planen wie wir helfen können. Durch Corona konnte allerdings auch mit dieser Planung jetzt im Frühjahr noch nicht weitergemacht werden.

 

Da wir während unserer Aktionen auf Rhodos immer völlig ausgebucht sind, war es bisher immer ein Problem zur gleichen Zeit auch noch Antonia mit Crew auf die Inseln zu schicken, zumal wir auch nicht noch weniger Tage auf Rhodos arbeiten möchten. Es ist also erheblich einfacher, wenn ein einheimischer Tierarzt einmal monatlich auf die Inseln geht und dort kastriert – zwar in kleinem Rahmen, dafür aber kontinuierlich.

Natürlich gibt es vorher noch etliches zu organisieren und zu besprechen, aber wir wollen nun gemeinsam starten, dort auch zu unterstützen, denn auch auf diesen kleinen paradiesischen Fleckchen in der Ägäis gibt es Menschen, die das Problem erkannt haben und gerne mithelfen wollen.

 

Auf Nisyros hat der Tierarzt bereits einen Raum von der Behörde bekommen und sogar schon Equipment dort. Morgen fährt er nach Kastellorizo um dort ebenfalls Gespräche zu führen. Auf Chalki wird sich nächsten Monat herausstellen, ob der Bürgermeister dort auch einen Raum zur Verfügung stellt und Tilos ist eine weitere Insel, auf der noch Verhandlungen laufen. Wir sind im Gespräch und wenn alles gut läuft, werden schon bald die ersten Katzen kastriert. :o)))

 

Es gibt also auch gute News in dieser Zeit und es zeigt es sich mal wieder, dass man mit Ausdauer und überzeugender Arbeit irgendwann auch Skeptiker ins Boot holt, die noch vor nicht all' zu langer Zeit völlig gegen unsere Arbeit waren.

Vorurteile, Misstrauen uns Ausländern gegenüber und Angst vor Veränderung gab es überall und gibt es immer noch, aber da sich ja mittlerweile herausgestellt hat, dass wir unsere Sache ernst nehmen und regelmäßig über die Jahre wiedergekommen sind, wächst auch das Vertrauen und außerdem die Erkenntnis, dass sich etwas ändern muss und das dies viel leichter zusammen zu schaffen ist. 

 

Wir danken Ihnen allen für die Unterstützung dabei und natürlich auch für die Hilfe unserer vielen kleinsten Notfälle, für die in den nächsten Monaten weiter alles nötige getan wird, damit sie gesund werden/bleiben und ohne Leid aufwachsen können.

Wir wünschen Ihnen allen, gesund zu bleiben und werden, wie immer, berichten wie es weitergeht.

 

Andrea Wegner

und das flying cats-Team




Des einen Leid, des anderen Freud ...

AM 09.05.2020

 

 

 

 

 

 

 

 

Liebe Flying Cats-Freunde,

 

nie war dieser alte Spruch so wahr wie zu Corona-Zeiten! Kaum werden die Ausgangssperren in den südlichen Ländern aufgehoben, regnet es sozusagen Kitten.

 Alle im März geboren, jetzt ca. 4 - 6 Wochen alt, werden sie nun von den Müttern getrennt, einfach weggenommen, in Kisten, Tüten oder Kartons gepackt und irgendwo an Müllcontainern – oder natürlich sehr beliebt an Futterplätzen – entsorgt.

 

Bisher wurden die meisten gut von der Mama versorgt. Das sieht man genau an ihrem guten Allgemeinzustand. Jetzt fangen sie aber an herumzulaufen und bald wollen sie richtiges Katzenfutter haben. Das führt dann dazu, dass die Menschen sie aussetzen.

1 - 2 Katzen am Haus ist gut und nützlich, aber wenn dann plötzlich aus 2 Katzen 10 geworden sind, dann wird es den Menschen zu viel ... aber kastrieren kommt natürlich nicht in Frage! Die Gründe sind sehr abenteuerlich bis hin zu absurd oder es ist einfach Gleichgültigkeit.

Trotz unserer abgebrochenen Kastraaktion im März, weil der Virus alles lahmlegte, wurden in der Zeit vom 09.03. bis 30.04. ca. 550 Tiere kastriert. Man kann also nicht behaupten, dass wenig getan wurde, denn die meisten davon waren schwangere Katzen.

Natürlich hätten wir vermutlich ohne Corona an die 1000 Tiere geschafft aber wir sind schon  froh, dass wir nicht die ganze Saison haben aussetzen müssen. Dennoch ist es einfach wieder mal nicht genug und die Leidtragenden sind die zauberhaften Babys, die Sie auf den Bildern sehen.

Auch wenn diese Babies jetzt bei uns sind, stellen wir uns immer wieder die folgenden Fragen: Werden sie es schaffen ohne ihre Mütter gesund zu bleiben? Werden wir es schaffen, ihnen die Pflege zu ermöglichen die sie brauchen? Wird es Menschen geben, die ihnen nach all' den Monaten der Pflege ein schönes Zuhause geben? Wann können sie überhaupt in die Pflegestellen oder zu Adoptanten ausfliegen? Juli, August oder doch eher Oktober?? Und dann noch die Ungewissheit, was in den nächsten Wochen und Monaten auf uns zu kommen wird ... 

Oder müssen sie dieses Jahr auch alle irgendwo zurück auf die Straße, weil nun mal alles anders ist? O.k., diese Frage streichen wir, denn wer uns kennt sollte wissen, dass das mit Sicherheit nicht passieren wird ;))

Man kann keine Kitten die man 3 oder 4 Monate gepflegt hat, einfach wieder auf die Straße setzen! Nicht nur, weil es einem das Herz bricht, sondern sie kommen da draußen schlicht und einfach nicht zurecht. Sie sind es einfach nicht gewohnt und waren noch viel zu klein, um zu lernen wie man als Katze eigentlich überleben kann. Und schlussendlich wären wir dann auch nicht besser als die, die sie davor ausgesetzt hatten mit dem Wissen, dass es reine Glückssache ist, ob sie überleben.

Jetzt geht also das große "Hoffen und Bangen" wieder los. Wenn also jemand vor hat, sich Katzen anschaffen zu wollen, es aber nicht sofort und gleich sein muss, dann freuen wir uns, wenn schon ein paar unserer Babies im Vorfeld eine tolle Familie finden würden. Allerdings mit dem Wissen, dass sie vermutlich erst in 3 - 4 Monaten herkommen können ...

Soweit es uns finanziell möglich ist, lassen wir die Kleinen zu unserer Tierärztin vor Ort bringen damit sie gar nicht erst krank werden.

 

Die weißen Zwerge, werden vermutlich taub sein aber das versuchen wir noch rauszufinden. Nähere Angaben folgen natürlich auch nach und nach aber bisher haben wir nur diese Fotos von unseren Partnern vor Ort bekommen, mit dem Ruf nach Hilfe.

Die 4 rot bzw. rot-weißen wurden mit ihrer Mutter gefunden. Diese wurden bereits kastriert und werden bald zurück an ihre Plätze gehen.

Wir werden berichten wie es weitergeht mit ihnen aber wir befürchten, dies war nur der Anfang. Es kommen immer erst die Kitten im guten Zustand, gerade von den Müttern weg, sauber und wohlgenährt – erst danach folgen die Notfälle, die schon 1 - 2 Wochen ohne Mutter ganz allein draußen sind und die man nicht rechtzeitig findet. Sie haben dann schon etliche Blessuren, sind verfloht, verwurmt etc.

 

Aber: Wir werden helfen und sie nicht im Stich lassen, denn sie sind nun mal da und können nichts dafür, dass wir Menschen ihre Geburt nicht verhindern konnten.

Also: Helft mit! Denn sie alle haben ihre Chance verdient.

 

LG Andrea Wegner




Ein Dank an alle ...

AM 20.04.2020

 

 

 

 

 

 

 

 

Liebe flying cats-Community,

ich möchte mich im Namen aller unserer Partner und natürlich der Fellnasen ganz herzlich bei Ihnen allen bedanken, dass Sie uns trotz der "bescheidenen" Situation gerade, weiterhin unterstützen.

In Zeiten dieser Ungewissheit ist das wirklich ein großer Beweis der Treue und des Vertrauens! Darauf sind wir sehr stolz, denn es zeigt uns auch, dass wir in der Vergangenheit etwas richtig gemacht haben – sowas kommt ja nicht von Heute auf Morgen und ist sehr wertvoll – aber auch zerbrechlich. Darum werden wir auch weiterhin alles tun, um dieses kostbare Gut zu pflegen.

 

Wir konnten in den letzten Tagen sowohl für das Hobbiton als auch für Rhodos wieder dafür sorgen, dass die Futtervorräte aufgestockt werden. Darüber hinaus konnten auch wieder Spenden an unseren Tierarzt vor Ort überwiesen werden, der während unserer Abwesenheit  weiterhin Tiere kastriert, so wie es ihm eben möglich ist.

Alles ist besser als Stillstand und solange sich trotz strenger Ausgangssperren die Möglichkeit ergibt, dass Jemand quasi auf dem Weg zum Einkaufen ein paar Katzen "einsammelt" ;o) sind wir dafür dankbar.

Bleiben Sie gesund und lassen Sie es sich nicht nehmen, auch weiterhin positiv zu denken! Es wird auch wieder schöne Zeiten geben!

 

 

Danke, Efcharisto und Gracias.

Andrea Wegner und das flying cats-Team




Ein Virus stellt die ganze Welt auf den Kopf!

AM 22.03.2020

 

  

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Liebe Mitglieder, Paten und flying cats-Freunde,

aus gegebenem Anlass wollen wir Euch über unsere individuelle Lage informieren. Egal, welchen Namen eine Krise hat, es bedeutet immer enorme Änderungen und Einschränkungen Aller. Steht nun alles still? Ist es überhaupt noch vertretbar in diesen Zeiten, wo sich alles um das Virus dreht und die damit verbundene Angst um die eigene oder die Gesundheit von den Angehörigen oder der Existenzangst wegen der wirtschaftlichen Folgen, sich weiter um den Tierschutz zu kümmern?

Auch wir müssen, wie alle, lernen damit umzugehen. Auch wir haben liebe Menschen, um die wir uns Sorgen machen und auch wir wissen nicht was danach kommt und vor allem wann ein "danach" kommt. Dennoch sind wir der Meinung, dass auch unsere Tierschutzarbeit weitergehen soll und muss.

Wir können zwar nur eingeschränkt arbeiten, was z.B. die Vermittlung betrifft, da keine Tiere ausfliegen können, beschränkt sich die Vermittlung auf die Katzen, die noch in unseren Pflegestellen sind. Auch der Ablauf einer Vermittlung wird gerade erschwert was die Vorbesuche angeht. Für uns steht aber fest, dass wir gerade in Zeiten von Krisen alles tun was wir können, um die Partner vor Ort und somit die Tiere nicht im Stich zu lassen.

Gerade weil wir auf Inseln arbeiten, bedeutet es für uns, dass sie unsere Unterstützung mehr als sonst brauchen damit sie überhaupt überleben! Fehlende Touristen und geschlossene Hotels bedeuten für die Tiere und die Menschen ein weiteres Desaster, neben den anderen Problemen. Wir werden weiterhin, soweit es uns möglich ist, dafür sorgen, dass  die Tiere mit Futter versorgt werden können und hoffen inständig, dass es nicht zu Engpässen kommt, was die Lieferungen zu den Inseln angeht.

 

Unsere jetzige Kastrationsaktion auf Rhodos musste gerade abrupt und vorzeitig beendet werden. Da Aegaen ihre Flüge massiv eingeschränkt hatte, mussten die Helfer leider kurzfristig zurückfliegen. Wir haben darüber auf Facebook berichtet. Damit wir nicht komplett die restlichen Termine absagen mussten, wurden etliche Termine schon vorverlegt und das Team hatte die restlichen Tage länger gearbeitet. Durch das plötzliche Ende haben wir außerdem beschlossen, dass weitere Kastrationen von Katzen bei lokalen Tierärzten mit denen wir zusammenarbeiten, ausgeführt werden können. Bis Heute wurden so im März zusätzliche 72 Katzen kastriert. Die Zahlen unserer kurzen Kastraaktion sind dennoch wieder beeindruckend!

Es wurden 326 Katzen und 49 Hunde in den letzten 12 Tagen kastriert. Ein paar Notfälle haben wir wieder in die Obhut unserer lokalen Tierärztin gegeben. Auch wenn wir noch nicht wissen, wann sie raus können, werden sie dort solange gepflegt und beherbergt wie es nötig ist.

Auf Fuerteventura werden auch weiterhin die Katzen im Hobbiton von Fam. Arenz versorgt und hier gilt das Gleiche für uns, wie auf Rhodos. Sie werden wie gewohnt von uns unterstützt, solange wir dazu in der Lage sind.

Ich bekomme auch gerade immer wieder Anrufe von Menschen die sich um die Hotelkatzen dort sorgen, weil sie sich fragen, wer die denn nun füttert, wenn keine Touristen dort sind. Soweit ich informiert bin, kümmern sich die dort ansässigen Tierschutzvereine auch weiterhin darum. Sicher werden auch sie finanzielle Hilfe brauchen aber ich bin sicher, dass sie sich dort genauso kümmern, wie wir es auf Rhodos tun.

 

Ich hoffe ich konnte ein bischen erklären, wie wir mit der schwierigen Situation umgehen und dass wir nicht in eine Schockstarre verfallen, sondern der Meinung sind, dass es auch noch ein Leben neben oder mit Corona geben muss. Auch unter uns gibt es viele, die in der Pflege arbeiten, oder im Lebensmittelhandel usw. Wir wünschen allen da draußen: bleibt stark, positiv und optimistisch aber vor allem, bleibt gesund!!

 

Wir sagen Danke, an alle die uns weiter dabei helfen, die Tiere trotz dieser erschwerten Lage nicht im Stich zu lassen.

 

 

LG Andrea Wegner 

und das flying cats-Team

 




Die 16. Kastra-Aktion auf Rhodos erfolgreich gestartet!

AM 18.03.2020

 

  

 

Liebe flying cats Community,

ist es wirklich wahr oder träumen wir noch? Wieviel Jahre suchen wir nun schon nach geeigneten Räumlichkeiten um das Kastra-Team endlich unter den dafür notwendigen Bedingungen arbeiten zu lassen?! Ich kann die Gespräche mit den Behörden und die immer wieder versprochenen Bemühungen darum, nicht mehr zählen.

Für die Anfänge vor Jahren im örtlichen Tierheim sind wir sehr dankbar, denn vor 8 Jahren war dies ein großer Schritt in der Tierschutzgeschichte auf der Insel und wir waren stolz und froh die erste genehmigte Aktion dort machen zu dürfen. Der Rest ist Geschichte ...

Im Laufe der Jahre wurden unsere Aktionen länger und größer. Mehr Tiere, mehr Helfer und weniger Platz ... das funktionierte einfach nicht mehr. Von hygienischen Bedingungen möchte ich gar nicht erst anfangen.

Nun hat unsere ständige Suche tatsächlich Früchte getragen. Über unser inzwischen entstandenes Netzwerk und Hilfe aus den eigenen Reihen haben wir letztes Jahr ein Angebot bekommen, wovon wir sofort begeistert waren: Die Besitzerin einer neue Tierklinik, die auf der Insel entstehen soll, hatte uns angeboten, unser Projekt dort fortzuführen. Problem war nur, ob der geplante Umbau über den Winter auch fertig werden würde und alle benötigten Papiere und Genehmigungen auch tatsächlich bis zum Frühjahr unterzeichnet sein würden. An dieser Stelle kürze ich ab, denn selbstverständlich lief nicht alles reibungslos und unsere Nerven fuhren bis zum Schluss Achterbahn. 

Die neue griechische Tierärztin hat extra für uns den ganzen Umbau beschleunigt und zusammen mit ihrer ganzen Familie unglaubliches geleistet, damit wir unser wichtiges Projekt nicht auf Eis legen und somit unterbrechen hätten müssen. Die Klinik wird erst im Frühsommer für den Praxisbetrieb geöffnet, weil noch nicht alles fertig ist, aber wir dürfen jetzt schon mal dort „Probearbeiten“ ;o)

 

Liebe Loukia, wir danken dir und deiner Familie für diese tolle Unterstützung und freuen uns auf eine gute Zusammenarbeit!

 

So verging auch die erste Woche schnell und jetzt liegen die ersten Zahlen und Bilder vor: 105 Katzen, 85 Kater, 14 Hündinnen und 4 Rüden.

Gestern waren Antonia mit OP-Schwester Sabrina im Rhodos-Shelter, um dort die Hunde zu kastrieren, die über den Winter dazu gekommen sind. Daher auch die relativ große Zahl an Hunden. Auch wenn unsere Aktionen jetzt woanders stattfinden, so wollen wir doch auf keinen Fall die Hunde dort im Stich lassen. Wir sind sehr froh, dass wir auch da wieder helfen konnten.

Auch wenn wir nun mit der Coronakrise zu kämpfen haben – wie jeder zur Zeit – werden wir trotzdem alles geben, was möglich ist und weiterhin für die Tiere da sein.

Auch die Vermittlungen müssen wir herunterschrauben, da ja keine Katzen ausfliegen können und wir nur die Tiere vermitteln, die jetzt noch in den Pflegestellen sind – sofern der Ablauf mit Vorbesuch etc. überhaupt noch möglich ist.

Auch wir gehen mit dem ganzen Thema Corona vorsichtig um und wissen, dass wir uns alle momentan einschränken müssen. Dennoch werden wir nicht panisch sondern passen uns den Gegebenheiten an, denn schließlich ist Angst immer ein schlechter Ratgeber und Begleiter in solchen Ausnahmesituationen. Man sollte versuchen sich soweit wie möglich die Normalität zu bewahren.

 

Wenn unsere Mittel reichen, werden wir das Projekt "Winterfutter“, was eigentlich jetzt enden sollte, weiterlaufen lassen. Futter ist nun mal existenziell und wir hoffen, dass die Inseln auch weiterhin ausreichend beliefert werden. 

Nun nutzen wir aber erstmal noch jeden Tag, an dem wir  kastrieren können und freuen uns einfach wie immer über diese großartigen Zahlen!

Ihnen allen ein großes und herzliches Dankeschön für die tolle Unterstützung und Ihr Vertrauen in uns. Passen Sie gut auf sich auf und bleiben gesund!

Hier noch einige Fotos der neuen Praxis, dem glücklichen Team und den (vermutlich weniger glücklichen... ;o) ersten Patienten.

 

LG Andrea Wegner 

und das flying cats-Team

 




Die neuen Kratzbäume sind eingetroffen!

AM 29.02.2020

 

  

 

Am 13.02. hatten wir darüber berichtet, dass wir neue Kratzbäume bestellt haben. Nachdem auch die letzten Katzen von Kastra-Aktion bei der Tierärztin auf Rhodos ausgezogen waren, konnte man deutlich sehen, dass es mit den vorhandenen Kratzbäumen zu Ende ging. Die sahen aus, als wären sie hinter einem Auto angebunden über alle Schotterstraßen der Insel geschliffen worden ... :o)) Irgendwann ist dann auch nichts mehr zu reparieren – nach einigen hundert "Bewohnern", die alle mit Krallen ausgestattet waren, ist auch der stabilste Baum hinüber.

Na jedenfalls, haben wir ja 3 neue bestellt (schließlich werden die auch dringend gebraucht, denn am 03.03. geht‘s ja wieder los!) und die sind nun angekommen. Wir haben gleich mal ein paar Fotos gemacht, denn so werden wir sie wohl nie wieder sehen ... ;o)

 

 




Die nächste Kastrationsaktion steht vor der Tür!

AM 26.02.2020

 

  

 

Liebe Mitglieder, Freunde und Unterstützer,

 

obwohl noch nicht alle Papiere vorliegen, können wir nun aber zu unserer großen Freude mitteilen, dass unsere nächste Kastrationsaktion auf Rhodos stattfinden kann. Sie steht quasi schon vor der Tür, denn am 09.03.20 starten wir schon!

Nein, nicht wie gewohnt im Tierheim, denn wir ziehen um und kastrieren auf der anderen Seite der Insel in einer nagelneuen Tierarztpraxis, die uns von einer lokalen Tierärztin zur Verfügung gestellt wird.

Endlich schluss mit zusätzlichem Stress für die Hunde im Tierheim, die Patienten und Helfer die dem Lärmpegel ausgesetzt sind, genauso wie der fehlende Platz, um bei allen Patienten eine gute Vor- und Nachsorge zu betreiben. Es wird alles neu und ungewohnt, aber wir freuen uns auf die Arbeit und neue Herausforderungen.

Die Helfer stehen fest, unser Kastra-Stamm von Mitgliedern und Freunden kommt wieder zur Unterstützung und natürlich ist unsere Tierärztin Antonia auch wieder am Start. Wir werden bis zum 10.04.20 organisieren, fangen, betreuen, sauber machen, füttern, diskutieren, fröhlich sein, traurig sein bis zur letzten Minute und auch wenn die momentanen Ereignisse auf der Insel Schatten über unsere Arbeit werfen, bleiben wir bei der Wurzel des Problems und lassen uns nicht von unserem Ziel und unserer Überzeugung abbringen ... für ein besseres Leben der Streunerkatzen!

 

Wir würden uns freuen, wenn Sie uns bei beiden Projekten (auch bei der Petition zu den verschwundenen Katzen) unter unsere "Flügel" greift ...! ;o)




Strassenkatzen auf Rhodos verschwinden spurlos ...!

AM 24.02.2020

 

  

 

Das sind wirklich. sehr beunruhigende Nachrichten, die uns da erreicht haben. Der ein oder andere hat es vielleicht schon auf unserer Facebook-Seite gelesen und verfolgt – bestenfalls sogar schon die Petition unterschrieben.

Seit Ende letzten Jahres sind auf Rhodos mehr als 300 (!) – zumeist kastrierte – Katzen spurlos von Futterplätzen verschwunden, die von einheimischen, freiwilligen Helfern und Tierschützern betreut werden. Die Tiere wurden über Jahre gefüttert, kastriert und medizinisch versorgt und hatten endlich gute Aussicht auf ein anständiges, gesundes  Katzenleben. Und dann so etwas! Täglich erreichen uns neue Meldungen über das Verschwinden großer Teile von betreuten Katzenkolonien.

 

Wir als flying cats e. V. und  andere Tierschutzorganisationen die auf Rhodos tätig sind, sind mehr als besorgt über diese Entwicklung. Ein solches systematisches Verschwinden der Katzen hat es auf Rhodos seit Jahren nicht mehr gegeben.

Niemand kann oder will dazu etwas sagen, dass ist auch der Grund für die Petition auf "Change.org", die dafür ins Leben gerufen wurde. Damit fordern wir den zuständigen Bürgermeister, Herrn Antonis Kambourakis auf, das systematische Verschwinden mit Nachdruck zu verfolgen und aufzuklären! Wir hoffen inständig, dass es dazu schon bald eine Erklärung gibt, denn so langsam gehen einem die Phantasien durch, was passiert sein könnte. 

Mittlerweile wurde die Presse mit einbezogen und der Präsident von R.A.W.S. hat schon angekündigt, diese Geschehnisse zur Anzeige zu bringen. Es tut sich also etwas.

 

Also hier die Bitte an Sie: Sollten Sie es noch nicht getan haben, gehen Sie bitte auf den Link und unterschreiben die Petition, mit der etwas Druck auf die zuständigen Stellen auf der Insel ausgeübt werden kann. Gleichzeitig werden Sie dann immer über den neuesten Stand der Entwicklung informiert.

 




Sturmfreie "Bude" bei unserer TÄ auf Rhodos

AM 13.02.2020

 

  

 

Gestern sind die letzten Kitten von der letzten Kastraaktion im November aus der Pflegestation bei unserer Tierärztin auf Rhodos ausgezogen. Endlich mal alle 3 Gehege frei zum gründlichen aufräumen und sauber machen!

 

 

Selbstverständlich wird nach jedem Auszug gründlich desinfiziert aber irgendwann müssen die Kratzmöbel mal getauscht werden. Ein paar hundert Bewohner haben so ihre Spuren hinterlassen ... aber auch Keime und Bakterien lassen sich sicher nie ganz aus den textilen Bezügen entfernen. Nun wollen wir die Chance nutzen und 3 neue Kratzbäume spendieren, bevor die nächsten Notfälle kommen. Diese werden wir bei zooplus Griechenland bestellen, denn so werden sie direkt nach Rhodos geschickt und die Versandkosten entfallen. 

 

Unten können Sie die neuen Kratzmöbel anschauen. Die Kosten für die 3 zusammen betragen 187,- € – wer helfen möchte die Kosten zu begleichen ...

 

Wir freuen uns natürlich über jede Unterstützung. DANKE!

 




Außergewöhnliche Dinge erfordern außergewöhnliche Maßnahmen ...

AM 29.12.2019

 

  

 

Liebe flying cats-Freunde,


Irgendwas ist ja immer... und während sich die meisten Menschen auf Weihnachten und den Jahreswechsel vorbereiten, mit putzen, kochen, einkaufen etc.,  gab es bei den flying cats mal wieder ganz andere weltliche Dinge zu erledigen.

 

Durch eine Tierschutzfreundin erfuhren wir, dass ein Lager von einem Tierbedarfhandel geräumt werden soll und sie palettenweise Katzenstreu, Katzensnacks, Katzenklappen an uns spenden würden wenn wir es schaffen, die Sachen noch vor Weihnachten abzuholen...

Na ja, das Angebot war super und die besagte Tierschutzfreundin organisiert im Frühjahr einen Transport nach Fuerteventura mit einem Container voll Boxen und Hundesachen und wir könnten die 3 Tonnen Katzenstreu mit verladen und ins Hobbiton schicken, was für Fam. Arenz eine Riesenersparnis bedeuten würde.

Da war nur ein kleiner Haken... wohin mit den ganzen Spenden bis dahin? Aber Dank unseres Mitglieds Claudia wurde eine Lagermöglichkeit innerhalb eines Tages gefunden und wie das ganze Zeug von A nach B kommt?

Na da war unser Mitglied Harald sofort zur Stelle und organisierte einen geeigneten LKW und zusammen mit einem unserer Adoptanten wurde die Abholung in die Tat umgesetzt.

Natürlich kamen noch ein paar Verkehrshindernisse und Umwege dazwischen und so waren sie von morgens bis abends am 23.12. unterwegs, bis es vollbracht war.

 

Das nennen wir mal einen "weihnachtlichen Gedanken"!

Vielen Dank ihr Lieben für euren fleißigen Einsatz für die flying cats!!

 




"Kastra-Marathon" wieder mal erfolgreich beendet!

AM 03.12.2019

 

  

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Liebe Leute die uns die letzten Wochen begleitet, unterstützt und die Daumen gedrückt haben. Wieder einmal kann ich euch ein unglaubliches Ergebnis mitteilen. Nach geplanten 25 Arbeitstagen hat unsere Antonia trotz geschundenen Händen, Rücken und Füßen, nochmal 2 Tage für "ein paar extra Kastras" drangehängt, die noch in der Pipeline gewartet hatten und nicht aufgeschoben werden sollten.

 

Somit nun hier die Endzahlen:

 

1073 Kastrationen wurden in 27 Tagen geleistet, plus etliche andere Op's die sich einfach nicht vermeiden lassen, wenn man die Tiere schon mal in Narkose auf dem Tisch hat. Aufgeteilt sieht es dann so aus: 583 Kätzinnen, 371 Kater, 64 Hündinnen, 55 Rüden.

 

 

Die Materialkosten dieser Aktion belaufen sich auf 11.600 €. Jeden Cent davon, den Sie alle zuvor und auch während der Aktion gespendet haben, haben wir sehr gerne dafür ausgegeben. Es gab von vielen die teilgenommen haben, dankbares Feedback über die tolle Arbeit und wie gut es den Tieren nach der OP gegangen ist. Was gibt es schöneres als zu wissen, dass dieses Geld tausendfach Leben verbessert und Leben gerettet hat?! Es ist soviel mehr wert, als es in noch mehr Konsum zu investieren, in Dinge die man gar nicht braucht oder die man schon zu Hauf zuhause hat. Zu wissen, dass man damit etwas sehr sinnvolles getan hat erfüllt einen doch mit Freude. Wir denken, da geht es Ihnen auch nicht anders als uns.

Wir, das flying cats-Team sind stolz wie Bolle, wenn wir sehen und erleben dürfen, wie das große Rad sich weiterdreht und wie wieder alle zusammengearbeitet haben. Dort vor Ort mit allen einheimischen Helfern, hier in Deutschland an den PC's von wo alles organisiert und gemanaged wird.

Kurz gesagt ... Danke an alle, die es wieder möglich gemacht haben, organisiert, koordiniert und effektiv zu arbeiten.

Dann sagen wir mal hoffnungsvoll, mit Ihrer Hilfe: Bis zum nächsten Mal! :o)

 

 

Ihnen allen eine schöne Adventszeit

wünscht das flying cats-Team