April, April der macht was er will ...

AM  25.05.2021

 

 

Liebe Freunde, Mitglieder und sonstige Follower,

 

Glaubten wir vor kurzem noch, dass wir mal durchatmen können, weil wir es geschafft hatten, mit viel Kosten und Aufwand endlich alle unsere Notfellchen auszufliegen und mit unseren lokalen Partner-Tierärzten so fleißig die ganze Zeit weiter zu kastrieren, hatten wir die Rechnung ohne Mutter Natur gemacht ...

So kamen quasi über Nacht gleich 9 lauthals protestierende, hungrige Fellchen in die Obhut unserer Tierschutzfreunde. Erst vor ein paar Wochen, lagen 3 neugeborene Kitten an einer der betreuten Futterplätze, für die man leider nichts mehr tun konnte, außer sie in „die Welle“ zu schicken, weil sie einfach schon zu lange dort lagen.

Vor 4 Tagen wollte unsere Corinna nun an einem anderen Futterplatz Katzen einfangen und zum Kastrieren bringen, doch sie wurde von 4 hungrigen, ausgesetzten Kitten empfangen, die ca. 2 Wochen alt sind. Gestern fand sie nochmal 3, allerdings neugeborene, natürlich kaum lebensfähig. (Noch keine Fotos) Bei der Tierärztin angekommen, berichtete diese, dass sie ebenfalls 2 ca. 2 Wochen alte Kitten gefunden habe.

 

Was soll ich sagen…? Der Plan ist nun ihnen die Lebenschance zu geben, ohne Gewähr ob das gelingt und mit dem Wissen, es werden lange anstrengende Monate werden.

Die Chance von Kitten in dem Alter ohne Mutter zu überleben ist 50/50 egal wieviel Mühe man sich gibt und der Aufwand, sie alle paar Stunden zu füttern, eine Herausforderung wird. 

Da alle aber bisher gesund und lebenswillig sind, ist dies die einzige Option. Wir werden sehen, wie sie sich entwickeln und drücken von hier alle Daumen, dass die ganze Arbeit und Mühe belohnt wird. Unsere Tierschutzpartner haben nun den ganzen Kindergarten Zuhause und geben ihr Bestes, denn in der Praxis wären sie die ganze Nacht ohne Fütterung und das schaffen sie noch nicht. 

 

Wir können nur hoffen, dass dies nun nicht jede Woche passiert, denn wir haben keine Kapazitäten für solche Fälle und wer könnte bei solchen Plüschbomben schon hart bleiben.

Danke, lieber April, wir hätten dann jetzt genug Babys und das gilt auch für Mai, Juni , Juli …

 

Die Vorteile einer solchen Aktion sind ein weiterer Schritt zu einer noch besseren Zusammenarbeit mit den lokalen Tierärzten und wenn es funktioniert, eine weitere Entlastung unserer Partner Tierschutzvereine vor Ort. Denn selbst wenn wir nur 20% der Besitzer erreichen, die unser Angebot gern nutzen möchten, sind das eine Menge weniger Welpen, die sie sonst aufnehmen, versorgen und vermitteln müssten.

 

Gerade heute bekam ich ein Video von einer lokalen Tierschützerin zugeschickt. Innerhalb von 3 Tagen wurden 7 ca. 5 Wochen alte Welpen an der betreuten Katzenfutterstelle und an einer Mülltonne entsorgt. Alle sind sehr freundlich und offensichtlich an Menschen gewöhnt, was darauf hinweist, dass sie in einem Zuhause geboren wurden. Hier kommen wir zu spät, was natürlich nicht heißen soll, dass die Kleinen das Leben nicht verdient hätten! Sie können ja nichts dafür. Aber wir hoffen mit unserem neuen Projekt etwas dazu beitragen zu können, dass die Welpenflut langfristig weniger wird.

 

 

Andrea Wegner

und das flying cats-Team



flying cats auf dem "next Level" der Kastrationen

AM 23.04.2021

 

 

Liebe Freunde, Mitglieder und sonstige Follower,

 

Sie wissen längst, dass für uns der Tierschutz nicht auf Katzen reduziert ist. Das wir versuchen immer da zu helfen wo es nötig ist, ist auch bekannt. Ja, wir sind ein Verein der Katzen vermittelt und keine Hunde, aber wir kastrieren seit Beginn unserer Kastrationsaktionen auch Hunde, anfangs sogar mehr als Katzen, da die zu Beginn der Aktionen leichter zu bekommen waren, als Katzen. Dies hat sich natürlich längst geändert und Katzen stehen in den letzten Jahren während der Aktionen im Vordergrund, was auch gut und richtig ist, denn die Population ist eben immens hoch und sie sind überall verteilt.

 

Die vielen ungewollten Hundewelpen, die die lokalen Vereine jedes Jahr aufnehmen müssen neben den ausgesetzten unkastrierten erwachsenen Hunden ist uns allerdings nicht egal! Mittlerweile sind die meisten "entsorgten" Welpen tatsächlich offensichtlich das Ergebnis unkastrierter Tiere aus Privathaltung. Dies sieht man schon allein an der Rasse. Nun sind uns aber rechtlich die Hände gebunden, was die Kastrationen von Privat-Tieren angeht. Somit müssen wir rigoros Leute abweisen, die gern ihren Hund bei uns kastrieren lassen würden, aber nicht in der Lage sind, bei lokalen Tierärzten den regulären Preis zu bezahlen.

 

Diese Situation war immer sehr unbefriedigend und schon länger war ich auf der Suche nach einer rechtskonformen Lösung, aber erstens fehlten die Mittel und zweitens fiel mir einfach nicht ein, wie wir da helfen könnten. Unser Partnerverein "Arche Noah Kreta" hatte da aber die passende Lösung schon gefunden und da ich diese Idee genial fand, überlegte ich mir, ob wir das als kleiner Verein nicht auch umsetzen könnten.

 

Da wir mittlerweile einen guten Stand auf der Insel Rhodos haben, lag es einfach nah es auszuprobieren. Der Plan ist, private Hundehalter mit einem Zuschuss zu unterstützen, wenn sie bei ihrem lokalen Tierarzt ihr Tier kastrieren lassen. Durch eine größere Spende eines befreundeten Tierschutzvereins, können wir diesen Plan nun umsetzen. Wir werden vorerst mit ein paar lokalen Tierärzten auf der Insel in dieser Weise zusammenarbeiten. Mit einem Plakat (siehe li.) welches gut sichtbar in deren Praxen aushängt, werden seine Kunden auf die Aktion aufmerksam gemacht.

 

Die Leute können sich unter einer griechischen Telefonnr. ihren Gutscheincode von uns holen. Mit diesem machen sie einen Kastrationstermin bei ihrem Tierarzt. Dieser gibt uns anschließend den Code (welchen es natürlich nur einmalig gibt) bekannt und rechnet mit seinem Kunden seinen Preis, minus den Rabatt von uns, ab. So hat dieser keinen Verlust und der Hundebesitzer freut sich über einen Preisnachlass.

Nun könnte man meinen, "ach das wird doch nicht viel bringen, die Besitzer müssen ja trotzdem noch eine grössere Summe bezahlen und bekommen es nicht gratis...". So dachte ich anfangs, als ich von der Idee erfuhr. Aber es wurden innerhalb von ca. zwei Monaten rund 400 Gutscheine auf Kreta von der Arche eingelöst! Das hat mich überzeugt, dass wir es zumindest auf Rhodos auch versuchen sollten. Derzeit informieren wir einige Partnertierärzte darüber, verteilen die Poster und sobald alles geregelt ist, starten wir dieses neue Projekt.

 

Die Vorteile einer solchen Aktion sind ein weiterer Schritt zu einer noch besseren Zusammenarbeit mit den lokalen Tierärzten und wenn es funktioniert, eine weitere Entlastung unserer Partner Tierschutzvereine vor Ort. Denn selbst wenn wir nur 20% der Besitzer erreichen, die unser Angebot gern nutzen möchten, sind das eine Menge weniger Welpen, die sie sonst aufnehmen, versorgen und vermitteln müssten.

 

Gerade heute bekam ich ein Video von einer lokalen Tierschützerin zugeschickt. Innerhalb von 3 Tagen wurden 7 ca. 5 Wochen alte Welpen an der betreuten Katzenfutterstelle und an einer Mülltonne entsorgt. Alle sind sehr freundlich und offensichtlich an Menschen gewöhnt, was darauf hinweist, dass sie in einem Zuhause geboren wurden. Hier kommen wir zu spät, aber wir hoffen mit unserem neuen Projekt etwas dazu beizutragen, dass die Welpenflut langfristig weniger wird.

 

 

Andrea Wegner

und das flying cats-Team



Kastra-Zahlen der lokalen Partner-TÄ auf Rhodos

AM 23.04.2021

 

 

Die Zahlen aus dem Monat März sind Grund für gute Laune! Mit jeder einzelnen kastrierten Katze und jedem Kater werden unendlich viele Geburten verhindert. Es wären Nachkommen, die von vornherein schlechte bis garkeine Chancen zum Überleben gehabt hätten. In dieser Zeit, wo ja quasi alles still gelegt ist, sind wir froh über jede Hilfe vor Ort, denn die Katzen interessiert Corona nur wenig und sie geben sich recht viel Mühe, dass uns die Arbeit nie ausgeht ... ;o)

 

Kätzinnen = 135

Kater = 75

 

und dazu noch weitere OP's und andere Behandlungen, wie:

1 Euthanasie, 4 Zahn-OP's,  1 Schwanzamputationen, 1 Abszess

 

 

Andrea Wegner

und das flying cats-Team



Kastra-Zahlen der lokalen Partner-TÄ auf Rhodos

AM 20.03.2021

 

 

Auch das Ergebnis aus dem Monat Februar ist beachtlich – denn zum einen ist es nur ein TA und zum anderen hat dieser ja auch noch eine ganz normale Praxis mit Sprechstunden ...

 

Kätzinnen – 148

Kater – 94

 

und dazu noch weitere OP's und andere Behandlungen, wie:

2 Euthanasien, 7 Zahn-OP's,  3 Schwanzamputationen, 1 Durchbruch in der Bauchhöhle

 

 

Andrea Wegner

und das flying cats-Team



Das Kätzchen von Rhodos

AM 02.03.2021

 

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... ist eine Geschichte, die so oder ähnlich von vielen Touristen erlebt wird. Man kann sehr gut nachvollziehen, dass diese Hilflosigkeit dem ein oder anderen auch mal den Urlaub verdirbt. 

Immer wieder fragt man sich, warum wir Menschen das einfach nicht in den Griff kriegen, wir können doch sonst auch alles ;o) Aber was den Tierschutz angeht, scheitern wir kläglich – und das auf der ganzen Welt – obwohl das eigentlich völlig selbstverständlich sein sollte.

 

Raimond Ray Strauß berichtet über seine ganz eigenen Erfahrungen auf der Insel und wie auch er feststellen muss, kann es passieren, dass ein winziges Kätzchen, welches gerade mal auf die Handfläche passt und dem man eigentlich nur kurz begegnet ist, sich direkt im Herzen breit macht und einen nie mehr loslässt. 

 

Einfach auf den Button klicken und die Geschichte herunterladen!

 

 

PS: Aus gegebenem Anlass weisen wir darauf hin, dass unten auf der Seite ein "Leitfaden für Urlauber" zum download bereit steht!

 



Das Leben kann ein Arschloch sein ...

AM 02.03.2021

 

 

Es tut weh, es fühlt sich so falsch an, es ist ungerecht und es macht einen hilflos... man hat alles getan und es gab diese Zeit wo man dachte, nun ist er über den Berg und alles kämpfen hat sich gelohnt aber dann kommt es wie eine Abrissbirne auf einen zu und man kann nichts dagegen tun!

 

Harry, du warst ein Kämpfer und Du hattest die beste Pflege und du hattest 4 wundervolle Monate mit Spaß und Freunden. Ich denke, du hast es genossen aber nun hatte jemand andere Pläne für dich, als wir sie hatten.

Bald hättest du mit deinen beiden kleinen Kumpels in ein tolles Zuhause ziehen sollen aber nun bist du in der Welle verschwunden. Es hat nicht sollen sein und wieder einmal müssen wir feststellen, dass man nicht immer gewinnen kann. Du lerntest zu laufen, du lerntest wie man spielt und wurdest ein kräftiger, kleiner Kerl in den letzten Monaten. Dass du blind warst konnte man nicht mehr merken, weil du damit super umgehen konntest.

 

Aber irgendetwas was wir nicht wissen, muss in deinem kleinen Kopf gewesen sein.

Es ging schnell... nur 3 Tage in denen deine Anfälle immer schlimmer wurden. Diesen Kampf konntest du dann nicht mehr gewinnen aber deine dir bekannten Menschen waren da und haben es dir (hoffentlich) erleichtert.

Nun haben wir dich gehen lassen und wissen, dass jeder Tag den du leben durftest ein toller Tag für dich war und das wir jedem deiner Kumpels immer wieder diese Chance geben werden, wenn sie den Weg zu uns finden.

 

Machs gut kleiner Harry, du warst ein besonderer Kater.



Kastra-Zahlen der lokalen Partner-TÄ auf Rhodos

AM 01.03.2021

 

 

Diese Zahlen vom Monat Januar können sich durchaus sehen lassen! Immerhin geht es hier um einen einzigen Tierarzt ...

 

Kätzinnen – 141

Kater – 103

 

und dazu noch weitere OP's und andere Behandlungen, wie:

4x Euthanasie, 3 Augen OP's, 8 Zahn OP's,  1 Schwanzamputatio, 1 Amputation Bein

 

 

Andrea Wegner

und das flying cats-Team



Spende als rettender Anker für das Hobbiton

AM 06.02.2021

 

 

"Das Geld kam genau zur richtigen Zeit, wegen Rechnungen von Tierklinik und Zooplus.  Bitte meinen Dank ausrichten an diejenigen, die hierfür gespendet haben!"

Fam. Arenz

 

Das war die Antwort von Werner aus dem Hobbiton auf meine gute Nachricht: Im Dezember war dank mehrerer toller Spender unseres Vereinsmitglieder – aber auch außerhalb des Vereins – eine wahnsinnige Summe von 3000,- € zusammen gekommen, die allein für das Hobbiton bestimmt war!

Nun hat Werner uns einige Bilder zukommen lassen. Aufgrund der mehr als schwierigen  Corona-Situation konnte ja nun seit langer Zeit niemand mehr von uns dort hinfliegen. Es konnten auch nur sehr wenige Katzen ausfliegen und somit ist die Lage natürlich nicht besonders gut. Dennoch können wir dankbar sein, dass alle pelzigen Hobbits wenigstens in Sicherheit sind und gut versorgt werden.

 

Auch ein paar neue Notfälle mussten aufgenommen werden, wie z. B. ein Unglücksrabe, der einen sehr schweren Bruch seines Hinterbeins sowie andere Verletzungen erlitten hat – vermutlich durch einen Unfall. Er muss nun also als nächstes in die Klinik zur Operation ...

 

Sie sehen also, liebe Spender, es hört einfach nie auf und wir werden einfach immer wieder Ihre Hilfe brauchen, um dann wiederum den Fellnasen helfen zu können.

 

Im Namen von Fam. Arenz und den "Hobbits", richte ich hiermit ein "HERZLICHES DANKESCHÖN!" aus. 

 

 

 

Andrea Wegner

und das flying cats-Team



Es ist mal wieder geschafft!

AM 20.12.2020

 

 

Unsere zweite Kastraaktion in Coronazeiten ist beendet. Nachdem wir im März schon nach wenigen Tagen alles abrupt beenden mussten, hatten wir dieses Mal mehr Glück.

Ein erneuter Lockdown in Griechenland kam erst nach 22 Arbeitstagen. Somit war das meiste geschafft und dieses Mal haben uns die Einschränkungen nicht kalt erwischt. Auch wenn wir wieder Pläne ändern mussten und nicht wie geplant alle Helfer bis zum Ende bleiben konnten, wird es keinen plötzlichen Abbruch geben, denn  Antonia wird alle Termine noch abarbeiten, die schon vorher vereinbart waren.

 

Selbst ein Lockdown kann Antonia nicht aufhalten und so wird sie die restlichen Tage mit der griechischen Helferin Dimitra und einigen unserer einheimischen Helfer und Freunde nutzen. 

 

Die Zahlen der letzten 25 Arbeitstage bis Dato belaufen sich auf 622 Katzen, 475 Kater, 39 Hündinnen, 25 Rüden. Insgesamt sind das 1.161 Tiere! 

Stand 12.11.20

 

Die letzten Tage kommen dann später noch dazu. Von den nebenbei geleisteten Operationen, bei denen auch die lokalen Tierärzte geholfen haben, (Augen-OP, Zahnbehandlungen, Verletzungen, Tumore etc.) will ich gar nicht schreiben, denn das sind dieses Mal besonders viele!

Ich glaube, es bedarf keiner weiteren Ausführung, was wieder geleistet wurde und wir sind mehr als glücklich über dieses unglaubliche Ergebnis.

Wenn unsere Finanzen es zulassen, werden wir auch für den Rest des Jahres weiterhin mit dem lokalen Kollegen kastrieren. Diese Zusammenarbeit festigt unseren Stand, sie ermöglicht die Kastration außerhalb unserer Marathoneinsätze und wir können monatlich bis zu weiteren 100 (durchschnittlich) Kastrationen verzeichnen. 

 

2020 konnten wir also insgesamt rund 3.300 Tiere unfruchtbar machen. Über die Zahl der Nicht-geborenen schweige ich absichtlich. Das können Sie selbst nachrechnen, denn dann bin ich mir sicher, dass Sie genauso mitfiebern, wie wir alle. Wir sind noch lange nicht fertig, brauchen gerade jetzt Ihre Unterstützung, weil wir wissen, dass es einen nachhaltigeren Tierschutz nicht geben kann!

 

Ob mit Lockdown oder ohne, ob davor, dazwischen oder danach, keiner von uns gibt nicht eher auf, bis wir die Insel unter Kontrolle haben. Noch gibt es Hotspots, an denen viele Tiere leben, die wir noch kastrieren müssen. Aber es gibt endlos viele Stellen, an denen das Leben lebenswert ist und nicht Jahr für Jahr sinnlos vernichtet wird.

 

Danke an alle, die uns bei diesem Großeinsatz wie immer unter die "Flügel" gegriffen haben!



Liebe Mitglieder und flying cats-Freunde

AM 21.11.2020

 

 

 

... es wird Zeit für einen kleinen Rückblick auf dieses verrückte Jahr 2020. Jetzt ist die Zeit alle Zahlen zu addieren, alle Schwierigkeiten, Unwegsamkeiten, Probleme, Trauer aber auch Erfolge und Freude revue passieren zu lassen.

 

Während wir im Frühjahr noch dachten, dass dieses Jahr im Zeichen von Corona einen herben Rückschritt unserer Arbeit sein würde, müssen wir nun feststellen, dass es das Jahr wurde, wo wir sogar Fortschritte gemacht haben.

Das ganze Jahr waren wir mehr oder weniger damit beschäftigt irgendetwas zu planen, wieder zu verwerfen, neu zu planen und wieder umzuwerfen.

 

Das zehrt an den Nerven und ist eigentlich nicht wirklich effektiv, aber wenn ich mir jetzt ansehen kann, dass wir trotz ständig gestrichener Flüge doch noch insgesamt 116 Katzen ausfliegen konnten, die bis auf sehr wenige alle ein schönes Zuhause gefunden haben, ist das echt beachtlich, zumal die Flugsaison sehr kurz war.

 

Durch die Zusammenarbeit mit einem örtlichen Tierarzt auf Rhodos, der nun das ganze Jahr für uns kastriert und unsere 2 Aktionen (im März durch Corona nach 10 Tagen abgebrochen) haben wir in diesem Coronajahr 2020 weit über 3000 !!! Tiere kastrieren lassen können.

Wir haben viele Notfälle bei unseren lokalen Partnertierärzten und Tierschutzpartnern auf Rhodos gesund pflegen lassen können, konnten notwendige, lebensrettende Operationen durchführen lassen und den minikleinen und hilflosen Kitten gute Pflege zukommen lassen.

Und das alles während im Hintergrund ein Virus die ganze Welt lahmgelegt hat. Wir sind tatsächlich mega stolz darüber, was wir dieses Jahr erreicht haben und der ganze Stress und Nervenkrieg den sowas mit sich bringt, hat sich gelohnt.

 

Nun kommen wir zu der Frage, wie wir das denn überhaupt finanziell schaffen konnten. Es stand immer wieder mal auf der Kippe, ob wir eine weitere Aktion schaffen würden, geschweige denn die weiteren Kosten zu stemmen, aber dies ist all unseren Mitgliedern, Freunden und sonstigen Spendern da draußen zu verdanken, denn wir können uns noch viel abrackern, ohne Geld kann man all'  das nicht verwirklichen!

 

Wir wissen genau, wie schwer es für viele momentan ist, die plötzlich weniger Geld zur Verfügung haben und sich vielleicht das Leben plötzlich total verändert hat.

Um so mehr möchte ich mich im Namen all'  unserer Schützlinge und unserem gesamten Team bei Ihnen allen ganz herzlich bedanken und sagen, ohne jeden einzelnen von Ihnen wäre so ein verrücktes Jahr niemals so ein Erfolg geworden!

 

Im Anhang sehen Sie ein paar unserer Notfälle, die es leider bisher nicht geschafft haben auszufliegen, durch den erneuten Lockdown. Aber auch für sie ist gesorgt, bis es irgendwann endlich heißt ... auf in ein neues, besseres Leben.

Wir sind sicher, es lohnt sich, auf sie zu warten und auch sie werden ihre Familien finden.

 

Wir wünschen allen eine schöne Weihnachtszeit und trotz vieler Einschränkungen etwas Spaß und Freude mit Ihren lieben 4- und 2- Beinern.

 

 

Andrea Wegner

und das flying cats-Team