konstantina

weiblich, 6 monate

 PFLEGESTELLE

Rhodos


Dezember 2022 - Konstantina, die besondere Katze

Mein Name ist Konstantina, die Standhafte. Diesen Namen bekam ich von meinen Lebensrettern und ich finde, er passt zu mir.

Bevor ich diesen Namen bekam, musste ich mich auf den Strassen von Griechenland durchschlagen. Ich war jung....gerade erst 4 Monate, als ich auf der Strasse einen schlimmen Unfall hatte mit einem dieser grossen lauten Metallhäusern, indem die Menschen meistens rasend unterwegs sind.

Zu jung um zu wissen wie stark diese Dinger sind. Ich wurde so schwer verletzt, dass ich mich nur noch in die Gosse schleppen konnte, mitten in der Stadt.

Da lag ich lange ohne Futter und Wasser und ich schlief und wurde wieder wach und sah viele Menschen vorübergehen, wie lange weiss ich nicht mehr, bis endlich einer dieser Menschen sich zu mir herabbeugte und mich aufhob.

Ich hatte keine Kraft zu protestieren mehr, aber ich merkte auch, dass dieser Zweibeiner mir nichts schlimmes antun wollte.

Sie brachte mich zu einem Tierarzt, zumindest hörte ich sie das sagen. Der Tierarzt, offensichtlich ein Mensch der Tieren wie mir hilft... sah mich mitleidig an machte so ein komisches Foto von meinen Knochen und hatte wenig Hoffnung.

Er sagte, die Wunde sei extrem schlimm und es hatte sich bereits Ungeziefer eingenistet und er verstehe nicht, woher ich noch die Kraft hätte zu leben.

Ich wurde mit allem nötigen erstmal versorgt und er sagte, am nächsten Tag würde ich zu einer Kollegin gebracht, weil er leider zu einer Tagung müsse.....Natürlich verstand ich nicht alles, aber ich gebe das mal so wieder......von Operation sprach er auch noch zu der Frau die mich gebracht hatte und die ständig weinte, obwohl ich ihr dauernd sagte, dass ich ganz stark wäre und alles gut wird......was sie wiederum nicht verstand.

Dann fiel ich wieder in einen tiefen Schlaf, nachdem ich an so einen Schlauch gehängt wurde. Ich überlebte die Nacht, was offensichtlich alle dort in der Praxis überraschte. Ich fragte mich warum? " Halloooo sagte ich leise, ich bin doch stark und ihr habt mir schon die Schmerzen genommen, natürlich lebe ich noch." Zur Unterstreichung meiner Worte schnurrte ich auch noch. Das kennen die Zweibeiner und freuen sich dann immer ;) Damit hatte ich draussen auf den Strassen gute Erfahrungen gemacht. Dann gaben sie mir Futter.

Dann wurde ich abgeholt und zu der anderen Tierärztin gebracht, die mit einem ganzen Team bereit stand. Als sie mich aus der Box holten und ansahen, war da wieder dieser Blick, den ich ja nun schon kannte. Eine Mischung aus erstaunt,  mitleidig, liebevoll, zweifelnd und.....besonders von der Ärztin, Tatendrang.

"Maaan , was ist denn mit Euch? Ich schaffe das schon wenn ihr mir helft" maunzte ich nun wieder.

Und dann wenige Minuten später schief ich sowas von fest wie ich es noch nie vorher erlebt hatte. Als ich wieder wach wurde, lag ich auf einer warmen Decke und mir war irgendwie voll schwindelig, aber sonst ging es mir gut.

Ich ersprare Euch hier mal zu beschreiben wie ich aussah, aber wenig später hörte ich die Zweibeiner sagen. " Die OP hat sie erstmal gut überstanden, allerdings musste ich ausser dem Bein auch noch sehr viel vom Schwanz amputieren. Ausserdem blieb kaum Haut zum vernähen, weil die "Maden" schon ganze Arbeit geleistet hatten und diese Tatsache mache ihr grosse Sorgen. Die nächste Nacht wäre auch wieder kritisch. " Dazu wieder dieser Blick....ihr wisst schon.

Ich schwieg dazu erstmal. Spät Abends wurde ich von der Ärztin und ihrer Helferin mit in ihr Zuhause genommen.

Mir war sehr kalt, ich brauchte all paar Stunden eine neue Wärmflasche und bekam so ein rotes Licht von oben, was soooo schöööön war.

Ich schlief wieder sehr viel und Tadaaa, überlebte auch diese kritische Nacht. Von nun an änderten sich tatsächlich die Blicke. Zurück in der Kastrationsklinik wo meine nette Ärztin arbeiten musste, zeigte ich allen, dass ich viel Hunger hatte und sogar ganz allein auf eine kleine Kiste mit Streu gehen konnte um meine " Geschäfte " ordentlich zu verrichten. Für mich auch etwas Neues, aber dass sich die Zweibeiner dermassen darüber freuten, dass ich das machte war schon echt strange.

Von jetzt an nannten sie mich dann Konstantina, die Standhafte. Endlich hatten sie erkannt, wie stark ich bin.

Ich erholte mich täglich mehr, bekam immer eine leckere Paste mit der ich kleine runde Dinger schlucken musste und zeigte allen mit all meiner Kraft, wie sehr ich das Leben wollte. Ich hatte schliesslich immernoch ein Bein mehr als sie und damit kann ich lernen umzugehen und mein Schwanz war nun eben nur noch ein Stummelschwänzchen, Na und ?

Nach einiger Zeit sagte meine nette Ärztin aber, dass sie leider nochmal operieren muss, weil es noch Haut gab, die entfernt werden musste, weil sie nicht mehr durchblutet wurde.

War mir egal, ich verstand nur Bahnhof, aber gesagt, getan und von da an heilt meine Haut sehr gut. Meine Wunden wachsen zu und langsam wächst mein Fell wieder. 

Ich bin gewachsen werde immernoch gut gepflegt und bin nun bald bereit für den nächsten Schritt. Ich hatte ja lange Zeit um über mein zukünftiges Leben nachzudenken.

Also eins war klar, ich wusste nun wie schön es ist, täglich Futter, Liebe und Aufmerksamkeit zu bekommen. Von diesen gefährlichen Strassen, hatte ich genug. Mein Leben stelle ich mir so vor.

Ich möchte eine Familie haben, die mich lieb hat und erkennt, dass ich kein Mitleid brauche denn, ich bin.....ihr wisst schon, sehr stark.

Ich bin jetzt etwa 6 Monate alt, gehe nach wie vor auf meine Klokiste, kann laufen und spiele gern mit kleinen Fellmäusen. Ich schmuse auch gern und mag es, wenn ich gekrault werde.

Klettern kann ich nicht so richtig und ich springe auch nicht auf höhere Flächen, aber wer weiß, wie ich mich noch entwickele.

Soviele Menschen waren an meiner Rettung beteiligt, haben alles mögliche getan, damit ich leben darf, haben Geld gesammelt um alle meine Rechnungen zu bezahlen. Nun seid Ihr dran.

Ich bin bereit für Euch da draussen und könnte in ca. 4 Wochen in eine Flugmaschine steigen, die mich zu Euch bringt. Seid ihr auf der Suche nach einer besonderen Katze ? Dann meldet Euch bei meinen Leuten. Die können Euch noch mehr über mich erzählen. Ich, Konstantina die Starke weiß, dass irgendwo da draussen meine Zweibeiner warten. 

Frohe Weihnachten wünscht

Eure Konstantina  

 

Kontakt: ANDREA WEGNER

Tel.: 0 51 37 / 7 90 99 

E-Mail: andreawegner@online.de



charly

männlich, 1,5-2 jahre

 PFLEGESTELLE

Rhodos


August 2022 – Den Kampf gegen ein Auto oder Moped kann man als Stassenkatze nicht gewinnen.

Diese Erfahrung musste auch Charly machen.

Er wurde angefahren und war bewegungslos, paralysiert, man befürchtete gelähmt.

Zu seinem Glück brachte man ihn zum Tierarzt, der Entwarnung geben konnte.

Charly stand unter Schock und hatte nichts gebrochen. Seine Nerven waren betroffen und das lähmte ihn.

Aber nur vorübergehend. Lange Boxenruhe musste Charly bei einer Tierschützerin einhalten.

Danach konnte er langsam seine Muskeln wieder aufbauen beim Bewegen in einem Raum.

Jetzt nach 3 Monaten geht es Charly wieder richtig gut.

Das einzige Problem, das er noch hat, ist, dass er nicht mehr so sicher ist beim Rennen.

Das bedeutet: Charly kann draussen nicht mehr leben, da er nicht mehr so schnell und wendig ist, wenn andere Katzen ihn jagen oder eben wieder ein Auto kommt.

Darum suchen wir nun für ihn eine Familie. Charly hat gezeigt, dass er nicht zwingend Freigang braucht.

Eine Terrasse oder Garten, wo keine grossen Gefahren lauern, wären natürlich schön, aber er wäre auch mit gesichertem Balkon zufrieden.

Charly ist ca. 1,5-2 Jahre , sozial mit Artgenossen und Hunden und verschmust und freundlich mit Menschen.

Er ist kastriert, geimpft und gesund.

Derzeit ist er in einem Gehege auf Rhodos untergebracht.

Das würden wir gern ändern.

 

Kontakt: ANDREA WEGNER

Tel.: 0 51 37 / 7 90 99 

E-Mail: andreawegner@online.de



mavis und marlow

männlich und weiblich,
1 jahr

 PFLEGESTELLE

Rhodos


März 2022 – Diese beiden Lakritzschnecken Mavis und Marlow teilen ihr Schicksal.

Beiden mussten die Augen entfernt werden, da sie nicht mehr zu retten waren.

Das liegt schon einige Monate zurück und die beiden haben absolut kein Problem damit, nicht sehen zu können.

Katzen die ihr Augenlicht so früh verlieren, verhalten sich wie sehende Katzen, denn ihre anderen Sinne, wie das Gehör und die Tasthaare und ihre Pfotensensoren.

Mavis ist das Mädchen und Marlow der Bruder.

Da sie so ein tolles Team sind, möchten wir sie nicht trennen.

Derzeit leben sie noch auf Rhodos, können aber zeitnah ausfliegen.

Beide sind gesund, kastriert, geimpft und gechipt.

Wer dieses hübsche Team zu sich holen möchte, der melde sich bitte.

Die beiden sind sozial, verschmust und freundlich.

Sie hätten gern einen gesicherten Balkon und werden gegen Vertrag und Gebühr vermittelt.

 

 

Kontakt: ANDREA WEGNER

Tel.: 0 51 37 / 7 90 99 

E-Mail: andreawegner@online.de