Katzenpsychologie, Verhaltensberatung oder Verhaltens-Therapie für Katzen...

...und das sind immer noch nicht alle Begriffe. Es ist wohl von allem etwas was ich mache aber am bekanntesten ist wohl die "Katzenpsychologie". Es ist wohl auch etwas verwirrend, wenn man bedenkt, dass Menschen einen Psychologen aufsuchen, wenn sie psychische Probleme haben und bei der Bewältigung Hilfe benötigen – und diese Leute sind ja auch krank – aber eben psychisch krank. Das kann man aber so nicht einfach auf Katzen übertragen und da liegt die Verwirrung: die Katzen sind nicht psychisch krank und brauchen auch keine Behandlung. Ich beschäftige mich lediglich mit den allgemeinen Vorgängen im Kopf der Mieze und dem daraus resultierenden Verhalten. In den meisten Fällen entstehen die Probleme durch die Unwissenheit der Halter und das sie womöglich ein für sie negatives Verhalten unbeabsichtigt auch noch gefördert haben. 

 

Genauso wenig geht es darum irgendein Verhalten zu „therapieren“ – hört sich für mein Empfinden alles viel zu sehr nach Krankheit an oder als würde die Katze etwas falsch machen. Für mich geht es mehr darum, den Haltern zu „übersetzen“ was ihre Katze möchte bzw. was ihr im Leben fehlen könnte. Warum es dann so heißt? Keine Ahnung, eine Erklärung könnte sein, dass sich den Begriff ein Mensch ausgedacht hat …? :o)

Für mich ist es eher eine "Verhaltensanalyse von Katzen", obwohl der weitaus größere Arbeitsbereich die Aufklärung der Halter und das Aufräumen von Missverständnissen ist, weil viele Menschen einfach zu wenig über die Katze im Allgemeinen wissen – geschweige denn, welche Bedürfnisse sie hat damit es ihr auch gut geht. Ich sehe meine Aufgabe darin, diese individuellen Bedürfnisse einer Katze zu erkennen und dann dem Halter zu erklären. Danach erstelle ich einen Plan für vorübergehende, besondere Maßnahmen und auch für den Umgang im Alltag damit eine erfolgreiche und vertrauensvolle „Katze-Mensch-Beziehung“ entstehen kann bzw. wieder hergestellt wird.

 

Missverständnisse mit und über Katzen gibt es genug, was oft daran liegt, dass man ihr Verhalten mit dem von Hunden gleichsetzt. Aber: verschiedener geht’s kaum! Schon die grundsätzliche Einstellung der beiden Arten ist komplett anders – der Hund will es immer dem Halter recht machen, weil er von dieser Art Beziehung abhängig ist und ein funktionierendes Rudel für ihn grundlegende Bedeutung hat.

Bei der Katze ist das völlig anders, denn sie ist kein Rudeltier und will auch keins sein. Sie verhält sich eben so unverfälscht und unabhängig wie sie nun mal ist und auch schon immer war. Dennoch gibt es an den Orten, wo sich mehrere Katzen aufhalten, eine soziale Rangordnung – wie z.B. in einem Mehrkatzenhaushalt. Auch das birgt viel Potential für Ärger zu Hause. Allerdings heißt das nicht, dass eine Einzelkatze immer und mit allem zufrieden ist – ganz und garnicht – die Tatsache grenzt lediglich ein, um welche Katze es geht. :o)

 

Tja, und an der Stelle komme ich dann (meistens) ins Spiel… 

Vielleicht zuerst 2, 3 Worte zu mir, meiner Ausbildung und meinen befellten Mädchen…

Im Jahr 2010 habe ich das Studium der „Tierpsychologie“ an der ATN in der Schweiz begonnen und  mit erfolgreich bestandener Abschlussprüfung beendet.

 

Seitdem stehe ich in erster Linie den Haltern, die Katzen von Fuerte und Rhodos zu sich genommen haben, aber auch vielen anderen Katzeneltern bei Problemen zur Seite. Weil ich die Tierschutzarbeit für wichtig und wertvoll halte und gerne etwas beisteuern möchte, mache ich das für die „flying cats-Katzen“ ohne Honorar – dazu weiter unten noch mehr...

 

Ich selbst habe zu Hause drei Katzenmädchen, die allesamt aus dem Hobbiton auf Fuerteventura kommen. Sie kamen mit 16 Wochen zu mir uns sind mittlerweile alle 10 Jahre alt. Die Zeit vergeht wirklich wie im Flug! Allerdings täuschen Sie sich, wenn Sie annehmen sollten, dass es bei uns Zuhause nie Ärger gäbe… ;o)

Wichtig – das sollten Sie schon vorab erledigen!

Unbedingte Voraussetzung für Empfehlungen oder Maßnahmen meinerseits ist immer, dass Sie sich mit der Katze bei Ihrem Tierarzt vorgestellt haben und dieser keine Anzeichen einer körperlichen Erkrankung festgestellt hat.

Nicht immer muss das Verhalten der Katze "psychischer" Natur sein, auch eine kranke Katze verhält sich oft ganz anders als üblicherweise und da Katzen sehr gut ihren Schmerz verstecken können, fällt dem Halter das evtl. nicht sofort auf! 

Probleme, die beispielsweise zwischen Katze und Mensch auftauchen können:

• die Katze meidet ihre Toilette und benutzt stattdessen beliebige Stellen oder Möbel im Haushalt

• die Katze ist sehr ängstlich und verbringt mehr Zeit unter Schrank und Sofa als mit Ihnen

• die Katze verhält plötzlich aggressiv gegenüber Menschen und / oder Mitkatzen

• die Katze putzt sich dauernd und so intensiv, dass kahle Stellen am Körper zum Vorschein kommen

• die Katze miaut Tag und Nacht und Sie bekommen keinen Schlaf mehr

• die Katze versteht sich nicht mit dem Neuzugang im Haushalt. Probleme bei der Vergesellschaftung und territoriales Verhalten

 

...und das sind nur einige Probleme die auftauchen können – aber es sind auch die, die am häufigsten vorkommen.

Einer Studie zufolge werden genau die Leute, die Erfahrung auf dem Gebiet haben, nur in allerletzter Konsequenz hinzugezogen. Zuerst einmal werden Freunde und Bekannte um Rat gefragt. Das liegt oft daran, dass man sich ungern eingestehen möchte, mit der eigenen Katze nicht zurecht zu kommen, wo doch alle anderen das „mit links“ machen...

Sie können mir glauben, wenn ich Ihnen sage, dass einige sich einfach nur mit dem Problem arrangiert und abgefunden haben. Wenn man das kann, ist das sicher der einfachste Weg aber man sollte dabei auch bedenken, dass die Katze mit ihrem Verhalten etwas ausdrücken möchte und sich einfach nicht mehr anders zu helfen weiß. Glücklich ist sie damit aber auch nicht!

 

Es geht also nicht einzig und allein darum, den Halter des Tieres zufrieden zu stellen, indem man die Katze so hinbiegt wie derjenige sich das wünscht – in erster Linie liegt mir des Wohl der Tiere am Herzen. Und ganz nebenbei bemerkt: Eine Katze lässt sich auch garnicht „hinbiegen“ – das ist auch gut so und das lieben wir alle ja so an ihr.

 

Je länger aber das unerwünschte Verhalten schon besteht, desto länger wird auch für die Umstellung benötigt! Die Dauer hängt natürlich davon ab, was erreicht werden soll, der Konsequenz des Halters bei den empfohlenen Maßnahmen und natürlich von der Katze selbst. Fest steht nur, dass Zeitdruck hier ein schlechter Begleiter ist. Es muss ja auch nicht unbedingt alles ganz fürchterlich kompliziert sein – manchmal geht es sogar relativ schnell.

...und am Ende sollen möglichst alle etwas davon haben

Darum habe ich mir folgendes ausgedacht: 

Im Tierschutz ist das Geld ja immer knapp – besonders wenn sich das ganze Projekt aus Spendengeldern finanzieren lassen muss. Also habe ich überlegt, wie ich mit dem was ich mache den Katzen, den Haltern und nicht zuletzt auch dem Verein etwas Gutes tun kann. Und das ist dabei herausgekommen:

 

 

Für diejenigen Halter, die vom Verein flying cats Katzen übernommen und adoptiert haben, gilt folgendes:

Ich verzichte ganz auf die Einnahmen und somit steht es Ihnen frei, ein "Beratungshonorar" nach Ihrem Ermessen auf das flying cats-Konto zu überweisen. Wir möchten natürlich, dass Sie mit Ihrem neuen Familienmitglied glücklich sind und möglichst für immer zusammen bleiben können und auch wollen. Das möchte ich mit den Beratungen für Katzenhalter unterstützen.

 

Für alle anderen Katzenhalter die mich kontaktieren gilt das:

Selbstverständlich helfe ich auch allen anderen Katzenhaltern sehr gern, wenn Probleme auftauchen und Sie Hilfe benötigen. Wenn Sie mich kontaktieren setze ich voraus das Sie einverstanden sind, einen Spendenbeitrag an den Verein zu leisten, der 30 EUR bitte nicht unterschreiten sollte. Wie gesagt, es ist ein „Mindestbetrag“ und der darf gerne und beliebig von Ihnen erhöht werden aber das entscheiden Sie einfach selbst. Jeder Cent davon kommt jedenfalls den Miezen zugute und fließt z.B. in die Kastrationsprojekte mit ein oder es werden Medikamente, Futter, Decken etc. dringend gebraucht. Die Liste kennt da so schnell kein Ende… 

 

 

Die erste Kontaktaufnahme wird über das Internet laufen, indem Sie mir in einer E-mail schildern, was Ihr Problem ist. Ich melde mich dann so schnell es geht zurück und sage oder schreibe Ihnen, was für mich noch wichtig und von Bedeutung ist, damit ich mir ein gutes Bild von der Situation und Ihrem Problem machen kann. 

Ein praktischer Tipp noch zum Schluss: da wir ja nun im Zeitalter des „Smartphones“ leben, wäre es super, wenn Sie Ihre Katze(n) bei dem Problemverhalten filmen könnten – wenn das möglich ist. Das hilft ungemein, weil ich dann auch die Mimik und das Verhalten der Katze an sich dabei beobachten kann – so etwas ist für den Betrachter immer sehr schwer zu beschreiben aber ungemein wichtig bei der Suche nach dem eigentlichen Problem bzw. der Lösung dafür.